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Was versteht man unter Eigenfinanzierung? (Wiki, Definition): Schnell erklärt – Finanzierung

Arten der Eigenfinanzierung – Unter Eigenfinanzierung versteht man alle Finanzierungsmittel, die dem Darlehensnehmer zusätzliches Eigenkapital bereitstellen. Das Kapital kann entweder durch eigene oder äußerliche Mittel beschaffen werden.

Was versteht man unter Eigenfinanzierung?

Eigenfinanzierung stellt bei der Finanzierung von Immobilien die Höhe des Eigenanteils, die der Kreditnehmer einsetzt, dar. Je mehr Eigenkapital man bei einer Finanzierung einbringt, desto geringer wird das Risiko für die Banken sowie die Zinsen, die man für einen Kredit bezahlt. Mit Ihrem Kreditgeber müssen Sie aushandeln, ob Sie eine 50%-Finanzierung oder eine 100%-Finanzierung bekommen. Das Angebot, welches das Kreditinstitut macht, ist abhängig von dem Immobilienwert, dem Kredithöhe sowie der Bonität des Kreditnehmers.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Höhe des Eigenkapitals, die eingesetzt wird
  • Mehr Eigenkapital: bessere Zinsen
  • 50 – 100%-Finanzierung möglich

Was ist eine 50%-Finanzierung?

Eine Teilfinanzierung ist für die Bank leichter einzugehen, da das Risiko hier geringer für sie ist. Bei einer 50%-Finanzierung bezahlen Sie die Hälfte des Kaufpreises über Ihr Eigenkapital und lassen sich den zweiten Teil von einer Bank finanzieren.

Teilfinanzierung zusammengefasst:

  • Eigenkapital beträgt die Hälfte des Kaufpreises
  • Banken haben geringes Risiko
  • Zinsen sind besser

Was ist eine 100%-Finanzierung?

Bei einer Vollfinanzierung wird der volle Kaufpreis durch ein Darlehen gezahlt und abbezahlt. Es wird kein Eigenkapital eingebracht. Eine solche Finanzierung wird in der Regel nur bei einer sehr guten Bonität und bei einer Erfolg versprechenden Immobilie gemacht, da die Bank hier ein hohes Risiko eingeht.

Vollfinanzierung schnell erklärt:

  • Es wird kein Eigenkapital eingebracht
  • Das Darlehen bezahlt den gesamten Kaufpreis
  • Bank geht ein hohes Risiko ein
  • Zinsen könnten schlechter sein

Grundsätzlich ist es schwer eine 100%-Finanzierung bei der Bank zu erhalten, besonders beim ersten Immobilienkauf. Eine 80%-Finanzierung ist deutlich leichter zu verhandeln und für Sie als Kreditnehmer empfehlenswert. Auch wenn Sie mehr Eigenkapital angespart haben, können Sie mit dem zur Seite gelegten Geld im Gegensatz zu dem eingesetzten Geld, dass dadurch gebunden ist, zum Beispiel die nächste Immobilie finanzieren. Dann hätten Sie durch die erste Immobilie eine deutlich bessere Verzinsung zu erwarten.

Außerdem sollten Sie immer Rücklagen für Notfälle zur Sicherheit machen. Für den Fall, dass Sie einen Puffer brauchen, wenn beispielsweise, bevor Sie Mitrücklagen gebildet haben, Reparaturen anfallen oder eine Miete im Rückstand ist. Außerdem sollten Sie auch an die Kaufnebenkosten denken, die beim Kauf getätigt werden müssen. Daher der Tipp: So wenig Eigenanteil wie möglich in die Finanzierung einbringen.

Unsere Empfehlung:

80%-Finanzierung: So wenig Eigenkapital wie möglich in die Finanzierung einbringen.

Mehr zum Thema Immobilienfinanzierung finden Sie in unserem Ratgeber.

Finanzierung: Ratgeber

Hypothek, Kredit, Annuitätendarlehen, Tilgungsdarlehen, Bausparvertrag oder Vollfinanzierung? Was ist die richtige Finanzierungsmethode Ihrer ersten Immobilien? Egal, ob Eigentumswohnung oder Haus, vor dem Kauf steht die Frage der Finanzierung an. Dabei gibt es verschiedene Methoden, wie sie an Geld kommen. Mit einem Darlehen oder auch Disagio genannt, können Sie Ihr Wunschobjekt finanzieren. Wir zeigen Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen. Je nach Situation und Eigenkapital kommen unterschiedliche Finanzierungsarten für Sie infrage.

Mehr dazu in unserem Ratgeber:

Immobilienmakler für Käufer / Mieter: Makler Aufgaben, Vorteile, Kosten

Makler für Käufer / Mieter – Aufgaben, Vorteile, Kosten, Hätten Sie gedacht, dass über 70% aller Immobilien mit Makler verkauft, gekauft und gemietet werden? Nicht ohne Grund, denn die Beauftragung eines Maklers hat viele Vorteile. Welche, erfahren Sie in diesem Ratgeber für Immobilienkäufer. Egal ob Hauskauf, Wohnungskauf oder Grundstückskauf. Lernen Sie hier die wichtigsten Aspekte eines Maklers kennen.

Aufgaben des Maklers für Käufer / Mieter

Zuerst ein Blick auf die Aufgaben eines Maklers, für Sie als Käufer und Mieter.

Haus & Wohnung kaufen: Makler Aufgaben kurz erklärt

Immobilie finden – Immobilienmakler betreuen sowohl Eigentümer wie Immobiliensuchende. Sie fungieren als Schnittstelle, begeben sich auf Objektsuche (Immobilien Akquise) und arbeiten grundsätzlich im Sinne des Auftraggebers.

  • Objektakquise
  • Immobilienkauf oder Miete

Der Beruf des Immobilienmaklers ist zwar kein Lehrberuf, dennoch erfordert die Tätigkeit größte Expertise, Seriosität und Einfühlungsvermögen. Bei Immobilien geht es um immense Werte und damit um eine hohe Verantwortung, die der Makler mit jedem Auftrag übernimmt.

Vorteile für Käufer & Mieter

Nicht nur für Eigentümer, sondern auch für Menschen auf der Suche nach Immobilien, kann eine Makleragentur von Vorteil sein.

Immobiliensuche: Akquise von Grundstück, Haus und Wohnung

Zeitaufwand und Such-Stress – Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung sucht, ist täglich mindestens eine, meist aber zwei und mehr Stunden in Immobilienportalen unterwegs und vergleicht zu seiner Vorstellung passende Objekte. Der tägliche Zeitaufwand und der Stress zehren an den Nerven. Vor allem wenn sich die Suche komplex gestaltet, kann der Wunsch zum Eigenheim zum Ärgernis werden und Sie viel Kraft kosten.

Immobilie finden und bezahlen (Finanzierungspartner)

Finanzierungsvermittlung – Immobilienmakler gehen für Sie auf die Suche (Immobilien Akquise) und kontaktieren Sie, sobald ein geeignetes Objekt gefunden wurde. Das heißt, dass Sie nicht länger in Portalen suchen, Eigentümer anschreiben und über den Preis verhandeln müssen. Bestenfalls bietet der Immobilienmakler gleichzeitig eine Unterstützung auf der Suche nach Finanzierungspartnern an und überzeugt Sie mit einem Full Service Paket.

Kosten für den beauftragten Immobilienmakler

Provisionszahlung – Ein weiterer Vorteil für Sie, bei der Beauftragung eines Immobilienmaklers:

Eine Provision fällt nur an, wenn es zum Vertragsabschluss kommt.

Keine sonstigen Kosten – Sie zahlen nicht in Vorkasse und haben die Sicherheit, dass es außer der vereinbarten Gebühr keine zusätzlichen Kosten für Sie gibt. In der Praxis zeigt sich, dass die Haus- und Wohnungssuche über einen versierten Immobilienmakler viel schneller geht und Ihnen weniger Geduld abverlangt. Da Sie sich selbst nicht länger durch die zahlreichen Angebote suchen und vergleichen müssen, haben Sie wieder Zeit für die anderen Dinge in Ihrem Leben.

