Immobilie kaufen: Worauf achten? Haus, Wohnung, Rendite – Inklusive Checkliste

Immobilie kaufen – Sie möchten Ihre erste Immobilie kaufen? Mit der komprimierten, jahrzehntelangen Erfahrung unserer Experten sind Sie fĂŒr Ihren ersten Immobilienkauf bestens vorbereitet. In unserem Leitfaden und Ratgeber lernen Sie den Unterschied zwischen Eigennutz und Kapitalanlage (Vermietung), so wie alles Wichtige zur Immobilienfinanzierung, der Immobilie Akquise, Immobilienportale, Makler, die grobe Bewertung und die ausfĂŒhrliche Bewertung von Immobilien, Kaufpreise, Kaufnebenkosten und Steuern. Inklusive Tipps und Checklisten fĂŒr Einsteiger. 30 Fakten & Schritte von Experten, einfach und verstĂ€ndlich erklĂ€rt!

Immobilienkauf: Vorbereitung & ZielsetzungHaus mit einer Checkliste daneben

Auf Immobilien-Erfahrung.de lernen Sie Antworten auf zentrale Fragen, fĂŒr den Einstieg in die erste Immobilie. Sie finden wertvolle Tipps, Geheimtipps von Profis, ebenso wie Studien, Statistiken und natĂŒrlich Immobilien Nachrichten, rund um Gesetze, Steuern und profitable Regionen (Lagen).

Komprimierte, jahrzehntelange Erfahrungen im Immobilienhandel.

Schritt fĂŒr Schritt zur ersten Immobilie

Bevor Sie die erste Wohnung oder Ihr erstes Haus kaufen, kommt die Vorbereitung zum Wohnungskauf. Auch hier geht es nicht sofort um Finanzierung, Eigenkapital und Besichtigungstermine. Zuallererst geht es um die Kriterien Ihrer ersten Immobilie. Unser Guide fĂŒr Berlin, Hamburg, MĂŒnchen, Köln, DĂŒsseldorf und ganz Deutschland.

Beginnen wir mit den Schritten:

  • 1: Immobilienarten
  • 2: Vermögensaufbau
  • 3: Altersvorsorge
  • 4: Eigennutz vs. Kapitalanlage
  • 5: Rendite

Immobilienarten: RentabilitÀt von Haus- und Wohnungstypen

Fakt & Schritt 1 ist die richtige Immobilienart fĂŒr Ihr Investment. Entscheiden Sie, welche Art am besten zu Ihren Zielen passt, indem Sie die Unterschiede zwischen GrundstĂŒcken, Eigentumswohnungen, HĂ€usern, Gewerbeimmobilien und anderen Anlageoptionen verstehen. Dieser Ratgeber gibt Ihnen klare Fakten.

☑ Schritt 1: Arten von Immobilien kennenlernen.

Wir empfehlen:

Vermögensaufbau: sparen oder investieren?

Mit dem VerstĂ€ndnis der verschiedenen Immobilienarten können Sie sich direkt auf den Aufbau Ihres Vermögens konzentrieren. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Geld in 30 Jahren nur noch halb so viel wert ist. Dies ist keine Science-Fiction-Szenario, sondern RealitĂ€t. Investieren Sie in Immobilien, um Ihr Kapital zu sichern und zu wachsen, insbesondere im Vergleich zu konventionellen Geldanlagen wie SparbĂŒchern, Riester-Renten oder anderen finanziellen Produkten.

☑ Schritt 2: Vermögen zukunftsorientiert aufbauen.

Altersvorsorge: Immobilien als attraktive Geldanlage

m dritten Schritt werden Sie sich mit den Herausforderungen befassen, denen sich die Altersvorsorge in Zeiten von Inflation gegenĂŒbersieht. Verstehen Sie die Auswirkungen der Inflation auf Ihre private und gesetzliche Rentenvorsorge, und lernen Sie, wie Sie das Risiko minimieren können.

☑ Schritt 3: Immobilien als Altersvorsorge.

