Landhaus kaufen: Preise, Nebenkosten, Vor- & Nachteile, Tipps

Landhaus kaufen – Egal ob kaufen, verkaufen oder mieten: Ein Landhaus ist die ideale Kapitalanlage und Investition in die Zukunft. Es gibt unterschiedliche Haustypen für Familien, wie das Massivhaus, die Villa oder das Reihenhaus. Doch das Landhaus ist ideal für Familien und perfekt für ein entspanntes, flexibles Leben. Das Landhaus bietet viele Vorteile für Familien und Paare. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte rund um diesem Immobilientyp. Welche Hausarten es allgemein gibt, und welche Vor- und Nachteile diese jeweils ausmachen, können Sie in unserer Übersicht nachlesen: Hausarten.

Was ist ein Landhaus? Definition & Merkmale

Das Landhaus ist ein ländlich geprägtes, freistehendes Wohnhaus auf dem Land, meist umgeben von einer Gartenfläche. Es befindet sich in Dörfer oder Stadträndern und ist besonders bei Familien und angehenden Familien beliebt. Es bietet viel Platz und verglichen mit eine Stadthaus eine ruhige, ländliche Umgebung. Architektonisch besticht das Landhaus durch einen meist rustikalen Stil mit viel Holzarbeit. Landhäuser können aber auch moderne Züge haben.

Vorteile & Nachteile

Bevor Sie sich für einen Hauskauf entscheide, sollten Sie sich im Vorhinein informieren und die Vor- und Nachteile des Haustyps abwägen. Ein Landhaus bietet viel Platz, eine ruhige Lage und hat einen Garten. Allerdings liegt ein Landhaus in Randgebieten oder Dörfern und man ist auf ein Auto angewiesen. Weitere Vor- und Nachteile zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Vorteile: Größe, Umgebung, ruhige Lage

Die Vorteile eine Landhauses sind die ruhige Lage und die Umgebung. Besonders Familien mit Kindern und Haustieren kommen bei diesem Haustyp auf ihre Kosten. Diese Haustyp bietet viel Platz und wer auf Holzverkleidungen, Balken und Co. steht wird dieses Haus lieben.

Vorteile eine Landhauses:

  • ruhige Lage
  • viel Platz
  • Holzarbeiten

Nachteile: Lage, Nebenkosten, Sanierung

Die Nachteile eines Landhauses hängen von Ihrem Geschmack ab. Wem eine zentrale Stadtlage nicht zusagt, der liegt mit einem Landhaus im Dort oder Stadtrand genau richtig. Generell gilt aber, klassische, traditionelle Landhäuser sind meistens sehr alt und haben Renovierungsbedarf. Sie bieten zwar viel Platz, liegen aber außerhalb. Mit dem Alter der Häuser steigen auch die Nebenkosten. Denn Dämmung und Leitung verbrauchen viel Wärme und Strom.

Nachteile eines Landhauses:

  • Lage: außerhalb, Dorf, Stadtrand
  • sanierungsbedürftig
  • höhere Nebenkosten

Landhaus kaufen: Kaufpreis berechnen

Sie wollen ein Landhaus kaufen, dann müssen Sie auch die Nebenkosten beim Immobilienkauf im Blick haben. Für alle Haustypen / Wohnungstypen fallen auch Kaufnebenkosten an. Das heißt: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und bei Beauftragung, auch Maklerkosten. Die Höhe unterscheidet sich bei Steuer und Makler, je nach Bundesland.

Hier beispielhaft, die Kaufpreisnebenkosten für den Kauf eines Landhauses in NRW.

Immobilie für 100.000 Euro

Beim Kaufpreis von 100.000 Euro, fallen beispielsweise in NRW insgesamt 10.285 Euro Kaufnebenkosten an.

Kaufpreis 100.000 €
Grunderwerbssteuer 6,50% 6.500 €
Notarkosten 1,50% 1.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 500 €
Makler (50:50) 3,57% 1.785 €
Kaufnebenkosten 10.285 €
Investition 110.285 €

Immobilie für 200.000 Euro

Für ein Landhaus zahlen Sie 20.570 Euro Nebenkosten, bei einem Kaufpreis von 220.570 Euro.

Kaufpreis 200.000 €
Grunderwerbssteuer 6,50% 13.000 €
Notarkosten 1,50% 3.000 €
Grundbucheintrag 0,50% 1.000 €
Makler (50:50) 3,57% 3.570 €
Kaufnebenkosten 20.570 €
Investition 220.570 €

Immobilie für 500.000 Euro

Kaufen Sie Ihr Landhaus für 500.000 Euro, kommen Sie mit 51.425 Euro Nebenkosten auf insgesamt 551.425 Euro.

Kaufpreis 500.000 €
Grunderwerbssteuer 6,50% 32.500 €
Notarkosten 1,50% 7.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 2.500 €
Makler (50:50) 3,57% 8.925 €
Kaufnebenkosten 51.425 €
Investition 551.425 €

Haustypen: Fertighaus, Villa, Einfamilienhaus & Co.

Die Auswahlmöglichkeiten an Wohnungen und Häusern sind heutzutage sehr groß und vielseitig. Gerade beim Kauf einer Immobilie sind viele Faktoren zu berücksichtigen und die Wahl des richtigen Haustypen ist essentiell, für die Rendite (Vermietung) und Wertsteigerung (Investment). Welche Hausformen es gibt und was diese jeweils ausmacht, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Erfahren Sie mehr über die Merkmale und Besonderheiten der einzelnen Hausformen und lassen sich Vor- und Nachteile aufzeigen. Mit der Hilfe dieses Ratgebers soll Ihnen die Wahl der Immobilie leichter fallen. Verschaffen Sie sich einen Überblick und lernen die Welt rund um Bungalow, Reihenhaus und Villa kennen!

Fertighaus kaufen

Ein Fertighaus ist ein Überbegriff für ein breit gefächertes Angebot an Haustypen. Die meisten Anbieter von Fertighäusern haben ein großes und umfangreiches Angebot an Musterhäusern in deren Repertoire und Sie haben die Wahl sich Ihr eigenes Traumhaus auszusuchen. Bevorzugen Sie eher ein freistehendes Haus, eine Villa oder doch einen Bungalow? Mit Keller, Garage oder Carport? All dies sind wichtige Aspekte, welche Sie bei der Wahl deiner Immobilie berücksichtigen können. Denn ein Fertighaus ist vor allem eines: vielfältig. Erfahren Sie hier mehr zu dem Haustyp Fertighaus.

Ferienhaus / Wochenendhaus kaufen

Kaum ein Immobilientyp eignet sich beim Kauf einer Immobilie besser als Kapitalanlage als das Ferienhaus. Es zeichnet sich nicht nur durch eine ausgezeichnete Lage aus, sondern durch moderne Medien und Internetportale ist auch das Weitervermieten dieser Häuser denkbar einfach geworden. Dadurch lassen sich mit Ferienhäusern viel einfacher Erträge erwirtschaften. Dabei ist natürlich vor allem die Kosten-Nutzen-Rechnung relevant. Wer richtig wirtschaftet, kann sich ein Ferienhaus leisten, mit der Vermietung Kapital gewinnen und hat zusätzlich einen ganz privaten Rückzugsort im Lieblings-Feriendomizil. Worauf Sie beim Kauf eines Ferienhauses achten sollte, und welche Vor- und Nachteile es mit sich bringt, erfahren Sie hier.