Ferienhaus / Wochenendhaus kaufen: Lage, Kosten, Quadratmeterpreis, Vor- & Nachteile

Ferienhaus kaufen – Kaum ein Immobilientyp eignet sich beim Kauf einer Immobilie besser als Kapitalanlage als das Ferienhaus. Es zeichnet sich nicht nur durch eine ausgezeichnete Lage aus, sondern durch moderne Medien und Internetportale ist auch das Weitervermieten dieser Häuser denkbar einfach geworden. Dadurch lassen sich mit Ferienhäusern viel einfacher Erträge erwirtschaften. Dabei ist natürlich vor allem die Kosten-Nutzen-Rechnung relevant. Wer richtig wirtschaftet, kann sich ein Ferienhaus leisten, mit der Vermietung Kapital gewinnen und hat zusätzlich einen ganz privaten Rückzugsort im Lieblings-Feriendomizil. Worauf Sie beim Kauf eines Ferienhauses achten sollte, und welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt, erfahren Sie hier. Zurück zu: Haustypen.

Merkmale eines Ferienhauses: Erster Überblick

Ferien im Eigenheim – oder doch lieber als Kapitalanlage?

Natürlich eignet sich das klassische Einfamilienhaus, wie die Villa, ein Bungalow oder das Reihenhaus ideal als Wohnsitz für Familien. Doch wer wünscht sich nicht ein eigens Haus im liebsten Ferienort? Und dieser Traum liegt gar nicht fern.

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Das Ferienhaus definiert sich dadurch, dass es ein Haus ist, welches für temporäre Ferienaufenthalte bestimmt ist.

Wir verraten Ihnen, wie Sie ein Ferienhaus kaufen und daran auch noch Geld verdienen können. Wichtig ist es aber im Vorhinein zu erwähnen, dass auch die Vermietung von Ferienhäusern abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage ist. Geht es den Leuten finanziell besser, fahren mehr Menschen in den Urlaub. Dementsprechend müssen Sie gelegentlich mit Leerstand rechnen.

Ein Ferienhaus wird in den meisten Fällen über einen längeren Zeitraum von einer bis mehreren Wochen gemietet. Was allerdings ist der Unterschied zu einem Wochenendhaus?

Wochenendhaus vs. Ferienhaus: Unterschied

Neben dem Ferienhaus ist auch das Wochenendhaus eine beliebte Immobilie. Ein Wochenendhaus kann auf eine sehr vielfältige Weise genutzt werden. Sie können Ihre Freizeit und die Ferien dort verbringen. Darüber hinaus ist es möglich, das Wochenendhaus zu vermieten und so zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Was macht das Wochenendhaus aus?

  • Freizeitnutzen auf Eigennutz am Wochenende
  • Vermietung an andere zwischendurch

Welche Hausformen eignen sich als Ferienhaus?

Egal, ob Sie ein Ferienhaus kaufen oder vermieten möchten, es ist immer von Vorteil zu wissen, welche Art von Haus sich für eine Urlaubsunterkunft eignet und vor allem auch, was potenzielle Mieter und Mieterinnen anspricht. Denn eine große Einschränkung bei Ferienimmobilien ist, zumindest wenn man plant diese zu vermieten, dass man auch darauf achten sollte, was sich gut vermietet.

Folgende Haustypen eignen sich gut als Ferienwohnung:

Bungalows: Verbindung von Innen- und Außenbereich

Bungalows eignen sich sehr gut für Ferienwohnungen. Besonders wenn sie am Strand oder am See gelegen sind. Denn mit Bungalows lässt sich der Innen- und Außenbereich eines Hauses wunderschön miteinander verbinden, sodass viel Zeit damit verbracht werden kann, die schöne Umgebung des Ferienortes zu genießen.

  • Tipp! Lesen Sie hier mehr zum Haustyp Bungalow.

Strandhäuser: Ruhige Unterkünfte am Meer

Strandhäuser sind ebenfalls eine großartige Option für ein Ferien- oder Wochenendhaus, weil Urlaub am Strand beliebt ist und oft die eigene Wohneinheit zur Entspannung beiträgt. Natürlich kann das Strandhaus ebenfalls mit einem Reinigungsservice kombiniert werden, wie jede andere Hausform auch, um den Luxus zu maximieren.

  • Tipp! Lesen Sie hier mehr zum Haustyp Strandhaus.

Loft Wohnungen: Feriendomizil für Städtetrips

Loft Wohnungen sind besonders in städtischen Umgebungen ein beliebtes Feriendomizil. Lofts erstrecken sich oft über eine der oberen Etagen von Gebäuden oder alten, ausgebauten Industriehallen und vermitteln aus diesem Grund ein recht rustikales aber gleichzeitig extravagantes Wohngefühl.

  • Tipp! Lesen Sie hier mehr zum Haustyp Loft.

Penthouse Wohnung: Urlaub über den Dächern der Stadt

Penthäuser sind eine weitere Luxusoption für das innerstädtische Wohnen. Die zusätzlichen Häuser sind Luxusapartment auf den Dächern hoher Wohngebäude und werden oft durch besonderen Luxus, wie Dachgärten, Terrassen und Pools geprägt, welche andernfalls in der Stadt nur mühsam zu finden sind.

  • Tipp! Lesen Sie hier mehr zum Haustyp Penthouse.

Villen: Luxusunterkunft für entspannte Ferien

Villen sind der Inbegriff des Luxus. Kein Wunder also, dass sich diese auch besonders gut vermieten lassen. Viele Menschen, die in der Stadt wohnen, wo der Zugriff auf Villen eingeschränkt sein kann, kosten diesen Luxus im Urlaub aus. Nicht jeder besitzt ein eigenes Ferienhaus, da manchen der Aufwand zu groß erscheint.