Eigennutz vs. Kapitalanlage: Vorteile und Nachteile

Schritt Vier: Sie sind sich noch nicht sicher, ob kaufen und selbst bewohnen oder vermieten als Kapitalanlage? Wir empfehlen: Kaufen und vermieten (Kapitalanlage), kein Eigennutz! Denn Eigennutz ist die teuerste Form des Wohnens.

☑ Schritt 4: Selbst bewohnen oder vermieten?

Rendite: Cashflow und Wertsteigerung 

In Schritt FĂŒnf lernen Sie den Unterschied zwischen den Anlageformen Rendite- und Investmentimmobilien kennen. Cashflow oder Wertsteigerung? Rendite Immobilien erwirtschaften so viel Einnahmen, dass die Kosten der Immobilie bezahlt sind und Ihnen ein Überschuss bleibt. Investment Immobilien haben das Ziel, sie nach langer Zeit mit viel Profit zu verkaufen. Schritt fĂŒnf verrĂ€t Ihnen, ob A, B oder C Lage fĂŒr Ihre Anlageform geeignet ist.

☑ Schritt 5: Rendite- und Investmentimmobilien.

Mann der Unterlagen liest

Foto: Flamingo Images

Immobilien Finanzieren: Eigenkapital & Co.Haus mit einem Geldschein davor

In der Vorbereitungsphase lernen Sie zunĂ€chst die BonitĂ€t und Selbstauskunft (fĂŒr die finanzierende Bank) kennen. FĂŒr die Finanzierung ist es wichtig, solide FinanzflĂŒsse nachzuweisen (Eigenkapital und regelmĂ€ĂŸiges Einkommen). Schließlich geht es nicht nur um das Eigenkapital (Sicherheit), sondern auch um die anschließende, monatliche Tilgung. Danach lernen Sie die grĂ¶ĂŸten Fehler beim Immobilienkauf kennen, Fehler die Sie bares Geld kosten.

Sobald Sie eine rentable Immobilie, nach Ihren Kriterien, gefunden haben, geht es in die Finanzierung, dafĂŒr brauchen Sie das nötige Eigenkapital. Hier werden Sie auch Tipps kennen, wie die Vollfinanzierung. So bekommen Sie Ihr Eigenkapital, nach Tilgung in selber Höhe, zurĂŒck. Durch dieses rollierende Eigenkapital, können Sie schnell in die nĂ€chste Immobilie investieren.

Weiter geht es mit:

  • 6: Selbstauskunft: Schufa-Auskunft
  • 7: Eigenkapital
  • 8: Fehler beim Immobilienkauf

Selbstauskunft: Schufa-Auskunft

In der Selbstauskunft stellen Sie Ihre VermögensverhĂ€ltnisse dar. Diese Unterlagen braucht die Bank im Vorfeld der Finanzierung, beziehungsweise fĂŒr die Entscheidung, ob Sie eine Immobilienfinanzierung erhalten und wenn ja, in welcher Höhe. DafĂŒr ist BonitĂ€t so wichtig, Eigenkapital und regelmĂ€ĂŸiges Einkommen.

☑ Schritt 6: Selbstauskunft fĂŒr die Bank.

Eigenkapital

Herzlichen GlĂŒckwunsch, Sie haben die 11-Punkte-Checkliste der Immobilien Kriterien durchgearbeitet und wissen jetzt, in welche Immobilie Sie (ganz persönlich) investieren wollen. Lernen Sie jetzt das Thema Eigenkapital kennen, die Sicherheit fĂŒr Ihre Bank, bzw. Immobilienfinanzierung. In der Regel brauchen Sie fĂŒr die erste Immobilie 15% Eigenkapital. Hier als Rechnung verdeutlicht:

Betrag
Investitionskosten (Kaufpreis plus Nebenkosten) 250.000 €
Eigenkapital (15%) 37.500 €
Darlehenssumme 212.500 €

☑ Schritt 7: Eigenkapitaleinsatz bei der Immobilienfinanzierung.

