Baujahr 1960 bis 1969 Mängel: Fenster, Dämmung und Beton

Altes Haus 1960 bis 1969 – Der Großteil der deutschen Bestandsimmobilien wurde vor 1970 gebaut und macht heute über 50% des Marktes aus. Über die Hälfte der Immobilien sind also ältere Häuser und Wohnungen, aus diesen Baujahren, bei denen die Instandhaltungskosten höher sind, dass müssen Sie vor dem Kauf Ihrer ersten Immobilie unbedingt berücksichtigen. Doch welche typischen Mängel weisen Häuser und Mehrfamilienhäuser (Eigentumswohnungen) auf? Hier finden Sie unsere Erfahrungen und am Ende des Ratgebers, noch eine kurze Checkliste. Zurück zur Übersicht: Altes Haus, Baujahre und Mängel.

Weniger Mängel in den 60er: Bausubstanz verbessert

Wie viel ist ein Haus Baujahr 1960 heute wert? Die Frage liefert nur eine ausführliche kaufmännische und spätere, technische Prüfung. Zunächst ist es aber wichtig, die typischen Mängel, von Immobilien dieser Jahrzehnte zu kennen.

50 Jahre, 60 Jahre altes Haus – Während die Mängellisten von Immobilien vor 1960 noch relativ lang waren, verkürzen sich die Punkte der Checkliste beim Bau nach 1960 schon erheblich.

Typisch für 60er Jahre Immobilien sind zum Beispiel:

  • Statt Holz im Treppenhaus (Brandgefahr), jetzt nur noch Stein und Beton
  • Statt aus Holz, sind Decken jetzt auch aus Beton
  • Fenster gedämmt und aus Alu

Brandschutz, Beton und trockene Räume

Zum einen reduziert sich die Brandgefahr, denn statt Holz im Treppenhaus, wird jetzt nur noch mit Stein und Beton gebaut. Gleiches gilt für die bisherigen Mängel der Holzdecken (durchgebogen oder sogar mit Ungeziefer), sie sind jetzt auch aus Beton gebaut.

Bisher war Feuchtigkeit auch immer ein großes Thema. Ganz egal ob Dächer, Feuchtigkeit durch fehlende Abdichtung der Kellerräume oder auch einglasige Fenster mit Holzrahmen.

Feuchtigkeit aus den Kellerräumen werden jetzt durch Drainagen verhindert. Dächer werden durch Unterspannbahnen trocken gehalten und die Kondensationsprobleme der zu dünnen Außenwände sind auch behoben, Baumaterial ist im Vergleich zur Zeit nach 1945 ausreichend vorhanden. Fenster werden jetzt meist aus Aluminium gefertigt, die Rahmen sind gedämmt.

Mängel: Fenster, Dachdämmung und Baustoffe

Allerdings sind Fenster immer noch einfach verglast. Dachstühle sind zwar trocken, aber noch nicht gedämmt. Mangelhaft sind, eben den einfach verglasten Fenstern, die nach wie vor bedenklichen Baumaterialien, die bei Immobilien in diesem Zeitraum eingesetzt wurden. Nach wie vor wird teerhaltige Parkettkleber verwendet.

Dachstühle sind immer noch nicht gedämmt. Und wenn Dämmung im Haus verwendet wurde, dann gesundheitsschädliche. Die kurzen Fasern der verwendeten Dämmwolle, macht sie für Menschen gefährlich. Häufig sind aber auch Schäden am Beton, spezieller an Balkon und Loggien, aufgrund der mangelhaften Abdichtungen.

Checkliste: 5 Mängel, die Sie kennen sollten!

1960 – 1969 gibt es deutlich weniger Mängel, die Sie beachten müssen:

  1. Einfachverglasung
  2. Bedenkliche Baustoffe (teerhaltige Parkettkleber)
  3. Gesundheitsschädliche Dämmung (zu kurze Fasern)
  4. Dachstühle nicht gedämmt
  5. Betonschäden an Balkonen und Loggien

Zu berücksichtigen bei alten Häusern, aus dem Baujahr 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968 und 1969.

Baujahr Immobilie: Alle Jahre, eine Liste

Mängel und Zustand nach Jahrzehnten – Egal ob altes Haus oder Eigentumswohnung, von 1900 bis heute gibt es, je nach Jahrzehnt, unterschiedliche, typische Mängel, die Sie insbesondere vor dem Kauf Ihrer ersten Immobilie, unbedingt kennen sollten.

Alte Immobilien, Häuser und Wohnungen, bringen ihre Nachteile mit sich, aber auch Vorteile, beim Blick auf Rendite Immobilien. Doch worauf müssen Sie, je nach Alter der Immobilie (Baujahr) achten? Hätten Sie gedacht, dass über 2.650.000 Immobilien in Deutschland noch vor 1919 gebaut wurden?