Haftung: Vergleich zum Kauf von Privat

Haftbarkeit – Insbesondere bei höheren Kaufpreisen, ist auch die Frage der Haftung beim Kauf ein wichtiger Aspekt für Sie. Konkret ist es so: Makler haften für Ihre Aussagen im Exposé. Kaufen Sie von Privat, ist es nicht immer so einfach diese haftbar zu machen. Selbst dann, wenn im Exposé falsche Angaben gemacht wurden.

Gerade wenn es um so große Investitionen geht wie bei einem Immobilienkauf, ist auch die Frage der Haftung ein wichtiger Aspekt für Immobilienkäufer. Ein Immobilienmakler haftet für die Aussagen in seinem Exposé. Bei Privatverkäufen ist es nicht immer ganz so einfach, die privaten Verkäufer haftbar zu machen, wenn im Exposé falsche Angaben gemacht wurden. Tipp: Achten Sie auf die Haftpflichtversicherung des Maklers. Seriöse Makler haben meist Ihre Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung im Impressum der Website stehen.

Tipp! Je genauer die Angaben, desto schneller der Abschluss

Tipp: Je konkreter Sie in den Angaben zu Ihrer Traumwohnung oder dem Traumhaus werden, umso optimierter kann der Immobilienmakler für Sie auf die Suche gehen. Sie erhalten ausschließlich Empfehlungen, die zu Ihrer Suche und damit zu den von Ihnen gegebenen Informationen passen.

Aufgaben / Vorteile im Überblick

Hier noch einmal die Vorteile im Überblick:

  • Beratung für Käufer und Marktkenntnis
  • Kein täglicher Zeitaufwand und Stress
  • Immobilien Akquise mit Netzwerk
  • Unterstützung bei Finanzierungspartnern
  • Haftung für Exposé-Inhalte
  • Beratung für steuerliche und rechtliche Aspekte
  • Beratung zu Förderungen beim Immobilienkauf
  • Provision fällt nur bei Vertragsabschluss an (Kauf / Miete)

Abwicklung, Beratung und Übergabe

Ist Ihre Entscheidung gefallen, führt der Immobilienmakler die Abwicklung fort und ist Ihr vertrauenswürdiger Partner, bis der Vertrag notariell unterzeichnet, die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch erfolgt und die Immobilienübergabe realisiert ist. Wenn Sie Zeit sparen und Ihre Nerven schonen möchten, sollten Sie sich von den Vorteilen eines lokalen Immobilienmaklers überzeugen und den Objektverkauf in erfahrene Hände legen.

„Ich wünsche mir einen Bauminister“ – Vonovia-Chef Rolf Buch im Spiegel Interview + Aktuelle Einwohnerzahlen

„Ich wünsche mir einen Bauminister“ – Vor 10 Jahren wurde Deutschland noch eine schrumpfende Einwohnerzahl prophezeit. Was ist passiert? Deutschland wächst und wächst, allein von 1990 bis 2020 um weitere +4,3%. Schon gewusst? Das letzte Mal, in dem die Einwohnerzahlen (quartalsweise) geschrumpft sind, war 1980, mit -1,27%. Seitdem wächst die Bevölkerung in Deutschland. Die genauen Zahlen und Entwicklung, finden Sie nach dem Video-Interview. Insbesondere in A-Lagen in Wohnraum extrem knapp. Was könnten Lösungen für die Zukunft sein?

Zukunft Wohnraum-Gestaltung, Bau und Vermietung

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1970 waren es 78,1 Millionen, 1980 dann 78,2 Millionen und 1990 hatte das Land noch 79.7 Mio Einwohner, 2010 schon 81,75 Millionen und 2020 sind es ganz 83,16 Millionen. Ein angespannter Wohnungsmarkt, 8-9 Monate Wohnungssuche in Berlin. Nachverdichtung, Bauen in die Höhe (zusätzliche Stockwerke auf Bestandsimmobilien). Heute wurde dieses 10-minütige Interview mit Vonovia-Chef Rolf Buch im Spiegel (Youtube) veröffentlicht.

Interview: Rolf Buch (Vonovia-Chef)

10 Euro in Berlin, sind nicht 10 Euro in München

Entwicklung der Einwohnerzahlen in Deutschland

Wie in der Einleitung beschrieben, 1990 hatte das Land noch 79.7 Mio Einwohner, 2010 schon 81,75 Millionen und 2020 sind es ganz 83,16 Millionen.

Bevölkerungsanstieg 1990 bis 2020: + 4,3%.

Hier noch einmal die Zahlen, der offiziellen Einwohner Statistik, mit Zeitsprung.

Entwicklung in Zahlen:

  • 2020: 83,16 Millionen / + 1,19 %
  • 2015: 82,18 Millionen / + 0,52 %
  • 2010: 81,75 Millionen / + 2,50 %
  • 1990: 79,75 Millionen / + 2,11 %
  • 1980: 78,1 Millionen / – 1,27 %
  • 1980: 78,2 Millionen

Bevölkerung: Einwohnerzahl von Deutschland von 1990 bis 2020 (in Millionen), nach Jahren.

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

A-Lagen leiden unter Wohnraummangel

Insbesondere für junge Menschen ist der Markt extrem angespannt. Selbst mit Immobilien Portalen wie ImmoScout, WG-Gesucht und persönlichen Nachfragen, zum Beispiel in Cafès. Wer eine Mietwohnung bekommt, nimmt in der Verzweiflung alles, was es im Markt gibt.

So die Einleitung der Spiegel-Redaktion, die Vonovia-Chef Rolf Buch im Interview hat. In der Youtube-Reihe „Business Unusual“, sagt Rolf Buch „Ich wünsche mir einen Bauminister“.

Eine Lösung, Nachverdichtung und Bauen in die Höhe. Mehr dazu, im Interview mit dem Spiegel (oben).

Mietsteigerungen

Entwicklung des Mietpreisindex für Deutschland in den Jahren von 1995 bis 2020 (2015 = Index 100).

Neuer Koalitionsvertrag: Bauen, Investieren, Wohnen

Bauen und Wohnen – Die neue Regierung formiert sich, doch was haben Immobilieneigentümer und -investoren zu erwarten? Christian Linder (FDP), Annalena Baerbock mit Robert Habeck (Grüne) und Kanzler Olaf Scholz haben sich geeinigt, nun steht er, der Koalitionsvertrag. Ein große Fokus liegt auf dem Thema „Bauen und Wohnen“. Unter anderen sollen jährlich 400.000 neue Wohnungen entstehen. Dabei wurden 2020, laut statistischem Bundesamt, nur 306.376 Wohnungen fertiggestellt. Die Zielsetzung der neuen Bundesregierung, ist also sehr optimistisch, wenn nun 30,5 % mehr Wohnungen gebaut werden sollen! Änderungen für Neubau, Ladestationen, Solaranlagen und klimaneutrale Wärmeversorgung – Was verändert sich, für Immobilieneigentümer und -investoren?

Kaufen statt mieten! Lernen Sie, wie es geht

Wenn Sie den Ablauf beim Kauf einer Immobilie einmal verstanden haben, sind Sie im Besitz von wertvollem Wissen, dass Sie auch beim zweiten, dritten und vierten Wohnungskauf anwenden können. Doch beginnen wir ganz am Anfang.

Evergrande-Aktien Handel ausgesetzt und Rekord-Immobilienpreise in UK – Immobilien Nachrichten

Immobilien Nachrichten – Das Manager Magazin berichtet über den Absturz der Evergrande Group in China und laut Spiegel muss nun auch die Adler Group nach Manipulationsvorwürfen einen starken Wertverlust verkraften. Die aktuellen Entwicklungen im Fall Vonovia und Deutsche Wohnen dominieren sowohl bei T-Online, als auch in der WirtschaftsWoche die Schlagzeilen, während die Frankfurter Allgemeine über die rekordhohen Preise in Großbritannien berichtet und der Stern über die steigenden Mieten in Frankfurt und München. Den gesamten Nachrichten Überblick finden Sie hier: Immobilien Nachrichten.