Fehler beim Immobilienkauf: Geld sparen

Fehler bedeuten beim Immobilienkauf den Verlust von barem Geld. Lernen Sie deshalb aus den Fehlern und Erfahrungen der anderen! In dieser Liste finden Sie die wichtigsten! Denn, Fehler beim Immobilienkauf werden schnell teuer. Nehmen Sie nur 5 % Mehrkosten an, durch einen Fehler. Beim Kaufpreis von 200.000 Euro, direkt +10.000 Euro extra Kosten. Keine kleine Summe, wenn Sie nur 30.000 Euro Eigenkapital hatten (15%). SchĂŒtzen Sie sich, durch dieses Wissen:

☑ Schritt 8: Fehler beim Immobilienkauf vermeiden.

Immobilien Akquise: Suchen & FindenCheckliste mit einer Lupe davor

Wenn Sie alle vorhergegangenen Punkte erledigt haben, Ihre Finanzen geklÀrt und Ihr maximales Eigenkapital berechnet haben, können Sie mit der Suche nach der richtigen Immobilie beginnen.

Hier bekommen Sie die Werkzeuge fĂŒr die Kernaufgabe, profitable Immobilien finden.

Wer eine Immobilie zum Eigennutz kaufen möchte, kann nach persönlichen und emotionalen Kriterien entscheiden. Wer allerdings eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben möchte, sollte sich um einige Kriterien beim Wahl der Immobilie bewusst sein. Besonders der Standort, sowie die Lage der Immobilie spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Weiter geht es mit den Schritten:

  • 9: Kriterien zur Eigentumswohnung
  • 10: Vermietet oder unvermietet kaufen
  • 11: Lage Arten (A-, B-, C-Lage)
  • 12: Makro- und Mikrolage
  • 13: Der richtige Standort

Kriterien zur Immobilie ETW

Im Schritt 8 starten Sie die Festlegung Ihrer Kriterien, fĂŒr die anschließende Immobilien Recherche. Von der richtigen Lage, ĂŒber die Frage vermietet oder unvermietet, zu Mietrenditen und Kaufpreisen. Beginnen Sie hier im Schritt Nummer 8, mit dem Überblick.

☑ Schritt 9: Kriterien beim Kauf einer Eigentumswohnung.

Vermietet oder unvermietet kaufen?

Vermietet oder unvermietet kaufen? Mieter ĂŒbernehmen oder sanieren und neu vermieten (Mietpreiserhöhung)? Beide Formen haben ihre Vorteile und Nachteile. Lernen Sie im Schritt 9 mehr darĂŒber, um Ihre Entscheidung zu treffen.

☑ Schritt 10: Immobilien vermietet oder unvermietet kaufen.

EigenbedarfskĂŒndigung: Exkurs

Hier noch ein kleiner Exkurs, was bedeutet EigenbedarfskĂŒndigung? Sie selbst oder eine nahestehende Person, kann jederzeit auf Eigenbedarf kĂŒndigen. Lernen Sie hier gut wie es geht, wer alles als „nahestehende Person“ gilt und das alles, mit kostenloser Vorlage:

Lage Arten (A, B, C): Einfluss auf Rendite

Ein zentrales KernstĂŒck in der Bewertung von Immobilien, bereits vor dem Hauskauf und Wohnungskauf, ist die Lage. Nicht umsonst heißt es in der Immobilienbranche so oft: Lage, Lage, Lage! Deshalb auch ein Teil Ihrer Immobilien Kriterien, die Frage: Wo sollen Sie investieren? Insbesondere in Bezug auf Rendite / Wertsteigerung, die Sie in Schritt X kennengelernt haben. Schritt 10 bringt Ihnen die Lagearten von Immobilien nĂ€her.

☑ Schritt 11: Lage von Immobilien bestimmen.

Vereinfacht dargestellt:

  • ▷ A-Lage
  • △ B-Lage
  • â–œ C-Lage

▷ A-Lage – Was heißt A-Lage? Toplagen in MĂŒnchen, Hamburg oder auch Berlin. Hier sind Immobilien teuer und die Mieten nicht hoch genug, damit Tilgung, Zinsen und RĂŒcklagen (Mietrendite Rechnung), durch die monatliche Miete, gedeckt werden. Der Gewinn liegt hier im spĂ€teren Verkauf, nach 15 Jahren, 20 Jahren. Dann, wenn die GrundstĂŒckspreise weiter gestiegen sind. Tipp! VerkĂ€ufe unterliegen nach 10 Jahren nicht mehr der Spekulationsfrist (Privatverkauf).

