Instandhaltung Immobilien: Haus, Wohnung, Gebäude & Kosten – Werterhaltung

Instandhaltung – Um den Wert und die Funktionalität Ihrer Immobilie effektiv steigern oder erhalten zu können spricht man oft von der Instandhaltung der Immobilie. Hierfür sind gewissen Instandhaltungsmaßnahmen nötig. Auch für verschiedene Immobilienhandel Strategien, wie die Fix & Flip oder die Buy & Hold Methode, ist die Instandhaltung wichtig. Welche Faktoren Sie bei der Instandhaltung beachten müssen und welche Kosten damit verbunden sind erfahren Sie im folgenden Beitrag. Zurück zu: Sanieren, Renovieren, Modernisieren & Aufwerten.

Immobilien & Instandhaltung: Warum ist sie wichtig?

Nach dem erfolgreichen Erwerb einer Immobilie spielt die Instandhaltung eine entscheidende Rolle. Um der Wert Ihrer Immobilie aufrecht zu erhalten oder sogar zu steigern beinhaltet die Instandhaltung verschiedene Maßnahmen die für Sie wichtig sind. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob Sie die Immobilie selbst behalten, oder Sie zur Eigenkapitalsteigerung weiterverkaufen. Die Instandhaltung ist aber auch mit Kosten verbunden, die Sie bei Ihrer Kostenrechnung mit einberechnen sollten.

Alles Wichtige rund um die Instandhaltung im Überblick

Was Sie bei der Instandhaltung beachten müssen in kurz zusammengefasst:

  • Aufrechterhaltung & Wiederherstellung des Zustands eines Objekts
  • Maßnahme mit vier Aufgabenfeldern
  • Inspektion, Wartung, Instandsetzung & Verbesserung
  • Für alle fallen Kosten an, die als Instandhaltungskosten berechnet werden
  • zusätzlich kommen noch Steuern, Versicherungen & Gebühren hinzu
  • In einer WEG müssen verpflichtend Rücklagen gebildet werden

Tipp! Andere Besucher lesen auch Dach sanieren, Instandhaltungskosten und Rücklagen für die erste Immobilie.

Was versteht man genau unter der Instandhaltung?

Instandhaltungsmaßnahmen: Erhaltung & Wiederherstellung der Immobilie

Grundlegend versteht man unter der Instandhaltung alle Maßnahmen zur Aufrechterhaltung oder der Wiederherstellung des bewohnbaren Zustands eines Objekts, sowie die Erfassung und Beurteilung des Zustands der Wohnflächen. Die Maßnahmen werden dabei in vier Aufgabenfelder aufgeteilt. Die Inspektion, die Wartung, die Instandsetzung und die Verbesserung der Immobilie.

Die vier Maßnahmen der Instandhaltung im Überblick:

  1. Inspektion
  2. Wartung
  3. Instandsetzung
  4. Verbesserung

Tipp! Für die einzelnen Maßnahmen gibt es immer einen Handwerker, welcher die Maßnahme professionell durchführen kann.

Schauen wir uns die Maßnahmen nochmal im Detail an.

Inspektion: Untersuchung von Bauteilen

Bei der Inspektion eines Objekt handelt es sich um die Beurteilung und die Analyse der Bauteile in und an einer Immobilie. Darunter fallen zum Beispiel Öfen, Heizungen oder die Elektronik. Diese werden auf ihre Funktionalität geprüft und falls Mängel bestehen werden diese in einem Kehrbericht festgehalten.

Überprüfung der Funktionalität der Bauteile.

So können weitere Maßnahmen für die Instandhaltung geplant werden.

Wartung: Erhaltung der funktionierenden Bauteile

Die Wartung beschreibt die Aufrechterhaltung der Funktionstüchtigkeit von Bauteilen. Die Erhaltung wird durch die regelmäßige Untersuchung und den Austausch wichtiger Betriebsmittel, wie Schrauben oder Dichtungen, erreicht.

Instandsetzung: Reparatur von defekten Bauteilen

Die Instandsetzung von Immobilien steht für die Reparatur und Wiederherstellung von defekten Bauteilen. Dabei wird der Zustand des Bauteils vor dem Defekt erreicht. Viele verwechseln die Instandsetzung mit dem Oberbegriff der Instandhaltung.

Verbesserung: Verbesserung der ursprünglichen Zustandes

Die Verbesserung ist eine erweiterte Stufe der Instandsetzung. Wenn bei der Reparatur eines Bauteils eine erhöhte Leistung als zuvor erreicht wird spricht man von einer Verbesserung. Diese kann beispielsweise durch die Verwendung von leistungsfähigeren Bauteilen, wie zum Beispiel eine verbesserte Dämmung oder neue Leitungen, erreicht werden.

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Instandhaltungskosten für Haus & Wohnung: Was sind Kosten?

Nach dem Kauf Ihrer Immobilie fallen neben dem monatlichen Raten auch weitere Instandhaltungskosten an. Damit der Wert Ihrer Immobilie über die Zeit nicht verfällt sind Wartungen und zusätzliche Pflegemaßnahmen notwendig. Alle Kosten für Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserungen fallen unter die Instandhaltungskosten.

Diese Kosten lassen sich dann nochmal in weitere Zusatzkosten unterteilen. Neben den eigentlichen Instandhaltungskosten zahlen Sie zusätzlich Steuern, Versicherungen, Gebühren und müssen verpflichtend auch Rücklagen für die Instandhaltung bilden.

Alles über die Berechnung der Instandhaltungskosten in unserem Ratgeber:

Welche Kosten für Instandhaltung zahlen Sie konkret?

Bei den Instandhaltungskosten fallen zum einen Kosten an, die Sie tatsächlich kalkulieren können. Dazu gehören die Ausgaben für Steuern, Betriebskosten und Wartungen. Zum anderen gibt es unerwartete Kosten die bei Ausfällen oder Defekten entstehen. Diese lassen sich schwieriger vor kalkulieren.

Welche Kosten alle anfallen hier im Überblick:

  • Grundsteuer
  • Müll- & Abwassergebühren
  • Versicherungen
  • Storm-, Heiz- & Wasserkosten
  • Reparaturkosten für Instandhaltung

Auch diese Kosten nochmal detailliert erklärt in unserem Beitrag zu Instandhaltungskosten für Immobilien.

Weitergehende Arbeiten an Immobilien fallen dann unter die Sanierung, Renovierung oder Modernisierung!

Sanieren, Renovieren, Modernisieren & Aufwarten

Schimmel oder Feuchtigkeit in der Fassade? Wände, Böden oder das Dach erneuern? Die Sanierung Ihrer Immobilie zählt nach dem Erwerb zu einem der wichtigsten Schritte die Sie planen sollten. Als Sanierung wird die Instandsetzung oder auch Wiederherstellung des Objekts verstanden. Beim Kauf einer neuen Immobilie sollten Sie auf bestimmte Dinge achten, welche bei der Sanierungsplanung Einflüsse haben könnten. Ist das Dach in Takt? Ist die Fassade korrekt gedämmt? Oder liegen Schäden im Keller vor?

Erfahren Sie in diesem Beitrag alles über die Sanierung Ihrer Immobilie:

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