Heizkostenverordnung (Wiki, Definition): Rechtsgrundlage fĂŒr Heizkostenabrechnung

Heizkostenverordnung – Die Heizkostenverordnung (HKVO) ist die verbindliche Rechtsgrundlage fĂŒr die verbrauchsabhĂ€ngige Warmwasser- und Heizkostenabrechnung.

Sie gilt im allgemeinen fĂŒr Immobilien, die ĂŒber eine Zentralheizung verfĂŒgen oder mit FernwĂ€rme beliefert werden. Die Verordnung ist sowohl fĂŒr MietverhĂ€ltnisse, als auch fĂŒr WohneigentumsverhĂ€ltnisse gĂŒltig und legt wichtige Pflichten und Rechte fĂŒr alle Parteien (Mieter und Vermieter) einer WohnungseigentĂŒmergemeinschaft (WEG) fest.

Die Heizkostenverordnung verpflichtet zudem den HauseigentĂŒmer bzw. den WEG-Verwalter, den jeweiligen Verbrauch der einzelnen Parteien mit einem GerĂ€t oder einem ZĂ€hler zu erfassen, um eine faire Abrechnung nach individuellem Gebrauch zu gewĂ€hrleisten.

Lesen Sie hier mehr zu den Themen Heizkosten, Heiznebenkosten und Heizkostenverteilung WEG.

Heizkostenverordnung zusammengefasst

Die Heizkostenverordnung in KĂŒrze:

  • verbindliche Rechtsgrundlage fĂŒr verbrauchsabhĂ€ngige Warmwasser- und Heizkostenabrechnung
  • gilt fĂŒr Immobilien mit Zentralheizung und FernwĂ€rmebelieferung
  • gilt fĂŒr Mietobjekte und Eigentum
  • legt Rechte und Pflichten fĂŒr Parteien in WEG fest
  • Hausverwalter muss Einzelverbrauch erfassen um faire Abrechnung garantieren zu können

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