△ B-Lage – Was heißt B-Lage? FĂŒr die meisten Investoren finden sich hier, in guter B-Lage, die profitabelsten Immobilien, wenn man gleichzeitig auf Sicherheit bedacht ist (Leerstand). Gute B-Lagen befinden sich in der Regel in der NĂ€he von großen Metropolregionen, zum Beispiel den A-Lagen um MĂŒnchen (wie Freising, Dachau oder auch Unterhaching) oder Frankfurt (Darmstadt, Offenbach, RĂŒsselsheim). Regionen mit guter Infrastruktur, KrankenhĂ€usern, Schulen, NĂ€he zu UniversitĂ€ten und Hochschulen.

Tipp! Ab ~ 6, 7 % Rendite, haben Sie ein profitables Objekt (bei aktuellem Zinsniveau)

â–œ C-Lage – Immobilien in C-Lage bedeuten mehr Risiko durch Leerstand. Jeden Monat ohne Miete, tragen Sie die monatlichen Kosten (Tilgung, Zinsen und RĂŒcklagen). Diese Regionen sind stagnierend, hĂ€ufig ziehen die Bewohner weg. GĂŒnstiger Kaufpreis, höheres Risiko, dafĂŒr attraktive Renditen.

Makro- und Mikrolage: Wo investieren?

Wenn Sie nicht auf eine bestimmte Stadt festgelegt sind, analysieren Sie die Makrolage, fĂŒr den idealen Standort, danach Mesolage (Stadtteil) und Mikrolage (Straße). Von der Makrolage, also wo in Deutschland investieren? Bis hin zur Mikrolage, in welcher Straße sollen Sie kaufen? Lernen Sie in Schritt 11 die Standort-Analyse kennen.

☑ Schritt 12: Makro & Mikrolage von Immobilien.

Hier noch ein kleines, praktisches Beispiel fĂŒr die einzelnen Schritte, von der Makrolage in die Mikrolage. Beispielsweise beim Immobilienkauf in NRW, viele große StĂ€dte, sogar viele ĂŒber 100.000 Einwohner. Hier betrachten wir also die Makrolage.

Beispiel: Makrolage in Deutschland (Auswahl: Essen, NRW)

Makrolage einer Immobilie auf der Karte

Wenn die Entscheidung in der Makrolage auf eine bestimmte statt gefallen ist, wie hier die Stadt Essen, dann geht es weiter in die Mesolage, die Auswahl des richtigen Stadtteils, der richtigen Gegend. Sehr attraktiv sind natĂŒrlich Stadtteile, in denen viele Menschen wohnen und hinziehen. Zum Beispiel in der NĂ€he von UniversitĂ€ten und Hochschulen. Tipp! Hier lassen sich auch hervorragend Mikro-Apartments vermarkten.

Beispiel: Mesolage in Essen (Ostviertel)

Mesolage einer Immobilie auf der Karte

Im letzten Schritt folgt die Mikrolage, das bedeutet, in welcher konkreten Straße kaufen Sie? Ein einfaches Beispiel, der Kaufpreis Unterschied zwischen Hauptstraße und Seitenstraße kann schon betrĂ€chtlich sein.

So haben Sie Schritt-fĂŒr-Schritt, die optimale Lage Ihrer ersten Immobilie bestimmt.

Beispiel: Mikrolage in Essen (Ostviertel)

Mikrolage einer Immobilie auf der Karte

Hier auf Google Maps:

Der richtige Standort: Eigennutz und Kapitalanlage

Schritt 12 fasst den „richtigen Standort“ zusammen und vermittelt noch einmal alle wichtigen Kenntnisse, um den (fĂŒr Sie persönlich) idealen Standort, fĂŒr Ihr Immobilieninvestment, zu finden. Unterschieden nach dem persönlichen Ziel: Eigennutz und Kapitalanlage.