Eskalation im Fall Evergrande: Stopp des Aktienhandels

Die Krise des chinesischen Immobiliengiganten Evergrande erreicht seinen Höhepunkt. So wurde am Montag der Handel mit den Aktien der Evergrande Group (EVG) und der Evergrande Property Services pausiert. Die Gründe sind aktuell unbekannt. Berichten zufolge plant nun der ebenfalls verschuldete chinesische Immobilienkonzern Hopson die Hälfte Evergrandes für mehr als 4 Milliarden Euro zu erwerben. Schließlich teilen beide Unternehmen dasselbe Schicksal: Auch die Aktien Hopsons sind seit Montag für den Handel ausgesetzt.

Schulden in Höhe von 300 Milliarden US-Dollar

Die Evergrande Group mit ihrer Hausverwaltung befindet sich schon lange in der Krise. Mittlerweile zählt der Schuldenberg des chinesischen Unternehmens mehr als 300 Milliarden US-Dollar. Als der meist verschuldete Immobilienkonzern weltweit muss die Firma nicht nur Geld an Banken und Zulieferer zahlen, auch Mitarbeiter und Kleinanleger warten schon länger auf ihr Geld.

Deutsche Welle zum Fall Evergrande

Zu welchen Maßnahmen die Evergrande Group zuletzt griff, um eine Eskalation zu vermeiden und wie sich die Immobilienfirma noch aus ihrer Krise retten kann, erfahren Sie hier:

Jahresrückblick: Aktienkurs sinkt um 80%

Die Folgen der Krise machen sich bereits seit Anfang des Jahres bemerkbar. Während sich der Immobilienriese im Januar noch aus einem Rekordtief retten konnte, ging es nach einem kurzen Hoch stetig bergab. So sind die Aktien im Laufe des Jahres um ganze 80% gesunken.

Steigende Mieten in Deutschland: Die teuersten Städte

Die Mietpreise ziehe nach knapp zweieinhalb Jahren wieder rasant an. Während zuvor die Kaufpreise einen immensen Anstieg zu verzeichnen hatten, sind es nun also auch die Mieter, die mit erhöhten Preise zu rechnen haben. So stiegen die durchschnittlichen Neuvertragsmieten in den letzten drei Monaten um 1,1 Prozent. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Noch ist dieser Trend nicht in allen Städten Deutschlands angekommen.

Erhöhte Preise vor allem in den Metropolen

Die hohen Mieten betreffen vor allem die Großstädte in denen Wohnraum knapp und beliebt ist. Mieter in München, wo Wohnraum rar und beliebt ist, müssen am Meisten drauflegen. Hier nahmen die Mieten sogar um 1,9 Prozent zu. Und auch in Frankfurt, Berlin und Düsseldorf werden die Mieten teurer. Hier ein Überblick:

  • Frankfurt: +3%
  • München: + 1,9%
  • Düsseldorf: +1,6%
  • Berlin: +1,2%
  • Stuttgart: +0,9%
  • Köln: +0,7%
  • Hamburg: +0,6%

Immobilien News: Eingebrochene Aktienkurse, Inflation & Co!

Nicht nur der Absturz von Evergrande sorgt in dieser Woche für eine Vielzahl an Schlagzeilen. Ebenfalls interessant sind die neusten Entwicklungen im Fall Vonvia und Deutsche Wohnen. Außerdem: Wie künstliche Intelligenz den Immobilienmarkt in Zukunft revolutionieren soll und warum Geisterbüros bald der Vergangenheit angehören – hier die komplette Presseschau!

Manager Magazin: Herber Schlag im Fall Evergrande

Neue Schlagzeilen gibt es diese Woche auch von Manager Magazin wie „DIW-Chef Fratzscher warnt vor Wohnungsenteignungen in Berlin“ sowie „Evergrande-Aktien vom Handel ausgesetzt“ . Weitere Schlagezeilen:

Focus Online: Warum sich das Mieten mehr lohnt als das Kaufen

Im Blog von Focus Online wird berichtet über „Immobilienentwickler Fantasia: Kettenreaktion droht – jetzt wankt der nächste Immobilienriese in China“ und „Baufinanzierung: So billig war Baugeld noch nie“ . Weitere News und aktuelle Gesetze:

IM Immobilienmanager: Untervermietung gegen Leerstand

Diese Woche bei IM Immobilienmanager unter anderen Artikel über „Mit großer Personenstärke“ und „Belebung für Geisterbüros“ . Mehr Neuigkeiten finden Sie hier:

  • Wohneigentumsreport 2021: Positiver Trend hält an
  • Belebung für Geisterbüros
  • Mit großer Personenstärke

Frankfurter Allgemeine: Immobilienpreise auf Rekordhoch

Die Frankfurter Allgemeine meldet diese Woche zum Beispiel“Häusermarkt: Britische Immobilien erreichen Rekordpreise“ sowie „Bauen mit Stroh: Ein Haus aus eigenem Anbau“ . Mehr News aus den vergangenen Tagen:

Handelsblatt: Die besten Stadtviertel für Investoren

Dagegen berichtet das Handelsblatt diese Woche über „Evergrande-Auslandsgläubiger fürchten baldige Zahlungsausfälle“ und „Spitzenrendite im Brennpunkt: Diese Viertel in Topstädten sind für Investoren interessant“ . Mehr Schlagzeilen der Woche:

Stern: Wo das Mieten besonders teuer wird

Der Blog des Stern beschäftigt sich mit “ Die Mieten steigen wieder – in diesen Städten wird es besonders teuer “ und “ Eigentümergemeinschaft: Wenn man eine Wohnung kauft, fängt der Ärger oftmals erst an “ . Weitere Nachrichten der Woche:

Haufe: KI Investements in der Immobilienbranche auf dem Vormarsch

Neu im Wirtschaftsteile von Haufe in dieser Woche ist ua. „Große Wohnungskonzerne weiter auf Einkaufstour“ sowie „Das Schreckgespenst Inflation kehrt zurück“ . Weitere Immobilien News für Mieter, Käufer und Verkäufer:

T-Online: Land Berlin kauft Vonovia 14.000 Wohnungen wieder ab

Diese Woche hat T-Online Themen wie “ Gelingen der Übernahme gesichert – Vonovia will Deutsche Wohnen – auch ohne Bedingungen “ und “ Neue Studie – Corona lässt Immobilienpreise explodieren “ . Neue Themen der Woche:

Süddeutsche Zeitung: Immobilienfonds als sichere Geldanlage

Im Blog von Süddeutsche Zeitung geht es in dieser Woche um „Was ist mein Haus wert?“ und „Härten und Unwahrheiten“ . Updates und News der Zeitung:

Berlin.de: Hochhäuser sollen Platzmangel entgegen wirken

Diese Woche im Berlin.de unter anderen „Vor Räumung von «Köpi-Platz» verschanzen sich Bewohner“ aber auch „Vonovia bei Deutsche-Wohnen-Übernahme am Ziel “ . Neue Artikel, Schlagzeilen und Trends:

  • Vonovia bei Deutsche-Wohnen-Übernahme am Ziel
  • Vor Räumung von «Köpi-Platz» verschanzen sich Bewohner

Spiegel: Adler Group Aktien verzeichnen rapiden Wertverlust

Neue Artikel und Posts von Spiegel in dieser Woche sind ua. „Weitere chinesische Immobilienfirmen geraten ins Wanken“ und „Die Risiken sind größer als beim Kauf einer normalen Eigentumswohnung“ .Mehr Schlagzeilen der Woche:

WirtschaftsWoche: Die Folgen der Evergrande Krise

Diese Woche hat die WirtschaftsWoche interessante Themen wie „Evergrande-Krise zieht weitere Kreise: Neue Schwierigkeiten bei Fantasia und Modern Land“ und „Nach Leerverkäufer-Angriff: Vonovia greift offenbar nach Anteilen von Konkurrent Adler“ im Magazin. Die Posts und mehr Tipps gibt es hier:

Immobilien Statistik XL: Kaufen, mieten, bauen, Investment, Vergleich

Immobilie Statistiken – Mietpreise, Kaufpreise, Quadratmeterpreise, Standortattraktivität, Investment Chancen, Baufertigstellungen, Genehmigungsvolumen und Co. Beim Kauf oder Investment einer Immobilie spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Statistiken können Ihnen dabei helfen, den Überblick zu bewahren, Vergleiche anzustellen und den richtigen Immobilienmarkt für Sie zu entdecken. Hier finden Sie die interessantesten Vergleiche, Entwicklungen und Meinungen zu den wichtigsten Immobilienthemen, wie den Mietpreisindex oder die Anzahl von genehmigter Wohnungen. Mit diesen Informationen können Sie auch als Anfänger die Immobilienbranche kennenlernen.