  • Tipp! Lesen Sie hier mehr zum Haustyp Villa.

Entspannt den Urlaub genießen: Viele Menschen mieten für ihre freien Tage ein Ferienhaus:

Vorteile und Nachteile von Ferienhäusern

Den Traum vom Ferienhaus haben viele, aber nicht jeder erfüllt ihn sich, selbst wenn es finanziell möglich wäre. Aber warum eigentlich? Wir haben uns Gedanken gemacht und haben folgende Punkte gefunden, die der Traumerfüllung im Weg stehen. Gleichzeitig wiegen wir diese allerdings auch mit Vorteilen auf, um Ihnen ein Bild zu verschaffen, was Sie bei Ihren Ferienhaus erwartet.

Vorteile: Mieteinnahmen & tolle Lage

Ganz klar: Ein Ferienhaus hat viele positive Aspekte und alleine der persönliche Wert macht hier einiges aus. Man fühlt sich an seinem liebsten Ferienort zu Hause und kann sogar eine zweite Heimat aufbauen. Je nach Job lassen sich manche Geschäfte vom Ferienhaus erledigen und man hat die Möglichkeit den Luxus der eigenen vier Wände zu genießen.

Als Vermieter können Sie sich fast das gesamte Jahre etwas dazuverdienen. Die Miete für Ferienhäuser fällt deutlich höher aus, wie bei gewöhnlichen Wohnhäusern.

Vorteile einer Ferienwohnung:

  • Schöne Wohnumgebung
  • Günstige Ferien
  • Heimatgefühl im Urlaub
  • Lukrative Vermietung: Mieteinnahmen höher

Nachteile: Hohe Kosten & temporärer Leerstand

Leider sind Urlaubsunterkünfte auch mit Arbeit verbunden, gerade wenn man plant diese zu vermieten. Natürlich ist durch unterschiedliche Internetplattformen das Vermieten über einen kurzen Zeitraum einfacher geworden, allerdings kann man bei seinen Mietern nicht besonders wählerisch sein. Zudem sind die Grundstücks- und Immobilienpreise in beliebten Urlaubsregionen besonders hoch.

Nicht zuletzt müssen Sie beachten, dass Ferienwohnungen in den seltensten Fällen das ganze Jahr über vermietet werden. Das bedeutet für Sie als Mieter eine relativ hohe Leerstandsquote. Zudem gibt einen hohen und schnellen Mieterwechsel, was auch mehr Arbeit für Sie bedeutet.

Nachteile einer Ferienwohnung:

  • Weniger Vermietungen in der Nebensaison, hohe Leerstandsquote
  • Hohe Grundstückspreise
  • Unbekannte Mieter
  • Oft wechselnde Mieter

Ein typisches Ferienhaus:

Ferienhaus kaufen: Kaufpreis berechnen

Sie wollen ein Ferienhaus kaufen, dann müssen Sie auch die Nebenkosten beim Immobilienkauf im Blick haben. Für alle Haustypen / Wohnungstypen fallen auch Kaufnebenkosten an. Das heißt: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und bei Beauftragung, auch Maklerkosten. Die Höhe unterscheidet sich bei Steuer und Makler, je nach Bundesland.

Hier beispielhaft, die Kaufpreisnebenkosten für den Kauf eines Ferienhauses in NRW.

Immobilie für 100.000 Euro

Beim Kaufpreis von 100.000 Euro, fallen beispielsweise in NRW insgesamt 10.285 Euro Kaufnebenkosten an.

Kaufpreis 100.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 6.500 €
Notarkosten 1,50% 1.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 500 €
Makler (50:50) 3,57% 1.785 €
Kaufnebenkosten 10.285 €
Investition 110.285 €

Immobilie für 200.000 Euro

Für ein Ferienhaus zahlen Sie 20.570 Euro Nebenkosten, bei einem Kaufpreis von 220.570 Euro.

Kaufpreis 200.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 13.000 €
Notarkosten 1,50% 3.000 €
Grundbucheintrag 0,50% 1.000 €
Makler (50:50) 3,57% 3.570 €
Kaufnebenkosten 20.570 €
Investition 220.570 €

Immobilie für 500.000 Euro

Kaufen Sie Ihre Ferienhaus für 500.000 Euro, kommen Sie mit 51.425 Euro Nebenkosten auf insgesamt 551.425 Euro.

Kaufpreis 500.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 32.500 €
Notarkosten 1,50% 7.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 2.500 €
Makler (50:50) 3,57% 8.925 €
Kaufnebenkosten 51.425 €
Investition 551.425 €

Haustypen: Fertighaus, Villa, Einfamilienhaus & Co.

Die Auswahlmöglichkeiten an Wohnungen und Häusern sind heutzutage sehr groß und vielseitig. Gerade beim Kauf einer Immobilie sind viele Faktoren zu berücksichtigen und die Wahl des richtigen Haustypen ist essentiell, für die Rendite (Vermietung) und Wertsteigerung (Investment). Welche Hausformen es gibt und was diese jeweils ausmacht, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Erfahren Sie mehr über die Merkmale und Besonderheiten der einzelnen Hausformen und lassen sich Vor- und Nachteile aufzeigen. Mit der Hilfe dieses Ratgebers soll Ihnen die Wahl der Immobilie leichter fallen. Verschaffen Sie sich einen Überblick und lernen die Welt rund um Bungalow, Reihenhaus und Villa kennen!