☑ Schritt 13: Den richtigen Standort fĂŒr Kapitalanlageimmobilien finden.

Immobilien Kriterien: Zustand, GrĂ¶ĂŸe & Co.

Wenn man die Auswahl auf die richtige Immobilie eingeschrĂ€nkt hat, werden die Immobilien nach bestimmten Kriterien ausgesiebt. Was ist Ihr maximal gesetzter Kaufpreis? Wie viel Rendite schĂŒttet eine Immobilie bei Vermietung aus? Kaufe ich lieber eine Bestandsimmobilie oder doch den Neubau?

Weiter geht es mit den Schritten:

  • 14: Maximaler Kaufpreis
  • 15: Mietrendite / Kaufpreisfaktor
  • 16: Minimale Mietrendite
  • 17: Bestand oder Neubau
  • 18: Baujahr & Zustand
  • 19: Maximale GrĂ¶ĂŸe
  • 20: Erbpacht
  • 21: Sozialbindung & Nachbindung

Maximaler Kaufpreis / Investment?

Sie haben einen guten Standort gefunden. Jetzt geht es in Schritt 13 um den „maximalen Kaufpreis“. Die Frage, wie viel Immobilie kann ich mir leisten, hĂ€ngt von vielen Faktoren ab. GrundsĂ€tzlich gibt es aber zentrale Einflusskriterien, dazu gehören 1) Ihre BonitĂ€t, 2) Eigenkapital und 3) der Beleihungswert Ihrer (gewĂŒnschten), zu finanzierenden Immobilie. Ob Sie eine Finanzierungszusage von der Bank bekommen und wie hoch die Immobilienfinanzierung ist, wissen Sie erst, nachdem Sie die Selbstauskunft und die Unterlagen bei der Bank eingereicht haben. Dazu lernen Sie gleich noch mehr!

ZunĂ€chst geht es darum, mehr ĂŒber den maximalen Kaufpreis zu erfahren.

☑ Schritt 14: Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?

Mietrendite / Kaufpreisfaktor

Mit Schritt Nummer 14 haben Sie fast die HĂ€lfte der gesamtem Checkliste „Eigentumswohnungen kaufen“ geschafft. Jetzt geht es um den zentralen Faktor, die Berechnung von RentabilitĂ€t. Einfach erklĂ€rt, besagt die „Mietrendite“, ob Ihr Mieter Ihre Immobilie abbezahlt oder Sie. Was das heißt, erfahren Sie in Schritt 14.

☑ Schritt 15: RentabilitĂ€t berechnen.

Minimale Mietrendite?

Die Mietrendite haben Sie kennengelernt, jetzt geht es um die große Frage, wie hoch eine minimale Rendite sein muss, damit die Immobilie fĂŒr Ihre Kriterien profitabel ist. Hier schon einmal einfach erklĂ€rt, unter aktueller Zinslage:

△ Hohe Mietrendite bedeutet 7% und mehr

▷ Bei 5%, 6% sind die Kosten gedeckt

▜ Liegt die Rendite bei 4% und weniger, zahlen Sie monatlich mit

△ Hohe Mietrendite bedeutet 7% und mehr. Erreichbar bei gutem Kaufpreis in B-Lagen und C-Lage (höheres Leerstand-Risiko). Je höher die Rendite, desto besser. Bei 7%, 8%, 9% machen Sie bringt die monatliche Miete sogar einen Überschuss. Sie investieren in eine Renditeimmobilie.

▷ Bei 5%, 6% sind die Kosten gedeckt. Ihr Mieter zahlt Tilgung, Zinsen und die InstandhaltungsrĂŒcklagen. Hier investieren Sie ebenfalls in eine Renditeimmobilie.

â–œ Liegt die Rendite bei 4% und weniger, mĂŒssen Sie monatlich auch einen Teil der Kosten bezahlen. Hier handelt es sich vorwiegend um Objekte in A-Lage, mit Ziel der Wertsteigerung (GrundstĂŒck). Diese Art von Immobilien nennt man Investmentimmobilie.

☑ Schritt 16: Ab wann ist die Rendite profitabel?