Immobilienmarkt: Entwicklungen

Egal, ob Sie eine Immobilie kaufen, bauen oder mieten wollen, eine Recherche vor dem Vorhaben ist essenziell. Quadratmeterpreise, Baukosten, Zuschüsse, Mieten etc. unterscheiden sich je nach Bundesland, Stadt und Standort. Die Entwicklungen am Immobilienmarkt weisen immer wieder positive und negative Kurven auf, welche beim Kauf oder Bauvorhaben berücksichtigt werden sollten. Mittels Vergleichen und Statistiken können Sie sich einen umfassenden Überblick über den Markt und die Entwicklungen machen und sind damit gut vorbereitet.

Hier die aktuellen Zahlen aus unserem Artikel:

Immobilienpreise in Deutschland

Der rasante Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland – In den letzten Jahren haben wir einen bemerkenswerten Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland erlebt. Wir sprechen nicht über komplizierte Wirtschaftstheorien, sondern darüber, was auf dem Markt wirklich passiert ist und wie sich das auf Käufer, Verkäufer und Investoren ausgewirkt hat. Wo stehen die Immobilienpreise [year]?

Lesetipp: Erfahren Sie hier mehr über die Attraktivität Deutschlands als Standort für Immobilien-Investments.

Hauspreise in Deutschland

Wer darüber nachdenkt, eine Immobilie zu kaufen, der muss sich im Voraus mit vielen Faktoren und Konditionen auseinandersetzen.

Die Entwicklung der Preissituation ist dabei eine entscheidende Variable. Je nachdem, wie sich die Preise für eine Immobilie im Laufe der Jahre verändert haben, lässt sich grob einschätzen, wie sinnvoll ein Immobilien-Investment in diesem Moment ist und lässt eine Aussicht auf die Entwicklung des Marktes zu. In der hier vorgestellten Statistik wird Ihnen die Entwicklung der Hauspreise in Deutschland seit 2000 aufgelistet. Spannend ist dabei vor allem, dass die Preise für Häuser (im Durchschnitt) seit 2011 um gut 60 % angestiegen sind. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren

Eigentumswohnung Quadratmeterpreise

Wenn Sie darüber nachdenken, eine Eigentumswohnung zu kaufen, sollten Sie sich im Vorhinein den Mietspiegel bzw. die Quadratmeterpreise in unterschiedlichen Lagen anschauen.

Diese können je nach Stadt, Standort, Bezirk und Viertel stark variieren. Wie Sie der hier aufgeführten Statistik entnehmen können, sind die Preise pro Quadratmeter in Deutschland in den letzten fünf Jahren stark gestiegen. Spitzenreiter und somit teuerster Wohnort Deutschland ist München. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren.

Städte höchste Mietpreise

Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf und Co. Die deutschen Großstädte sind beliebte Wohn- und Arbeitsorte.

Das zeigt sich auch im Mietpreisvergleich. Die Preise pro Quadratmeter befinden sich bei den Top 10 deutschen Städten zwischen 18,48 Euro/ m² und 12.95 Euro/ m². München ist, wie in den vergangenen Jahren, weiter die Stadt mit der durchschnittlich höchsten Miete pro Quadratmeter. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren.

Mietpreisindex

Als Mietpreisindex wird eine Vergleichsgröße bezeichnet, welche sich auf die durchschnittliche Veränderung von Nettokaltmieten innerhalb eines Zeitrahmens bezieht.

Er gibt Aufschluss darüber, wie sich die Mietpreise im Laufe der Jahre entwickeln und lässt zudem eine Tendenz erkennen, wie sich die Entwicklung bisher vollzogen hat, und welche zukünftigen Entwicklungen sich prognostizieren lassen. Dies ist zum einen grundsätzlich spannend, um den Immobilienmarkt besser kennenlernen und verstehen zu können. Doch es ist auch aus rein praktischen Gründen relevant, da Mietpreise und deren Entwicklung sowohl für Mieter, als auch für Vermieter von Wohnraum interessant sind. Genaue Werte und die Auswertung der Entwicklungen in 5-Jahres-Schritten finden Sie in diesem Beitrag!

Bauinvestitonen

Wer keinen Bestand kaufen will, der kann sich ein Haus oder einen Wohnkomplex selbst bauen.

Von der Vorbereitungsphase, über die tatsächliche Bauphase, die Abnahme bis hin zur eventuellen Vermietung fallen einige Kosten und Mühen an. Auch wenn der Bau von Immobilien mit viel Zeit und Geld verbunden ist, ist die Zahl der Bauinvestitionen in den letzten Jahren oft gestiegen. Am baufreudigsten waren die Deutschen im Jahr 2011. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren.

Investitionsstandort Deutschland

Wie attraktiv ist Deutschland für Immobilien-Investments?

Nach eine schweren Jahr für die Immobilienbranche wäre es nicht verwunderlich, wenn Immobilien Investoren Deutschland als nicht attraktiv beurteilen würden. Jedoch empfinden über die Hälfte der in dieser Statistik aufgeführten Befragten das europäische Land als durchaus attraktiven Standort für Immobilien-Investments. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren.

Vielleicht auch für Sie interessant: Umweltfreundliche Standorte für Immobilien.

Wohnungsbau

Baugenehmigungen sind ein guter Indikator für die aktuelle und vergangene Lage der Bauwirtschaft. Spätestens seid dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, mit 400.000 geplanten Neubauwohnungen im Jahr.

Im Vergleich zu 1995 hat sich der Markt nahezu halbiert. Grundstücke sind rar und hart umkämpft. Eine Genehmigung für ein Bauvorhaben zu bekommen, wird damit immer schwieriger. Die Statistik zeigt, wie sich die Anzahl der genehmigten Wohn- und Nichtwohngebäude entwickelt hat. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren.

Genehmigungsvolumen Wohn- & Nichtwohngebäude

Wer sich dazu entschließt, eine Immobilie zu bauen oder umzubauen, der muss einige bürokratische Hürden überwinden. Denn gebaut werden darf erst, wenn der entsprechende Bauantrag von offizieller Seite beim Bauamt genehmigt wurde. Doch diese Baugenehmigung wird nicht immer sofort erteilt.

Oft müssen bestimmte Auflagen überprüft und entsprechende Planungen geändert oder überarbeitet werden. In dieser Statistik können Sie erfahren, wie groß das Genehmigungsvolumen für neue Wohn- und Nichtwohngebäude in Deutschland in den vergangenen Jahren gewesen ist. Dort können Sie einen übersichtlichen Vergleich ziehen, und Entwicklungen und Tendenzen erkennen. Zurück zur Übersicht gelangen Sie hier: Statistik Immobilien.

Baufertigstellungen von Wohnungen

Der Bau einer Immobilie beansprucht viel Zeit und Mühen.

Die Baufertigstellung von Häusern und Wohnungen hängt von vielerlei Aspekten ab, die man beeinflussen kann. Jedoch können auch der Rohstoffmangel, Produktionskürzungen oder auch Finanzkrisen zu einer Verzögerung des Bauvorhabens führen. Die Statistik zeigt, dass die Fertigstellung von Bauprojekten in den letzten Jahren immer wieder schwankte. Besonders seit Weltfinanzkrise 2007 löste eine negative Entwicklung der Baufertigstellungen aus. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren.

Neu errichtete Wohngebäude

Die Anzahl neu errichteter Wohngebäude unterscheidet sich je nach Bundesland stark.

Eins haben die Bundesländer aber gemeinsam: Wohnförderprogramme der Länder unterstützen den Wohngebäudebau finanzielle. Das größte Landesförderprogramm bietet der Freistaat Bayern. Das Bundesland verzeichnet den größten Anstieg im Vergleich zum letzten Jahr. Auf Platz zwei befindet sich Nordrhein-Westfalen. Mehr spannende Informationen und Entwicklungen können Sie in diesem Beitrag erfahren.

Altbau (Wiki, Definition): Haus und Wohnung mit Baujahr bis 1953

Altbau – Unter Altbau versteht man ältere Gebäude, die aufgrund einer bestimmten Zeit eine besondere Bauweise haben. Rechtlich gesehen werden Immobilien mit einem Baujahr bis 1953 als Altbau bezeichnet. Durch ihren Baustil und die verwendeten Materialien unterscheiden sie sich von Neubauten. Meist sind Altbauten in der Vergangenheit von mehreren Generationen bewohnt worden. Merkmale von solchen Gebäuden sind häufig alte Parkettböden, hellhörige Wohnungen, dünne Zwischenwände, hohe Decken und Einfach- oder Doppelkastenfenster. Die Altbauwohnung ist eine der begehrtesten Immobilienarten auf dem deutschen Markt und eine ausgezeichnete Kapitalanlage.

Lesen Sie hier mehr zu Neubau, Fischgrätenparkett und Kastenfenster.

Altbau: Schnell erklärt

Entdecken Sie hier noch mehr Folgen in unserem Immobilien Podcast.

Altbau im Überblick

Merkmale von Altbauwohnungen und -häusern sind:

  • Baujahr bis 1953
  • Geeignet als Kapitalanlage
  • Alte Parkettböden
  • Hellhörige Wohnungen, dünne Zwischenwände
  • Hohe Decken
  • Einfach- oder Doppelkastenfenster
  • Stuck

Altbau kaufen

Sie möchten eine Wohnung kaufen? Die Auswahlmöglichkeiten sind dabei groß. Etagenwohnung, Loft, Einliegerwohnung & Co. Die Altbauwohnung ist eine der begehrtesten Immobilienarten auf dem deutschen Markt und eine ausgezeichnete Kapitalanlage. Durch ihren unverwechselbaren Charme, die besondere Architektur und die einzigartige Bauweise, ist diese Wohnung bei vielen Leuten sehr begehrt. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt, den hohen Decken, Erkern und den Kastenfenstern sind Altbauwohnungen sehr gefragt und viele würden ein kleines Vermögen bezahlen, um in einer solchen Immobilie wohnen zu können.

Altbau nach Baujahren: Mängel

Baujahr vor 1900, 1900-1939, 1950er-Jahre, 1960, 1970, 1980 bis 2000. Alte Immobilien (Altbau), Häuser und Wohnungen, bringen ihre Nachteile mit sich, aber auch Vorteile. Doch worauf müssen Sie, je nach Alter der Immobilie (Baujahr) achten? Hätten Sie gedacht, dass über 2.650.000 Immobilien in Deutschland noch vor 1919 gebaut wurden? Vor 1949 sogar ganze 5 Millionen. All diese Gebäude sind nach wie vor im Markt. Diese und andere, erbaut nach den 50er-Jahren, können Schnäppchen sein, tragen aber auch Risiken in sich. Welche Unterschiede und typische Mängel gibt es, je nach Alter der Immobilie? Und, lohnt es sich ein altes Haus / eine alte Wohnung zu kaufen?

Immobilien Wiki & Lexikon

Über 1.000 Fachbegriffe von unseren Experten erklärt! Komprimiert, einfach & verständlich. Entdecken Sie hier mehr Wissen für Investoren und Investorinnen:

Betriebskosten (Wiki, Definition): Laufende Kosten zur Bewirtschaftung der Immobilie

Betriebskosten (Bedeutung) Immobilien Wiki – Als Betriebskosten bezeichnet man die Kosten, die dem Eigentümer durch die laufende Bewirtschaftung einer Immobilie entstehen. Die Betriebskosten werden vom Eigentümer getragen und können in Form von einer jährlichen Betriebskostenabrechnung, mit dem Mieter abgerechnet, sofern die Immobilie vermietet ist. Betriebskosten bei einer Immobilie sind, z.B. Wasser, Abwasser, Abfallgebühren, Straßenreinigung, Grundsteuer, Versicherungen, Gas, Öl etc.

Betriebskosten: Schnell erklärt

Entdecken Sie hier noch mehr Folgen von unserem Immobilien Podcast.

Da ein Großteil der Bewirtschaftungskosten der Immobilie auf einen Mieter umgelegt werden können, wird in Mietverträgen, eine Betriebskosten-/Nebenkostenvorauszahlung vereinbart. Welche Kosten auf den Mieter umgelegt dürfen, bestimmt die Betriebskostenverordnung und Heizkostenverordnung.

Lesen Sie hier mehr zu den umlagefähigen Betriebskosten und den nicht umlagefähigen Betriebskosten.

Betriebskosten schnell erklärt

Alles Wichtige zu den Betriebskosten zusammengefasst:

  • Kosten, die durch die laufende Bewirtschaftung einer Immobilie entstehen
  • Großteil der Bewirtschaftungskosten können auf den Mieter umgelegt werden (geregelt in der Betriebs- und Heizkostenverordnung)

Immobilien Wiki & Lexikon

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Strandhaus kaufen: Quadratmeterpreise, Nebenkosten & Lage – Checkliste

Strandhaus kaufen – Ein eigenes Strandhaus kann Privaturlaub und Mieteinnahmen in einer Immobilie vereinen. Da der Kauf viel Planung und Vorbereitung erfordert, finden Sie in diesem Artikel alles nützliche, was Sie zum Kauf eines Strandhauses wissen sollten. Von den Merkmalen über die Vor- und Nachteile dieser Immobilienart, bis zu unserem schnellen Investment-Check. Eignet sich ein Strandhaus zur Kapitalanlage? Hier finden Sie die Antwort! Zurück zur Übersicht: Hausarten.

Was ist ein Strandhaus? Definition & Merkmale

Ein Strandhaus ist ein Haus, das in der Nähe des Strandes gebaut wurde und als Ferienhaus oder als dauerhafter Wohnsitz genutzt werden kann.

Es zeichnet sich durch seine Lage in der Nähe des Strandes oder durch direkten Zugang zum Strand aus. Ein weiteres typisches Merkmal ist der Meerblick oder die Aussicht auf die Küste, die oft von einem Balkon oder einer Terrasse aus genossen werden kann.

Das Design und die Architektur von Strandhäusern sind oft an der Umgebung und dem Strand-Thema orientiert, wie beispielsweise helle Farben, Holzverkleidungen und Fenster mit Meerblick. Strandhäuser verfügen in der Regel auch über einen Outdoor-Bereich zum Entspannen, wie Veranden, Terrassen oder Balkone. Darüber hinaus sind sie oft mit einer Ausstattung ausgestattet, die auf Strandaktivitäten abgestimmt ist, wie beispielsweise Außenduschen, Surfbretthalterungen oder Grillplätze.

Merkmale von Strandhäusern im Überblick:

  • Lage am Strand / direkter Zugang zum Strand
  • Meeresblick / Aussicht auf Küste
  • Design orientiert sich an Strandthema
  • Outdoor-Platz zum Entspannen
  • Ausstattung die auf Strandaktivitäten abgestimmt ist

Arten von Strandhäusern

Während die Art des Hauses stark variieren kann, bleibt es sich in seiner Lage treu – direkt am Strand. Egal ob eine Luxus-Villa in den Hamptons, ein moderner Bungalow in Kalabrien oder ein ästhetisches Einfamilienhaus an der Ostsee – die direkte Lage am Meer lässt das Herz bei vielen höher schlagen. Strandhäuser unterscheiden sich in Ihrer Form und Ausstattung.

Generell kann in folgenden Strandhaustypen unterschieden werden:

Eine Strandvilla bietet neben einer wunderschönen Architektur eine ruhige Lage und einen tollen Ort zum entspannen:

Strandhaus als Kapitalanlage: Investment-Check

Eignet sich ein Strandhaus als Kapitalanlage? Hier der schnelle Investment-Check!

Strandhaus als Kapitalanlage: Sinnvoll?

Ob ein Strandhaus als Kapitalanlage sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Ein Strandhaus kann grundsätzlich eine gute Investition sein, da es oft eine beliebte Ferienunterkunft für Urlauber ist und somit eine hohe Nachfrage nach Mietobjekten besteht. Wenn das Strandhaus in einer attraktiven Lage liegt und gut ausgestattet ist, kann es auch eine gute Rendite erzielen.