Bestand oder Neubau?

In Schritt 16 lernen Sie den Unterschied zwischen Bestands- und Neubauimmobilien. Der Kaufpreis einer neu gebauten Immobilie ist höher, die Instandhaltungsmaßnahmen dafĂŒr extrem gering. Gleichzeitig schlĂ€gt sich der hohe Kaufpreis negativ auf die Rendite der Immobilie aus. Im Umkehrschluss bieten Bestandsimmobilien Potenzial fĂŒr hohe Renditen, fordern aber auch mehr Reparaturmaßnahmen. Lernen Sie hier die einzelnen Vorteile und Nachteile kennen, fĂŒr Sie als Kapitalanleger.

☑ Schritt 17: Unterschied zwischen Bestand und Neubau.

Bestandsimmobilie mit Àlterem Baujahr:

Mehrfamilienhaus mit gelben Balkonen

Neubau Siedlung:

Neugebautes Mehrfamilienhaus in moderner Bauweise

Baujahr und Zustand? + MĂ€ngel nach Baujahren

Wenn Sie in Bestandsimmobilien investieren, mĂŒssen Sie die MĂ€ngel der verschiedenen Baujahre kennen: Stichwort Fehler vermeiden. Von Immobilien vor 1900, die Sie in vielen StĂ€dten finden, die hĂ€ufig auch viel wert sind, denken Sie nur an Bauten in Hamburg, MĂŒnchen oder Berlin-Mitte. Dann folgen Immobilien der 1910, 1920, bis hin zu Immobilien, mit moderner Bauweise 1980, 1990 und so weiter. Unsere Checkliste fĂŒr Baujahre und MĂ€ngel:

☑ Schritt 18: Baujahr & MĂ€ngel von Immobilien bestimmen

Maximale GrĂ¶ĂŸe?

Wie groß sollte eine Immobilie sein, in AbhĂ€ngigkeit von Lage und Entwicklung? Schritt 18 beschĂ€ftigt sich mit der maximalen GrĂ¶ĂŸe einer Immobilie, als Kapitalanlage. NatĂŒrlich auch mit Aspekten, wie der zukĂŒnftigen Entwicklung (Einwohner, Wirtschaft, Bildung, etc). Schließlich geht es bei Immobilieninvestments um langfristige Anlagen, nicht um kurzfristige Transaktionen.

Die Entwicklung im Immobilienmarkt, geht beispielsweise von der familiengerechten 4-Zimmer-Wohnung auf 70-100 Quadratmeter, zur 1- bis 2-Zimmer-Wohnung (Mikroapartment) mit 25 bis 40 Quadratmetern. Warum? Der demografische Wandel zeigt, in immer mehr Haushalten leben zunehmend Alleinstehende.

☑ Schritt 19: Wie groß sollte eine Immobilie sein?

Erbpacht?

In Schritt 20 lernen Sie ein spezielles, aber interessantes GeschĂ€ftsmodell, die Erbpacht. Einfach gesagt bedeutet Erbrecht, dass das Eigentumsrecht und das Nutzungsrecht dauerhaft getrennt sind. Wenn Sie auf einem Erbpachtland bauen, kaufen Sie das GrundstĂŒck nicht, Sie pachten es fĂŒr eine bestimmte, vertraglich vereinbarte Zeit vom EigentĂŒmer. Es gibt also 2 Parteien, den Erbbaurechtgeber (1. Person) und den Erbbaurechtnehmer (2. Person).

Lernen Sie hier, worum es geht!

☑ Schritt 20: GrundstĂŒck pachten oder kaufen?

Sozialbindung und Nachbindung?

Nach der Erbpacht lernen Sie hier die Sozialbindung und die Nachbindung kennen. Hier geht es um sozialen Wohnungsbau und um die Aspekte, die Sie beachten mĂŒssen, ebenso wie die Vorteile, die Sie als EigentĂŒmer haben, wenn die Sozialbindung endet. Von zinsgĂŒnstigen Darlehen, durch öffentliche Hand, fĂŒr Sozialwohnungen (Bau und Kauf), ĂŒber Verpflichtung Ihrerseits, als Vermieter (Kapitalanlage) und auch fĂŒr Eigennutz, bis zur Nachbindungsfrist, die immerhin ganze 10 Jahre dauert. Lohnt es sich fĂŒr Sie, eine Immobilie mit Sozial- oder Nachbindung zu kaufen?