Darum ist ein Strandhaus als Kapitalanlagege geeignet:

  • als Ferienhaus zur Vermietung
  • erzielt gute Rendite in Hauptsaison

Allerdings ist der Kauf eines Strandhauses als Kapitalanlage auch mit Risiken verbunden, wie beispielsweise unvorhergesehene Kosten für Reparaturen oder Instandhaltung und saisonale Schwankungen in der Nachfrage. Zudem ist der Kaufpreis in einer luxuriösen Lage wie am Meer eher hoch. Außerdem kann die Verwaltung und Vermietung des Strandhauses mit viel Arbeit verbunden sein.

Ein Strandhaus eignet sich jedoch auch sehr gut zum Eigennutz als Ferienhaus oder als dauerhafter Wohnsitz, wenn man in der Nähe des Meeres leben möchte. Hierbei kann man das Haus nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen einrichten und sich jederzeit selbst darin aufhalten.

Darum ist ein Strandhaus als Kapitalanlagege nicht geeignet:

  • hoher Kaufpreis
  • hohe Instandhaltungs- / Nebenkosten
  • hoher Aufwand zur Vermietung / Verwaltung
  • geringere Mietanfrage in Nebensaison
  • hohes Leerstandsrisiko in Nebensaison

Letztendlich hängt die Entscheidung davon ab, ob man das Strandhaus als Kapitalanlage oder zum Eigennutz erwerben möchte und welche individuellen Ziele und Vorstellungen man damit verfolgt.

Checkliste Strandhaus: Preis, Rendite, Wert

Die Lage und Begebenheit jedes Strandhauses ist individuell. Diese Checkliste soll Ihnen dennoch eine schnelle Orientierung zur Frage geben: Ist ein Strandhaus als Kapitalanlage sinnvoll?

Rating: ★☆☆☆ weniger zu empfehlen bis ★★★★ empfehlenswert.

Rating
Kaufpreis / m² ★★☆☆
Instandhaltungskosten
(Alleineigentum)
★★☆☆
Mietrendite ★★☆☆
Vermietbarkeit ★★☆☆
Entwicklung
(< 20 Jahre)
★★★☆
Wertsteigerung
(A-Lage)
★★★★
Wertsteigerung
(B-Lage)
★★★☆
Wertsteigerung
(C-Lage)
★☆☆☆
Verkauf
(Aufwand)
★★☆☆
Strandhaus als Kapitalanlage ★★☆☆

Vorteile & Nachteile von Strandhäusern

Ob Sie ein Strandhaus zum Vermieten oder zum selbst drin wohnen kaufen wollen, bleibt am Ende Ihnen überlassen. Um Sie trotzdem bei der Kaufentscheidung zu unterstützen, haben wir Ihnen hier die allgemeinen Vor- und Nachteile dieses Immobilientyps zusammen getragen.

Vorteile: Vermietung & Entspannung

Durch die Nähe zum Strand kann ein Strandhaus ein Ort der Erholung und Entspannung sein. Zudem bietet die gute Lage die Möglichkeit für verschiedene Freizeitaktivitäten am Wasser. Ein Strandhaus kann auch eine gewisse Privatsphäre bieten, da es sich oft in einer abgelegenen Gegend befindet und somit von anderen Touristen oder Menschenmassen abgeschirmt ist.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Ferienunterkünften in Strandnähe kann ein Strandhaus ein attraktives Mietobjekt sein und somit ein gutes Renditepotenzial bieten. Zudem kann das Ferienhaus langfristig gesehen im Wert steigen, insbesondere wenn es in einer begehrten Lage liegt.

Vorteile im Überblick:

  • Erholung / Entspannung
  • tolle Lage
  • Privatsphäre
  • gut als Ferienunterkunft vermietbar
  • kann hohe Rendite in Hauptsaison einbringen

Kommen wir nun zu den Nachteilen.

Nachteile: Hohe Kosten & Leerstand

Ein Strandhaus ist oft in abgelegenen Gegenden zu finden, was zu längeren Anfahrtszeiten und höheren Transportkosten führen kann. Aufgrund der hohen Risiken, die mit dem Besitz eines Strandhauses verbunden sind, können die Versicherungskosten höher sein als bei anderen Immobilien.

Strandhäuser sind anfällig für extreme Wetterbedingungen wie Stürme, Überschwemmungen und starke Winde, die zu Schäden am Haus führen können. Ein Strandhaus erfordert deshalb regelmäßige Wartung und Instandhaltung, insbesondere aufgrund der salzhaltigen Luft, die zu Korrosion und Schäden an der Bausubstanz führen kann.

Wer sein Strandhaus vermieten möchte, sollte sich über die Urlaubssaisons bewusst werden. Die Nachfrage nach Strandhäusern als Ferienunterkunft ist oft saisonabhängig und kann in der Nebensaison sinken, was zu einem geringeren Einkommen führen kann. Versteckte Kosten bei der Registrierung diverser Vermietungsplattformen wie AirBnB etc. dürfen auch nicht vergessen werden.

Nachteile im Überblick:

  • Abgelegenheit
  • hohe Versicherungskosten
  • Schäden am Haus durch Witterung
  • hohe Instandhaltungskosten
  • Leerstand in Nebensaison bei Vermietung

Alternative Kapitalanlagen: Hausarten im Überblick

Das Landhaus als Kapitalanlage hat Sie nicht überzeugt? Sie wollen zum Eigennutz doch lieber ein anderes Objekt kaufen? Lesen Sie in unserem Ratgeber zu den verschiedenen Hausarten weiter und finden Sie das perfekte Objekt für sich!

Entdecken Sie hier:

Fertighaus kaufen: Vorteile, Nachteile, Kosten & Quadratmeterpreis – Checkliste

Fertighaus kaufen – Ein preiswertes Eigenheim, schneller Einzug und niedrigere Baukosten, wer diese Aspekte in einer Immobilie sucht, sollte sich den Haustyp Fertighaus genauer anschauen. Um Ihnen dabei zu helfen, finden Sie in diesem Artikel alles über die Vorteile, Nachteile, sowie die Merkmale und den Kaufpreis dieses Immobilientyps. Außerdem, der schnelle Investment-Check: Eignet sich ein Fertighaus als Kapitalanlage? Zurück zur Übersicht: Haustypen.

Was ist ein Fertighaus? Definition & Merkmale

Das Fertighaus ist ein Haus, das aus vorgefertigten Bauteilen schlüsselfertig zusammengefügt wird. Die einzelnen Teile werden industriell hergestellt und in Einzelelementen an die Baustelle geliefert. Zu diesen Teilen gehören Wände, Decken, das Dach und Trägerelemente, die die Fertigkonstruktion zusammenhalten. Bei der Errichtung des Hauses, wird das Haus zu einem wesentlichen Bestandteil des Baugrundstücks, womit der Hersteller alle Eigentumsrechte abgibt. Durch die schnelle Bauweise sind zudem die Fertigteile bis zur Endmontage witterungsgeschützt, wodurch die Qualität erhalten bleibt.

Ein Fertighaus ist ein aus fertigen Bauteilen an der Baustelle zusammengesetztes Haus.

Ein Fertighaus ist ein Überbegriff für ein breit gefächertes Angebot an Haustypen. Die meisten Anbieter von Fertighäusern haben ein großes und umfangreiches Angebot an Musterhäusern in deren Repertoire.

Merkmale eines Fertighauses zusammengefasst:

  • Haus aus vorgefertigten Bauteilen
  • Wände, Decken, Dach als Fertigkonstruktion
  • Auswahl an Musterhäusern
  • besteht im Normalfall aus Holz

Bevorzugen Sie eher ein freistehendes Haus, eine Villa oder doch einen Bungalow? Mit Keller, Garage oder Carport? All dies sind wichtige Aspekte, welche Sie bei der Wahl Ihrer Immobilie berücksichtigen können. Denn ein Fertighaus ist vor allem eines: vielfältig.

Ein typisches Fertighaus besteht in den meisten Fällen aus Holz:

Fertighaus als Kapitalanlage: Investment-Check

Eignet sich ein Fertighaus als Kapitalanlage? Hier der schnelle Investment-Check!