☑ Schritt 21: Aspekte des sozialen Wohnungsbaus.

Mann vor dem Laptop der glĂŒcklich wirkt

Sie haben jetzt alle Kriterien fĂŒr ihre Immobiliensuche festgelegt. Jetzt geht es in die Praxis!

Immobilien bewerten: KaufmÀnnisch & technischCheckliste in Dokumentform mit einem Haus und Garage davor

Sie haben das Grundwissen, Sie haben die Kriterien, jetzt geht es um praktische Immobiliensuche. Hier lernen Sie jetzt die Bewertung kennen, die schnelle kaufmĂ€nnische PrĂŒfung und die ausfĂŒhrliche technische PrĂŒfung. Außerdem kommen wir noch einmal zum Thema Bewertung nach Baujahren, in Bezug auf die Immobilienbewertung (Kaufpreis). Danach kalkulieren Sie den Kaufpreis Ihrer Immobilie, exakt mit Grunderwerbsteuer, Grundbuch, Notarkosten und Maklerkosten, wenn involviert.

Weiter geht es mit den Schritten:

  • 22: KaufmĂ€nnische PrĂŒfung
  • 23: Betriebskosten
  • 24: Technische PrĂŒfung
  • 25: Bewertung nach Baujahr

KaufmĂ€nnische PrĂŒfung: Schnelle Bewertung

Wenn Sie ein gutes Immobilienangebot vor sich haben, ein ExposĂ© oder ein Inserat, geht es in die schnelle, kaufmĂ€nnische PrĂŒfung – quasi noch am Computer oder Smartphone. Hier werden vor allem Faktoren berĂŒcksichtigt, die Sie auf einen schnellen Blick sehen können. Nach der kaufmĂ€nnischen PrĂŒfung folgt dann in Schritt 24 die ausfĂŒhrliche, technische PrĂŒfung.

☑ Schritt 22: Schnelle Faktoren im ExposĂ© prĂŒfen.

Hier noch ein kleiner Exkurs auf die Betriebskosten.

Betriebskosten: Kleiner Exkurs laufender Kosten

Betriebskosten auf Mieter umlegen: Welche Betriebskosten (Nebenkosten) sind vom Mieter zu zahlen? Welche Kosten darf man nicht umlegen? Als Orientierungshilfe sollten Sie die Betriebskostenverordnung, kurz BetrKV, zurate ziehen. Genauer Paragraf 2, zur „Aufstellung der Betriebskosten“. In StandardmietvertrĂ€gen, wie denen von Haus & Grund, sind alle umlagefĂ€higen Betriebskosten schon enthalten. Lernen Sie hier die typischen Betriebskosten einer Immobilie kennen.

☑ Schritt 23: Betriebskosten auf Mieter umlegen.

Technische PrĂŒfung: Vor Ort Bewertung

Schritt 24 beschĂ€ftigt sich mit der technischen PrĂŒfung der Immobilie. Nach der schnellen, kaufmĂ€nnischen PrĂŒfung, sehen Sie sich die Immobilie jetzt vor Ort, beziehungsweise genauer an. Lernen Sie hier, worauf Sie bei der Besichtigung achten mĂŒssen!

☑ Schritt 24: Faktoren vor Ort bewerten.

Bewertung nach Baujahren: Kaufpreisfaktor

Die typischen MĂ€ngel nach Baujahren haben Sie schon kennengelernt, jetzt folgt die Bewertung nach Baujahren. Schließlich geht es jetzt um den Kaufpreis und im nĂ€chsten Schritt schon um die Kalkulation.

☑ Schritt 25: ImmobilienmĂ€ngel nach Baujahr bestimmen.