Fertighaus als Kapitalanlage: Sinnvoll?

Fertighäuser eignen sich je nach Bauweise unterschiedlich gut als Kapitalanlage.

Bei einem herkömmlichen Einfamilien-Fertighaus sollte man beim Kauf eher auf Eigennutz setzen. Da Sie bei einem Einfamilienhaus als Eigentümer zu 100% selbst für alle anfallenden Kosten verantwortlich sind, werden Sie hier bei Vermietung eine eher geringe Rendite erhalten.

Fertighäuser, die aus mehreren Einheiten bestehen oder die Vermietung einer Einliegerwohnung zulassen, eignen sich wiederum als Kapitalanlage. Durch die günstigere Investition, als Sie ein Massivhaus kosten würde, können regelmäßige Einnahmen von Ihren Mietern garantiert werden.

Eignen sich Fertighäuser als Kapitalanlage?

  • Einfamilien-Fertighaus zum Eigennutz
  • Fertighaus mit mehreren Einheiten als Kapitalanlage

Es ist jedoch wichtig zu berücksichtigen, dass nicht alle Fertighäuser gleich sind und einige möglicherweise weniger wertstabil sein können als andere. Wir empfehlen aus Erfahrung, eine gründliche Finanzanalyse durchzuführen, bevor man in ein Fertighaus investiert, um sicherzustellen, dass es für die eigenen finanziellen Ziele und Bedürfnisse geeignet ist. Es ist auch ratsam, die lokalen Immobilienmärkte und den allgemeinen Zustand der Wirtschaft zu berücksichtigen, bevor man eine Entscheidung trifft.

Checkliste Fertighaus: Preis, Rendite, Wert

Die Lage und Begebenheit jedes Fertighauses ist individuell. Diese Checkliste soll Ihnen dennoch eine schnelle Orientierung zur Frage geben: Ist ein Fertighaus als Kapitalanlage sinnvoll?

Rating: ★☆☆☆ weniger zu empfehlen bis ★★★★ empfehlenswert.

Rating
Kaufpreis / m² ★★★☆
Instandhaltungskosten
(Alleineigentum)
★★☆☆
Mietrendite ★★☆☆
Vermietbarkeit ★★★☆
Entwicklung
(< 20 Jahre)
★★★☆
Wertsteigerung
(A-Lage)
★★★★
Wertsteigerung
(B-Lage)
★★★☆
Wertsteigerung
(C-Lage)
★☆☆☆
Verkauf
(Aufwand)
★★☆☆
Fertighaus als Kapitalanlage ★★☆☆

Vorteile und Nachteile eines Fertighauses

Wie bei jedem Bautypen sollten Sie sich mit den Vor- und Nachteilen eines Fertighauses auseinandersetzten. Machen Sie sich Gedanken, wie Ihre Prioritäten verteilt sind und was für Sie wichtig ist. Entscheiden Sie sich vor dem Kauf für ein Massivhaus oder für ein Fertighaus. Wir haben für Sie die wichtigsten Plus- und Minuspunkte eines Fertighauses aufgelistet, sodass Sie die richte Entscheidung treffen können.

Vorteile: Modern, effizient & Kostengünstig

Der wohl größte Vorteil eines neugebauten Fertighaus ist die schnelle Bauzeit und die vergleichsweise niedrigen Baukosten. Ebenso die einfache Planbarkeit.

Bei einem Neubau wird die Haustechnik von Anfang an auf dem modernsten Stand und in den Bauelementen integriert sein. Ebenfalls ist die hohe Energieeffizienz eines Neubaus ein großer Pluspunkt.

Vorteile eins Fertighauses:

  • schnelle Bauzeit
  • niedrigere Baukosten
  • bei Neubau: hohe Energieeffizienz & integrierte Haustechnik

Nachteile: Qualität, Individualität

Bei den Nachteilen ist insbesondere die eingeschränkte Individualität zu benennen. Die meisten Fertighäuser haben eine klare Raumstruktur, die sich immer wieder finden lässt. Außerdem ist die Qualität der Baumaterialien nicht mit denen eines Massivhauses gleichzusetzen und insbesondere der Schallschutz wird schlechter sein. Daraus ergibt sich ein niedrigerer Wiederverkaufswert.

Nachteile eines Fertighauses:

  • wenig Gestaltungsmöglichkeiten
  • schlechter Schallschutz
  • baumaterialien in schlechterer Qualität
  • niedriger Wiederverkaufswert

Fertighaus kaufen: Kaufpreis berechnen

Sie wollen ein Fertighaus kaufen, dann müssen Sie auch die Nebenkosten beim Immobilienkauf im Blick haben. Für alle Haustypen / Wohnungstypen fallen auch Kaufnebenkosten an. Das heißt: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und bei Beauftragung, auch Maklerkosten. Die Höhe unterscheidet sich bei Steuer und Makler, je nach Bundesland.

Hier beispielhaft, die Kaufpreisnebenkosten für den Kauf eines Fertighauses in NRW.

Immobilie für 100.000 Euro

Beim Kaufpreis von 100.000 Euro, fallen beispielsweise in NRW insgesamt 10.285 Euro Kaufnebenkosten an.

Kaufpreis 100.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 6.500 €
Notarkosten 1,50% 1.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 500 €
Makler (50:50) 3,57% 1.785 €
Kaufnebenkosten 10.285 €
Investition 110.285 €

Immobilie für 200.000 Euro

Für ein Fertighaus zahlen Sie 20.570 Euro Nebenkosten, bei einem Kaufpreis von 220.570 Euro.

Kaufpreis 200.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 13.000 €
Notarkosten 1,50% 3.000 €
Grundbucheintrag 0,50% 1.000 €
Makler (50:50) 3,57% 3.570 €
Kaufnebenkosten 20.570 €
Investition 220.570 €

Immobilie für 500.000 Euro

Kaufen Sie Ihr Fertighaus für 500.000 Euro, kommen Sie mit 51.425 Euro Nebenkosten auf insgesamt 551.425 Euro.

Kaufpreis 500.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 32.500 €
Notarkosten 1,50% 7.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 2.500 €
Makler (50:50) 3,57% 8.925 €
Kaufnebenkosten 51.425 €
Investition 551.425 €

Alternative Kapitalanlagen: Hausarten im Überblick

Das Landhaus als Kapitalanlage hat Sie nicht überzeugt? Sie wollen zum Eigennutz doch lieber ein anderes Objekt kaufen? Lesen Sie in unserem Ratgeber zu den verschiedenen Hausarten weiter und finden Sie das perfekte Objekt für sich!

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Landhaus kaufen: Preise, Nebenkosten, Vor- & Nachteile, Tipps

Landhaus kaufen – Egal ob kaufen, verkaufen oder mieten: Ein Landhaus ist die ideale Kapitalanlage und Investition in die Zukunft. Es gibt unterschiedliche Haustypen für Familien, wie das Massivhaus, die Villa oder das Reihenhaus. Doch das Landhaus ist ideal für das Familienleben und perfekt für einen entspannten, flexiblen Alltag. Das Landhaus bietet viele Vorteile für Familien und Paare. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um diesen Immobilientyp. Welche Vorteile und Nachteile es gibt, was die Merkmale eines Landhauses sind und wie man den Kaufpreis errechnet, erfahren Sie hier. Zurück zu: Hausarten.

Was ist ein Landhaus? Definition & Merkmale

Das Landhaus ist ein ländlich geprägtes, freistehendes Wohnhaus auf dem Land, meist umgeben von einer Gartenfläche. Es befindet sich in Dörfer oder Stadträndern und ist besonders bei Familien und angehenden Familien beliebt.

Ein Landhaus ist ein an die ländliche Umgebung angepasstes, freistehendes Wohnhaus

Es bietet viel Platz und verglichen mit einem Stadthaus eine ruhige, ländliche Umgebung. Architektonisch besticht das Landhaus durch einen meist rustikalen Stil mit viel Holzarbeit. Landhäuser können aber auch moderne Züge haben.

Merkmale von Landhäusern im Überblick:

  • großes Grundstück
  • auf dem Land
  • traditionelle Bauweise
  • ruhige, friedliche Umgebung

Landhäuser bieten einen Zufluchtsort aus der Hektik der Stadt:

Photo: KB_3 / shutterstock.com

Landhaus als Kapitalanlage: Investment-Check

Eignet sich ein Landhaus als Kapitalanlage? Hier der schnelle Investment-Check!

Landhaus als Kapitalanlage: Sinnvoll?

Ein Landhaus kann als Kapitalanlage dienen, aber es hängt von verschiedenen Faktoren ab, ob es eine rentable Investition ist.

Zunächst einmal ist es wichtig, den Standort und die Lage des Landhauses zu berücksichtigen. Eine Immobilie auf dem Land kann in der Regel günstiger sein als eine in der Stadt, aber es ist auch wahrscheinlicher, dass es eine begrenztere Nachfrage gibt. Wenn das Landhaus in einer attraktiven Gegend liegt, wie zum Beispiel in der Nähe einer touristischen Attraktion, kann es eher als Ferienhaus vermietet werden und eine höhere Rendite erzielen.

Es ist auch wichtig, die laufenden Kosten des Landhauses zu berücksichtigen, wie zum Beispiel die Instandhaltungskosten, Versicherungskosten und Grundsteuern. Ein weiterer Faktor ist die Auslastung des Landhauses. Wenn das Landhaus das ganze Jahr über vermietet werden kann, kann es eine rentable Investition sein, aber wenn es nur während bestimmter Saisons oder Wochenenden vermietet werden kann, kann es schwieriger sein, eine hohe Rendite zu erzielen.

Insgesamt kann ein Landhaus eine gute Kapitalanlage sein, aber Wir empfehlen aus Erfahrung, die verschiedenen Faktoren zu berücksichtigen und eine sorgfältige Analyse der Rentabilität durchzuführen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Darum kann ein Landhaus als Kapitalanlage lohnenswert sein:

  • günstigerer Kaufpreis als in der Stadt
  • kann als Ferienhaus vermietet werden
  • kann als Ferienhaus hohe Rendite durch hohe Mietpreise erzielen

Checkliste Landhaus: Preis, Rendite, Wert

Die Lage und Begebenheit jedes Landhaus ist individuell. Diese Checkliste soll Ihnen dennoch eine schnelle Orientierung zur Frage geben: Ist ein Landhaus als Kapitalanlage sinnvoll?

Rating: ★☆☆☆ weniger zu empfehlen bis ★★★★ empfehlenswert.

Rating
Kaufpreis / m² ★★★☆
Instandhaltungskosten
(Alleineigentum)
★★☆☆
Mietrendite ★★☆☆
Vermietbarkeit ★★☆☆
Entwicklung
(< 20 Jahre)
★★★☆
Wertsteigerung
(A-Lage)
★★★★
Wertsteigerung
(B-Lage)
★★★☆
Wertsteigerung
(C-Lage)
★☆☆☆
Verkauf
(Aufwand)
★★☆☆
Landhaus als Kapitalanlage ★★☆☆

Vorteile & Nachteile eines Landhauses

Der schnelle Investment-Check hat gezeigt, dass sich ein Landhaus nur bedingt als Kapitalanlage eignet. Wer trotzdem mit dem Gedanken spielt, sich ein Landhaus zum Eigennutz und zum Vermieten als Ferienhaus zuzulegen, sollte zuvor die Vor- und Nachteile dieses Immobilientyps abwägen.

Vorteile: Viel Platz & ruhige Lage

Naturliebhaber und Menschen, die nach einem ruhigeren Lebensstil suchen, entscheiden sich oft für ein Landhaus als Wohnsitz oder Ferienhaus. Landhäuser bieten viele Vorteile, wie zum Beispiel mehr Platz und Privatsphäre im Innen- und Außenbereich, da sie oft auf größeren Grundstücken stehen als Stadthäuser.

Darüber hinaus sind die Lebenshaltungskosten im ländlichen Raum oft niedriger als in der Stadt. Die Preise für Immobilien, Lebensmittel und Dienstleistungen sind oft günstiger, was zu Einsparungen bei den monatlichen Ausgaben führen kann.

Ein weiterer wichtiger Vorteil von Landhäusern ist die Investitionsmöglichkeit. Der Wert von Immobilien auf dem Land steigt oft mit der Zeit und sie können als Ferienhaus oder durch Vermietung als Einnahmequelle genutzt werden. Somit können Landhäuser auch als Kapitalanlage dienen.

Vorteile eine Landhauses:

  • ruhige Lage & viel Platz
  • günstigere Kaufpreise als in der Stadt
  • günstigere Lebensunterhaltungskosten
  • kann als Ferienhaus vermietet werden

Kommen wir nun zu den Nachteilen.

Nachteile: Hohe Nebenkosten & Sanierung

Ein wichtiger Nachteil ist die längere Pendelzeit, die entsteht, wenn man weiter entfernt von Arbeitsplätzen, Schulen und Einkaufszentren wohnt. Dies kann zu höheren Transportkosten und einem höheren Zeitaufwand führen. Auch die begrenzte Infrastruktur auf dem Land kann ein Problem darstellen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Landhäuser oft mehr Instandhaltung benötigen als Stadthäuser, und in vielen Fällen Sanierungsbedürftig sind. Veraltete Heizsysteme, eine schlechte Wärmedämmung oder schlecht isolierte Fenster können zu hohen Nebenkosten führen.

Insbesondere der Außenbereich erfordert regelmäßige Pflege, was zu höheren Kosten führen kann. Zudem können die Energiekosten auf dem Land höher sein als in der Stadt, insbesondere wenn das Landhaus älter ist oder sich in einem Gebiet mit begrenztem Zugang zu Strom- oder Gasversorgung befindet.

Nachteile eines Landhauses:

  • entfernte Lage: außerhalb, Dorf, Stadtrand
  • schlechte Infrastruktur
  • oft sanierungsbedürftig
  • schlechte Energieeffizienz
  • höhere Nebenkosten

Besonders der Außenbereich von Landhäusern bedarf aufwendiger Pflege:

Landhaus kaufen: Kaufpreis berechnen

Sie wollen ein Landhaus kaufen, dann müssen Sie auch die Nebenkosten beim Immobilienkauf im Blick haben. Für alle Haustypen / Wohnungstypen fallen auch Kaufnebenkosten an. Das heißt: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und bei Beauftragung, auch Maklerkosten. Die Höhe unterscheidet sich bei Steuer und Makler, je nach Bundesland.

Hier beispielhaft, die Kaufpreisnebenkosten für den Kauf eines Landhauses in NRW.

Immobilie für 100.000 Euro

Beim Kaufpreis von 100.000 Euro, fallen beispielsweise in NRW insgesamt 10.285 Euro Kaufnebenkosten an.

Kaufpreis 100.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 6.500 €
Notarkosten 1,50% 1.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 500 €
Makler (50:50) 3,57% 1.785 €
Kaufnebenkosten 10.285 €
Investition 110.285 €

Immobilie für 200.000 Euro

Für ein Landhaus zahlen Sie 20.570 Euro Nebenkosten, bei einem Kaufpreis von 220.570 Euro.

Kaufpreis 200.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 13.000 €
Notarkosten 1,50% 3.000 €
Grundbucheintrag 0,50% 1.000 €
Makler (50:50) 3,57% 3.570 €
Kaufnebenkosten 20.570 €
Investition 220.570 €

Immobilie für 500.000 Euro

Kaufen Sie Ihr Landhaus für 500.000 Euro, kommen Sie mit 51.425 Euro Nebenkosten auf insgesamt 551.425 Euro.

Kaufpreis 500.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 32.500 €
Notarkosten 1,50% 7.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 2.500 €
Makler (50:50) 3,57% 8.925 €
Kaufnebenkosten 51.425 €
Investition 551.425 €

Alternative Kapitalanlagen: Hausarten im Überblick

Das Landhaus als Kapitalanlage hat Sie nicht überzeugt? Sie wollen zum Eigennutz doch lieber ein anderes Objekt kaufen? Lesen Sie in unserem Ratgeber zu den verschiedenen Hausarten weiter und finden Sie das perfekte Objekt für sich!

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