Immobilien kaufen: Kaufvertrag & KostenHand mit Haus und Eurosymbol

Zum Kaufpreis, kommen noch die Nebenkosten. Lernen Sie hier alles zur Kaufpreiskalkulation und den Nebenkosten, rund um Grunderwerbsteuer und Maklerprovision (wenn involviert bzw. beauftragt).

Die letzten Schritte sind:

  • 26: Kaufpreis berechnen
  • 27: Grunderwerbsteuer
  • 28: Maklerkosten
  • 29: Unterlagen fĂŒr die Bank
  • 30: Kaufvertrag

Kaufpreis berechnen: So geht’s

Nach den letzten drei Schritten, in denen Sie die Immobilienbewertung nÀher kennengelernt haben, geht es jetzt in Schritt 26 um die konkrete Kaufpreiskalkulation.

☑ Schritt 26: Kaufpreiskalkulation.

Grunderwerbsteuer: BundeslÀnder Vergleich

Was bedeutet Grunderwerbsteuer? Wer muss die Grunderwerbsteuer zahlen? Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer (in den einzelnen BundeslĂ€ndern)? Schritt 27 erklĂ€rt Ihnen die Grunderwerbsteuer, die beim Immobilienkauf fĂŒr Sie als KĂ€ufer fĂ€llig wird.

☑ Schritt 27: Grunderwerbsteuer beim Immobilienkauf berechnen.

Makler Kosten: 50/50 bei Privatkauf

Wenn ein Immobilienmakler involviert ist, fÀllt (bei Privatkauf) Maklerprovision an. Nach derzeitiger Gesetzeslage, zu gleicher HÀlfte (jeweils 50%) verteilt, auf KÀuferseite und VerkÀuferseite. Lernen Sie hier die unterschiedlichen Maklerkosten in den BundeslÀndern kennen.

☑ Schritt 28: Maklerkosten beim Immobilienkauf berechnen.

Grundsteuer: Exkurs (nach Kauf)

Hier noch ein kleiner Exkurs fĂŒr ImmobilienkĂ€ufer, die Grundsteuer. Sie fĂ€llt nicht beim Kauf an, aber quartalsweise direkt, nachdem Sie Ihre Immobilie erworben haben.

Unterlagen fĂŒr die Bank: Immobilienfinanzierung

Schritt Nummer 29 ist die vorletzte Stufe zur ersten Immobilie! Hier lernen Sie die Unterlagen kennen, die Sie fĂŒr die Immobilienfinanzierung bei der Bank benötigen, mit kostenloser Vorlage (PDF) fĂŒr Ihre Selbstauskunft.

☑ Schritt 29: Unterlagen fĂŒr die Immobilienfinanzierung.

Kaufvertrag: Wohnungskauf mit Notar abschließen

Herzlichen GlĂŒckwunsch! Sie haben 29 Schritte gemeistert, jetzt kommen Sie zum finalen SchriftstĂŒck, den Kaufvertrag. Ihr Kaufvertrag, besiegelt beim Notar letztendlich die vollstĂ€ndige Immobilientransaktion, zwischen ImmobilienverkĂ€ufer und Ihnen, als ImmobilienkĂ€ufer. Danach sind Sie offiziell ImmobilieneigentĂŒmer.

☑ Schritt 30: Kaufvertrag aufstellen.

Herzlichen GlĂŒckwunsch, mit dieser Checkliste haben Sie alle Schritte zum Wohnungskauf gelernt! Vom Grundwissen ĂŒber die perfekte Vorbereitung, die eigenen, persönlichen Kriterien zur Immobiliensuche, zur Bewertung, Finanzierung, Eigenkapital und Kaufvertrag.

Unterschrift des Notars auf einem Dokument

Kostenloser Download: Checkliste als PDF

Weitere kostenlose Vorlagen (PDF und Excel), sowie Fachbegriffe und News.

Vorlagen, Fachbegriffe und Nachrichten

Sie wollen mehr ĂŒber den Kauf von Immobilien lernen? Dann finden Sie hier mehr Vorlagen und Rechner (kostenlose Excel-Tabellen). 

Die wichtigsten Vorlagen und Muster fĂŒr die erste Immobilie im Überblick: