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Youtube: Immobilien – Haus, Wohnung und Grundstück – Die Besten Channels

YouTube Immobilien – Wer in eine Immobilie investieren möchte, der hat vor allem als Anfänger oder Einsteiger noch viele offene Fragen. Wie kaufe ich meine erste eigene Immobilie? Wie stelle ich die Finanzierung für die Immobilie auf? Welche Immobilie ist die richtige, wie erziele ich am schnellsten Gewinne und welche typischen Fehler beim Kauf sollte ich unter allen Umständen vermeiden? Hier sind unsere YouTube Immobilien Empfehlung + unser YouTube Immobilien Kanal.

Immobilien als Kapitalanlage: Unsere YouTube Empfehlungen [year]

  1. Alex „Düsseldorf“ Fischer: Der #1 Immobilienguru
  2. Immocation: Immobilien Investment pur
  3. Immobilien verständlich: Erfahrungen und Tipps
  4. Immobilien Erfahrung: Tipps & Tricks von uns

Alex „Düsseldorf“ Fischer: Der #1 Immobilienguru

Der erfolgreiche Unternehmer Alex „Düsseldorf“ Fischer teilt auf seinem gleichnamigen YouTube-Kanal sein Knowhow und seine Erfahrungen in der Immobilienbranche mit seinen Zuschauern. Dabei spricht er vor allem über finanzielle Themen und den Bereich Investment, sowohl über Immobilien, als auch über Steuervorteile, finanzielle Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und vieles mehr.

Der #1 Immobilien- & Steuerguru

Der Unternehmer arbeitet auch als Steuer Coach und bereitet sein Wissen kompakt und verdaulich auf, sodass auch Laien schnell verstehen, was mit einzelnen Begriffen oder Strategien gemeint ist. Hier die 5 beliebtesten Videos des Kanals rund um das Thema Immobilien!

Immocation: Immobilien Investment pur auf YouTube

Der deutsche YouTube Kanal Immocation hat sich seit seiner Gründung 2016 zu einem der führenden Kanäle zum Thema Immobilien, Finanzierung und Kapitalanlage entwickelt. Das Motto lautet

„Erschaffe dir deine eigene Frührente mit Immobilien.“

Marco und Stefan, die Protagonisten des Kanals helfen Ihnen mit strukturiertem Wissen und passenden Werkzeugen beim Verstehen und Umsetzen von deinem Vermögensaufbau mit Immobilien. Wöchentlich gibt es neue, spannende Videos.

Mehr über:

Immobilien verständlich: Erfahrungen und Tipps

Viele YouTube Channels bietet auch im Bereich der Immobilien Antworten auf viele, häufig gestellte Fragen. Dabei kann man vor allem von Erfahrungen und Tipps der Experten profitieren! Wie auch bei Immobilien verständlich, der von der Sachverständigen und Maklerin Stephanie Schäfer geführt wird.

Ultra sympatisch + Knowhow mit Stephanie Schäfer.

Sie beantwortet in ihren Videos viele Fragen rund um den Hauskauf, die Immobilienbewertung, Baugenehmigung, Grundbuch und Co. und versucht dabei, die Inhalte auch für Einsteiger möglichst verständlich zu erläutern.

Immobilien-Erfahrung.de: Tipps & Tricks von uns

Nur eine kleine Empfehlung für uns selbst, gerade im Aufbau, unser YouTube Kanal von Immobilien-Erfahrung.de!

Airbnb Vermietung: YouTube Empfehlungen

  1. BNB Pro Hosting: Maximale Auslastung

BNB Pro Hosting: Maximale Auslastung

Der YouTube-Kanal von BNB Pro Hosting bietet wertvolle Einblicke und Strategien für Gastgeber auf Airbnb und Booking.com. Er konzentriert sich auf effektive Preisstrategien, um die Einnahmen zu maximieren und die Auslastung zu steigern. Mit praxisnahen Tipps und Tricks hilft der Kanal dabei, die Buchungsrate zu erhöhen und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Ob Anfänger beim Airbnb Einstieg oder erfahrener Vermieter, die Inhalte sind für alle Niveaus geeignet und bieten einen umfassenden Leitfaden für den Erfolg in der Kurzzeitvermietung.

Fix & Flip: Unsere Empfehlung

  1. Johannes Flippɘr: Gut & günstig flippen

Johannes Flippɘr: Gut & günstig flippen

Fix & Flip ist das gezielte kaufen, aufwerten und verkaufen von Immobilien, mit gutem Gewinn, überproportionalem Gewinn. Die meisten wollen direkt in ihr Traumhaus ziehen, in ihre Traumwohnung, hier knüpft die Fix & Flip Strategie an. Sie übernehmen den Job, renovieren, sanieren und machen damit einen guten Profit. Mit Johannes Flipper lernt man ziemlich unterhaltsam wie die gezielte, schnell Wertsteigerung funktioniert.

Haus bauen: YouTube Empfehlung!

Unsere Empfehlung für Ihren Hausbau:

  1. Bauen & Wohnen: Traumhaus bauen & worauf achten?!

Bauen & Wohnen: Traumhaus bauen & worauf achten?!

„Bauen & Wohnen“ ist ein YouTube Kanal, der in Begleitung eines TV-Magazins mit selbem Namen entstanden ist. Moderator Tobias Baunach geht in diesem Format auf Fragen rund um die Themen Immobilien, Bauen und Wohnen ein.

Häusle Bauer aufgepasst! Hier wird es spannend

Dabei werden praktische Tipps gegeben, Tricks von Experten verraten und die häufigsten Fragen rund um das weitreichende Thema Immobilien bauen beantwortet, oft unter Hinzunahme professioneller Experten. Jede Woche werden hier neue Beiträge und Zusammenfassungen gepostet, und gerade für Menschen, die planen oder bereits dabei sind ein Haus zu bauen, kann dieser Kanal sehr hilfreich sein. Sie sind laut eigener Aussage ein Ratgeber-Magazin mit praktischen Tipps, aktuellen News und interessanten Einblicken. Schauen Sie einfach mal vorbei, Tipps für Ihren Traumhausbau.

Hier kommen Sie direkt zu:

Finanzen und Steuern: YouTube Empfehlungen

  1. Reminder: Alex Fischer
  2. Finanzfluss: Über 1 Million Follower! Finanzthemen
  3. Finanztip: Noch mehr (gute) Finanztipps

Finanzfluss: Über 1 Million Follower! Finanzthemen

Wer den Einstieg in die Welt der Immobilien, Investments und Kapitalanlagen sucht, der hat es nicht leicht. Viele Fachbegriffe und Stolperfallen machen den Schritt ins Immobilien-Investment gerade für Anfänger schwer.

Der Channel für Finanzen & Tipps!

Profitieren kann man daher vor allem von Erfahrungen und Tipps derjenigen, die sich in der Branche auskennen. Finanzfluss ist ein YouTube-Kanal mit über 1 Mio. Abonnenten, der sich vor allem mit dem Thema Finanzen beschäftigt – darunter fallen natürlich auch Immobilien als Wertanlage.

Hier geht es zu:

Finanztip: Noch mehr (gute) Finanztipps!

Als Anfänger in das Immobiliengeschäft einzusteigen, kann sehr schwierig und stressig sein. Ohne große Vorkenntnisse werden Sie es nicht leicht haben, sich gegen Immobilienkonzerne durchzusetzen. Doch es gibt Hoffnung. Denn auf YouTube finden Sie zahlreiche Immobilien Kanäle, die Ihnen Tipps zum Immobilienkauf, zur Finanzierung oder Vermögensvermehrungen geben. Einer davon ist „Finanztip“. Eine weitere Empfehlung für umfangreiche Videos:

Sondereigentum WEG: Beispiele, Sonderfälle & Sondernutzungsrecht

Sondereigentum – Bei dem Kauf Ihrer ersten Eigentumswohnung erwerben Sie neben dem Gemeinschaftseigentum, das Sondereigentum an einer Immobilie. Unter das Sondereigentum fallen immer alle Räume Ihrer eigenen Wohnung, aber auch weitere Teile der Immobilie. Welche genau das sind, erfahren Sie hier. Wie wird Sondereigentum definiert? Gibt es Sonderfälle des Sondereigentums? Und was hat es mit Sondernutzungsrechten auf sich? Zurück zu WEG.

Was ist Sondereigentum?

Das Sondereigentum ist das Recht an einer Eigentumswohnung, das dem Volleigentum weitgehend gleichgestellt ist. Unter das Sondereigentum einer Immobilie fallen Ihre eigene Wohnung, plus die Räume, die nicht zu wohn-, sondern zu gewerblichen Zwecken genutzt werden.

Dieses Sondereigentum wiederum unterteilt sich in Wohnungseigentum und Teileigentum. Für das Sondereigentum sind Sie als Eigentümer alleine zuständig.

Sondereigentum = Volleigentum an ETW

Exkurs: Teileigentum und Wohnungseigentum

Zu Beginn ein Rückblick auf Teileigentum und Wohnungseigentum, die Unterkategorien des Sondereigentums:

  • Wohnungseigentum: Sondereigentum, das zum Wohnen genutzt wird
  • Teileigentum: Sondereigentum an gewerblich und zu nicht-Wohnzwecken genutzten Räumen

Sie wissen nun, was Sondereigentum an sich bedeutet. Gehen wir jetzt etwas tiefer. Wie genau wird Sondereigentum definiert? Und was zählt überhaupt zum Sondereigentum?

Wie wird Sondereigentum definiert?

Das Sondereigentum definiert sich durch die Räume einer Immobilie, die ohne das Gemeinschaftseigentum zu beeinträchtigen, verändert werden dürfen.

Da alle Teile einer Immobilie, die nicht zum Gemeinschaftseigentum zählen, als Sondereigentum definiert werden können, kann hier viel dazu zählen. So gehören zum Sondereigentum in jedem Fall die Räume der eigenen Wohnung, sowie alle fest verbauten Bestandteile wie Sanitäranlagen, nicht tragende Wände oder Einbaumöbel.

Auch außerhalb der Wohnung ist Sondereigentum zu finden. Gehört zu Ihrer Wohnung eine Garage oder ein abgetrennter Stellplatz, fällt auch dieser unter Sondereigentum, genauer gesagt unter Teileigentum, da eine Garage nicht zu Wohnzwecken verwendet wird.

Sondereigentum bedeutet:

  • Räume, die verändert werden dürfen
  • Veränderung darf nicht Gemeinschaftseigentum beeinträchtigen

Nach dem geklärt ist, wie sich das Sondereigentum definiert, schauen wir uns an, welche der Teile Ihrer Immobilie unter das Sondereigentum fallen.

Was gehört zum Sondereigentum?

Welche Teile einer Immobilie genau zählen zum Sondereigentum? Rechtlich gesehen ist das Sondereigentum nicht genau definiert, weshalb es auf die Situation ankommt, was genau bei Ihnen unter das Sondereigentum zählt. Hier haben wir noch mal eine genaue Ausführung, welche Teile einer Immobilie genau zum Sondereigentum gehören.

In jedem Fall zählen die Räumlichkeiten Ihrer eigenen Wohnung dazu, inklusive der Decken- und Wandverkleidungen, Fußbodenbeläge, Innentüren, die nicht tragenden Wände und die Sanitäranlagen.

Zum Sondereigentum zählt:

  • alle Räume Ihrer Wohnung
  • Bodenbeläge
  • nicht tragende Wände
  • Sanitäranlagen
  • Türen der Wohnung

Viele Teile der Immobilie lassen sich nicht genau als Sondereigentum definieren. Schauen wir uns nun einige Sonderfälle an.

Sonderfälle des Sondereigentums: Beispiele

In manchen Fällen ist es schwierig, das Sondereigentum genau zu definieren. Manche Teile der Immobilie teilen sich in Gemeinschaftseigentum wie auch in Sondereigentum auf.

Hierzu gehören unter anderem Balkone. Bei Balkonen zählen die Außenwände, die Decke sowie der Belag der Brüstung zum Gemeinschaftseigentum. Innenanstrich, der Raum des Balkons sowie der Bodenbelag hingegen gehören zum Sondereigentum.

Auch die Eingangstüren der Wohnung werden im Eigentumsrecht getrennt behandelt. Die Innenseite der Tür darf vom Eigentümer selbst verändert werden, die Außenseite gehört zu, Gemeinschaftseigentum und darf somit nicht verändert werden.

Was noch dazu zählen kann:

  • Garagenstellplatz (in Tiefgarage)
  • Lagerräume, Dachboden, Keller
  • Balkon von Innen
  • Wohnungseingangstüren von Innen

Sondernutzungsrecht: Recht eines Einzelnen

In bestimmten Mehrparteienhäusern kann es öfters vorkommen, dass Teile des Hauses weder als Sondereigentum noch als Gemeinschaftseigentum definiert werden können. Diese Teile können trotzdem ausschließlich der Nutzung eines privaten Eigentümers unterliegen, wie zum Beispiel ein privater Garten oder Terrasse.

Warum sind diese Teile nicht Sondereigentumsfähig? Die Antwort ist ganz einfach: Hier kann keine Abgeschlossenheitsbescheinigung erteilt werden. Um dies zu umgehen, gibt es die Regelung des Sondernutzungsrecht. Dieses ist ein bestimmtes Recht eines einzelnen Eigentümers am Gemeinschaftseigentum. Dieses muss in der Teilungserklärung aufgeführt worden sein.

Sondernutzungsrecht: Bestimmtes Recht eines Eigentümers am Gemeinschaftseigentum

Nun da geklärt ist, was alles unter das Sondereigentum fällt und was es mit dem Sondernutzungsrecht auf sich hat, werfen wir einen Blick auf die Finanzierung des Sondereigentums.

Finanzielle Regelung des Sondereigentums

Als Eigentümer in einer Eigentümergemeinschaft sind Sie sowohl als Kapitalanleger, als auch als Eigennutzer finanziell besser aufgestellt, als wenn Sie alleiniger Besitzer einer Immobilie sind. Die Kosten des Gesamteigentums werden unter den Eigentümern aufgeteilt. Für das Sondereigentum allerdings müssen Sie als Eigentümer finanziell komplett selbst aufkommen.

Wir empfehlen aus Erfahrung, dass in der Teilungserklärung genau definiert wird, welche Teile einer Immobilie unter das Sondereigentum fallen. Dadurch wird entschieden, wie hoch der Anteil ist, den Sie bei Reparaturen oder Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums zahlen müssen.

Wie werden die Kosten aufgeteilt?

  • Gemeinschaftseigentum: Kostenverteilung
  • Sondereigentum: Verantwortung Eigentümer

WEG [year]: XL Ratgeber + Tipps

Traumwohnung oder Wohnung als Kapitalanlage, mit dem Wohnungskauf werden Sie automatisch Teil einer Eigentümergemeinschaft. Was ist das? Worauf müssen Sie achten? Was sind Ihre Rechte, aber auch Pflicht? All die Antworten finden Sie hier, inklusive Erklärvideo, einfach und verständlich erklärt.

Ausnahmen der Mietpreisbremse: Umfassende Modernisierung – Umfang der Auskunftspflicht

Ausnahmen der Mietpreisbremse – Seit 2015 gebietet die Mietpreisbremse privaten Immobilieneigentümern Einhalt, um steigenden Mietpreisen entgegenzuwirken. Nun sieht das Gesetz einige Fälle vor, in welchen die Mietpreisbremse nicht unbedingt greift. Bei einer umfangreichen Modernisierung kann der Vermieter mehr verlangen, als von der Mietpreisbremse vorgesehen. So können Sie die Mietpreisbremse umgehen?

Ausnahmen der Mietpreisbremse: Wie geht das?

Gut vorbereitet! Mietrecht, Mietpreisbremse und Mietvertrag

Die geltenden Regelungen der Mietpreisbremse schränken noch bis 2025 (Update: Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029) bestimmte Gebiete und Städte bei der Festlegung des Mietpreises ein. In diesen Gebieten darf die Miete bei neu abgeschlossenen Mietverträgen nicht mehr als 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete (Mietspiegel) liegen. Jedoch gibt es per Gesetz einige Ausnahmen, bei welchen sich Vermieter nicht an die Mietpreiseinschränkung halten müssen. Welche das sind, klären wir im Folgenden.

Max. 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete, außer…

Bei welchen Ausnahmen gilt die Mietpreisbremse nicht?

Wenn Sie Ihre Wohnung nach einer umfassenden Modernisierung zum ersten Mal vermieten, gibt es für Sie laut § 556f Satz 2 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) keine Beschränkungen bezüglich des Mietpreises.

Bei der Erstvermietung nach einer umfassenden Modernisierung ist der Vermieter nicht von der Mietpreisbremse betroffen.

Diese dürfen Sie allerdings nur geltend machen, wenn Sie dem Mieter vor Abschluss des Mietvertrags selbstständig in Textform Bescheid geben, dass es sich um eine umfassend modernisierte Wohnung handelt. Wenn diese Auskunft nicht gegeben wurde, können Sie als Vermieter erst zwei Jahre später die Auskunft nachholen und sich erst dann auf eine höhere Miete berufen.

Mietpreisbremse wird verlängert, bis 2029 !

Das Thema „Umgehung“ ist wieder aktuell, denn die Ampelkoalition einigte sich auf die Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 in angespannten Wohnungsmärkten. Ein Blick auf die aktuelle Mietpreisbremse und die Fakten finden Sie hier: Mietpreisbremse Verlängerung bis 2029.

Mietpreisbremse gilt aktuell bis 2029

Wie hoch ist der Umfang über die Auskunft einer Modernisierung?

Wie Sie gerade gelesen haben, ist es notwendig, dem Mieter Auskunft über eine umfassend modernisierte Wohnung zu geben. Erst kürzlich hat der Bundesgerichtshof Stellung zu dem Thema bezogen, in welchem Umfang diese Auskunft gegeben werden muss.

Für Vermieter ist es kein großer Aufwand, eine solche Auskunft zu geben. Laut § 556g Abs. 1a Nr. 4 BGB erfüllt der Vermieter seine Pflicht zur Auskunft mit einer bloßen Mitteilung. Es reicht, wenn Sie darin kurz beschreiben, dass es sich um die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung handelt.

Über den Umfang und die Details der Modernisierung müssen Sie als Vermieter keine Angaben machen. Sollte der Mieter die Modernisierung allerdings anzweifeln, kann er per Auskunftsanspruch nähere Informationen darüber verlangen.

Das sollten Sie bei der Auskunft über eine umfassende Modernisierung beachten:

  • als Auskunft reicht eine Mitteilung in Textform
  • sollte vor dem Unterschreiben des Mietvertrags an den Mieter schriftlich übermittelt werden
  • Inhalt: Es handelt sich um die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung
  • Vermieter muss keine Angaben über Details der Modernisierung machen
  • Mieter kann per Auskunftsanspruch nähere Informationen über Modernisierung verlangen

Mietpreisbremse: Voraussetzungen, Mietvertrag, Ausnahmen

In Köln, Berlin, München, Hamburg, überall bangen Vermieter seit der Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029. Wie hoch darf man von Mietspiegel abweichen? Sind Vermieter an den Mietspiegel gebunden? Für wen gilt die Mietpreisbremse nicht?

Photo: PIC SNIPE / shutterstock.com

Villa kaufen: Vorteile, Nachteile & Merkmale – Nützliche Tipps!

Villa kaufen – Eine Villa zu kaufen erfordert viel Zeit, Planung und Vorbereitung. Um Sie bei Ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen, finden Sie in diesem Artikel die wichtigsten Merkmale, sowie Vor- und Nachteile zum Kauf einer Villa. Außerdem, der schnelle Investment Check: Eignet sich eine Villa als Kapitalanlage? Hier erfahren Sie die Antworten! Zurück zur Übersicht: Hausarten.

Was ist eine Villa? Merkmale & Definition

Eine Villa ist eine große, luxuriöse und oft sehr geräumige Wohnimmobilie, die normalerweise von wohlhabenden Menschen bewohnt wird. Villen haben oft eine auffällige Architektur und werden oft von schönen Gärten und Grundstücken umgeben.

Eine Villa ist eine luxuriöse, geräumige Wohnimmobilie mit auffälliger Architektur.

Die Merkmale einer Villa sind in der Regel eine geräumige Wohnfläche, ein großes Grundstück mit Garten, eine auffällige Architektur und oft ein luxuriöses Interieur. Villen sind häufig unabhängige Gebäude, die von wohlhabenden Menschen bewohnt werden und Annehmlichkeiten wie Schwimmbäder, Tennisplätze oder eine eigene Garage bieten.

Im Vergleich zu herkömmlichen Häusern sind Villen in der Regel größer und bieten mehr Privatsphäre und Luxus. Sie werden oft in gehobenen Wohngegenden oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen gebaut und sind ein Symbol für Reichtum und Status. Villen können auch historisch oder kulturell bedeutsam sein und in der Regel hohe Immobilienpreise aufweisen.

Merkmale einer Villa im Überblick:

  • großes Grundstück
  • auffällige Architektur
  • unabhängiges Gebäude
  • Privatsphäre

Eine Villa hat fast immer einen imposanten Baustil vorzuweisen:

Villa als Kapitalanlage: Investment Check

Eignet sich eine Villa als Kapitalanlage? Hier der schnelle Investment Check!

Villa als Kapitalanlage: Sinnvoll?

Eine Villa zu kaufen erfordert einiges an Kleingeld. Durch den extrem hohen Kaufpreis einer Villa lässt sich schnell sagen, dass diese Art von Immobilien eher weniger als Kapitalanlage geeignet ist.

Durch den hohen Kaufpreis ist das Potenzial für eine Rendite eher begrenzt. Darüber hinaus können auch die Kosten für Instandhaltung, Reparatur und Renovierung einer Villa höher sein als bei einer durchschnittlichen Immobilie.

Zudem kann die Nachfrage nach Villen als Mietobjekte begrenzt sein, da nicht jeder sich eine luxuriöse Villa als Mietobjekt leisten kann oder will. Dies kann bedeuten, dass der potenzielle Mietpreis niedriger ist als erwartet, was das Investitionspotenzial reduziert.

Auch die Standortwahl für eine Villa als Kapitalanlage kann zu Problemen führen. Villen sind oft in exklusiven Wohngegenden zu finden, was bedeutet, dass die Investitionskosten höher sein können als bei anderen Immobilien.

Schließlich kann auch die Finanzierung einer Villa als Kapitalanlage aufgrund der hohen Kosten schwierig sein, was bedeutet, dass es schwierig sein kann, einen Kredit von einer Bank oder einem Kreditgeber zu erhalten.

Darum eignet sich eine Villa eher nicht als Kapitalanlage:

  • hoher Kaufpreis
  • hohe Kosten für Instandhaltung, Reparatur und Renovierung
  • begrenzte Nachfrage als Mietobjekt
  • schwierige Standortwahl
  • schwierige Finanzierung

Checkliste Villa: Preis, Rendite, Wert

Die Lage und Begebenheit jede Villa ist individuell. Diese Checkliste soll Ihnen dennoch eine schnelle Orientierung zur Frage geben: Ist eine Villa als Kapitalanlage sinnvoll?

Rating: ★☆☆☆ weniger zu empfehlen bis ★★★★ empfehlenswert.

Rating
Kaufpreis / m² ★☆☆☆
Instandhaltungskosten
(Alleineigentum)
★☆☆☆
Mietrendite ★☆☆☆
Vermietbarkeit ★☆☆☆
Entwicklung
(< 20 Jahre)
★★★☆
Wertsteigerung
(A-Lage)
★★★★
Wertsteigerung
(B-Lage)
★★★☆
Wertsteigerung
(C-Lage)
★★☆☆
Verkauf
(Aufwand)
★★★☆
Villa als Kapitalanlage ★☆☆☆

Vorteile & Nachteile von Villen

Eine villa ist also eher als Eigenheim geeignet. Da der Kauf einer Villa gut überlegt sein sollte, schauen wir uns nun die Vor- und Nachteile dieses Immobilientyps an.

Vorteile: Zeitlose Investition & Privatsphäre

Eine Villa bietet viele Vorteile, darunter geräumigen Wohnraum, Privatsphäre, luxuriöse Ausstattung und großzügige Annehmlichkeiten. Mit einem großen Grundstück, einem Garten und möglicherweise einem Pool, bietet eine Villa auch viel Platz im Freien.

Die auffällige Architektur und das Design können historische oder kulturelle Bedeutung haben und sind oft ein Symbol für Reichtum und Status. Eine Villa kann auch als Ferienhaus oder zur Vermietung genutzt werden und bietet die Möglichkeit, Freunde und Familie einzuladen oder Veranstaltungen zu organisieren.

Vorteile einer Villa:

  • Geräumigkeit und großzügiger Wohnraum
  • Privatsphäre
  • luxuriöse Ausstattung und Annehmlichkeiten
  • großes Grundstück mit Garten
  • auffällige Architektur und Design

Kommen wir nun zu den Nachteilen.

Nachteile: Hohe Kauf- & Nebenkosten

Obwohl eine Villa viele Vorteile bietet, gibt es auch einige Nachteile, die berücksichtigt werden sollten. Der Kaufpreis einer Villa kann wesentlich höher sein als bei einer durchschnittlichen Immobilie, und die Kosten für Instandhaltung, Reparatur und Renovierung können ebenfalls höher sein.

Die Nachfrage nach Villen als Mietobjekte kann begrenzt sein, was zu niedrigeren Mietpreisen führt, und die Standortwahl kann schwieriger sein.

Die Finanzierung einer Villa als Kapitalanlage kann ebenfalls schwieriger sein. Darüber hinaus kann eine Villa aufgrund ihrer Größe und ihres Stils schwer zu verkaufen sein, wenn der Bedarf dafür besteht.

Die Nachteile im Überblick:

  • hoher Kaufpreis
  • hohe Kaufnebenkosten
  • hohe Neben- & Instandhaltungskosten
  • geringere Zielgruppe
  • schwierige Finanzierung

Alternative Kapitalanlagen: Hausarten im Überblick

Die Villa als Kapitalanlage hat Sie nicht überzeugt? Sie wollen zum Eigennutz doch lieber ein anderes Objekt kaufen? Lesen Sie in unserem Ratgeber zu den verschiedenen Hausarten weiter und finden Sie das perfekte Objekt für sich!

Entdecken Sie hier:

Doppelhaushälfte kaufen: Quadratmeterpreis, Kosten, Grundstück, Vor- & Nachteile

Doppelhaushälfte kaufen – Eine Doppelhaushälfte zu kaufen, kann oftmals die kostengünstigere Alternative zum Einfamilienhaus sein, erfordert dennoch genauso viel Planung im Kaufprozess. Lohnt sich eine Doppelhaushälfte als Kapitalanlage? Erfahren Sie es hier in unserem schnellen Investment-Check! Kaufpreis-Berechnung, sowie alle Merkmale, Vor- und Nachteile einer Doppelhaushälfte, finden Sie in diesem Artikel. Zurück zur Übersicht: Haustypen.

Was ist ein Doppelhaus? Merkmale & Definition

Eine Doppelhaushälfte ist eine Hälfte eines Doppelhauses, das aus zwei Wohneinheiten besteht und eine gemeinsame Wand mit dem anderen Teil des Doppelhauses teilt. Eine Doppelhaushälfte hat normalerweise einen separaten Eingang und einen eigenen Garten oder Hof, der von der anderen Hälfte durch eine Trennwand oder einen Zaun abgegrenzt ist.

Ein Doppelhaus ist ein Gebäude aus zwei einseitigen Haushälften, die an der Grundstücksgrenze aneinander gebaut sind.

Die Architektur ist oft spiegelbildlich, das bedeutet, dass die Anordnung der Zimmer und Fenster in der einen Hälfte der in der anderen Hälfte entspricht. Doppelhaushälften sind oft in städtischen Wohngebieten zu finden und haben im Vergleich zu freistehenden Häusern einen geringeren Platzbedarf.

Doppelhaus im Überblick:

  • Haus mit zwei Wohneinheiten
  • gemeinsame Wand mit Nachbarhaus
  • separate Eingänge und Gärten
  • meist spiegelbildliche Architektur
  • geringerer Platzbedarf als freistehendes Haus
  • häufig in städtischen Wohngebieten zu finden

Hier ein typisches Doppelhaus, das neu gebaut wird:

Photo: Traveller70 / shutterstock.com

Doppelhaushälfte als Kapitalanlage: Investment Check

Eignet sich eine Doppelhaushälfte als Kapitalanlage? Hier der schnelle Investment Check!

Doppelhaushälfte als Kapitalanlage: Sinnvoll?

Dieser Investmentcheck zeigt, dass eine Doppelhaushälfte als Kapitalanlage eine interessante Option sein kann, jedoch gibt es hierbei einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen.

Die Lage der Doppelhaushälfte spielt hierbei eine entscheidende Rolle, da eine gute Lage mit einer hohen Nachfrage nach Mietobjekten in der Regel zu höheren Mieteinnahmen führt und eine höhere Wertsteigerung ermöglicht.

Auch der Zustand und das Baujahr der Doppelhaushälfte sind wichtige Faktoren, die den Mietwert und die Wertentwicklung beeinflussen können. Eine Doppelhaushälfte in einem guten Zustand und mit einem modernen Design hat in der Regel einen höheren Mietwert und kann bei einem Wiederverkauf zu einem höheren Preis veräußert werden.

Der Kaufpreis sollte in einem angemessenen Verhältnis zu den erwarteten Mieteinnahmen und der potenziellen Wertsteigerung stehen, um eine solide Rendite zu erzielen. Im Vergleich zum typischen Einfamilienhaus ist dieser hier meist geringer.

Doppelhaushälfte als Kapitalanlage – das spricht dafür:

  • Kostengünstiger als Einfamilienhaus
  • geringere Kaufnebenkostenosten durch kleineres Grundstück
  • in guter Lage gut zu vermieten
  • regelmäßige Mieteinnahmen durch Mietrendite

Checkliste Doppelhaushälfte: Preis, Rendite, Wert

Die Lage und Begebenheit jedes Doppelhauses ist individuell. Diese Checkliste soll Ihnen dennoch eine schnelle Orientierung zur Frage geben: Ist eine Doppelhaushälfte als Kapitalanlage sinnvoll?

Rating: ★☆☆☆ weniger zu empfehlen bis ★★★★ empfehlenswert.

Rating
Kaufpreis / m² ★★★☆
Instandhaltungskosten
(Alleineigentum)
★★☆☆
Mietrendite ★★★☆
Vermietbarkeit ★★★☆
Entwicklung
(< 20 Jahre)
★★★☆
Wertsteigerung
(A-Lage)
★★★★
Wertsteigerung
(B-Lage)
★★★☆
Wertsteigerung
(C-Lage)
★☆☆☆
Verkauf
(Aufwand)
★★★☆
Doppelhaushälfte als Kapitalanlage ★★★☆

Günstige Doppelhäuser finden: Immobilien Akquise

Wenn Sie eine Doppelhaushälfte als Kapitalanlage kaufen möchten, ist die Mietrendite der entscheidende Faktor, ob sich die Investition lohnt.

Hierbei gilt: Je günstiger der Kaufpreis des Doppelhauses, desto positiver wirkt sich das auf die Rendite aus.

Warum? Weil dann mehr von den Mieteinnahmen übrig bleiben, die nicht in die Tilgung der Finanzierung fließen. Wenn der Kaufpreis niedrig ist, ist auch die Zinslast des Darlehens geringer, die man für die Finanzierung zahlt.

Um günstige und gleichzeitig profitable Immobilien zu finden, sollte vor dem Kauf eine gründliche Immobilienakquise durchgeführt werden. Dafür können Sie sich einen Immobilienmakler zur Hilfe ziehen, der Sie bei Ihrer Suche unterstützt oder aber selbst über verschiedene Immobilien Tools das geeignete Objekt suchen.

Vorteile und Nachteile einer Doppelhaushälfte

Wie jeder Immobilientyp, bringt auch die Doppelhaushälfte viele Vorteile und Nachteile mit sich. Diese sollten Sie sich im Vorhinein bewusst machen, um zu entscheiden, ob dieser Haustyp das Richtige für Sie, Ihr Eigenheim oder Ihre Kapitalanlage ist. Daher zeigen wir Ihnen im Folgenden einige Vor- und Nachteile der Doppelhaushälfte.

Vorteile: Alternative zum Einfamilienhaus

Wer eine kostengünstigere Alternative zum freistehenden Einfamilienhaus sucht, aber auf Unabhängigkeit nicht verzichten möchte, für den ist eine Doppelhaushälfte genau das richtige.

Eine Doppelhaushälfte kann in Sachen Nebenkosten oft günstiger sein als ein freistehendes Einfamilienhaus, da die Kosten für das Grundstück und die Gebäudeinstandhaltung geteilt werden.

Zudem bietet eine Doppelhaushälfte oft einen eigenen Garten oder Hof, der von der anderen Hälfte durch eine Trennwand oder einen Zaun abgegrenzt ist. Dies bietet mehr Freiraum und Möglichkeiten für persönliche Gestaltung.

Vorteile einer Doppelhaushälfte:

  • kostengünstige Alternative zum Einfamilienhaus
  • Nebenkosten werden oft aufgeteilt
  • größere Wohnfläche als Eigentumswohnung
  • eigener Garten oder Hof

Kommen wir nun zu den Nachteilen.

Nachteile: Ländliche Lage & direkte Nachbarn

Die Art des Hauses bringt allerdings auch Nachteile mit sich. Denn zum Beispiel in Städten ist die klassische Doppelhaushälfte weniger häufig vertreten. Gerade Neubauflächen sind hier oft zu teuer und zu wertvoll, um ein Doppelhaus zu bauen, weshalb Doppelhaushälften eher in ländlicher Lage bzw. Vorstädten zu finden sind.

Anders als das Einfamilienhaus steht die Doppelhaushälfte nicht allein, wodurch die Mieter sich in unmittelbarer Nähe zu dem Nachbarn befinden. Das klassische Merkmal eines Hauses, alleinstehend und ohne angrenzende Wohnungen zu sein, fehlt hier.

Beim Kauf einer Doppelhaushälfte sollten Sie dringend darauf achten, ob bei dem Grundstück eine Realteilung oder eine Teilung nach Wohnungseigentumsgesetz vorliegt. Wenn Zweiteres der Fall sein sollte, werden Sie beim Kauf Teil einer Zwei-Parteien-Eigentümergemeinschaft und müssen sich fortan über alle Beschlüsse mit Ihrem Nachbarn verständigen. Sollten das Grundstück einer Realteilung unterliegen, können Sie selbst über Ihre Hälfte verwalten. Allerdings müssen Sie dann auch für alle anfallenden Kosten, die Sie nicht auf Ihre Mieter umlegen können, alleine aufkommen.

Nachteile einer Doppelhaushälfte:

  • direkte Nachbarn
  • vorwiegend in Vororten
  • bei WEG: Absprache mit Miteigentümer

Exkurs: WEG Doppelhaus

Eine Doppelhaushälfte, die als Wohnungseigentum (WEG) organisiert ist, bedeutet, dass jeder Eigentümer einer Hälfte des Hauses einen anteiligen Besitz an der gesamten Immobilie hat. Jeder Eigentümer hat das Recht, seine Hälfte zu nutzen und zu vermieten.

Eine Doppelhaushälfte als WEG kann eine attraktive Kapitalanlage sein, da sie oft eine hohe Nachfrage auf dem Immobilienmarkt hat und daher gute Mietrenditen bieten kann.

Es ist jedoch wichtig zu berücksichtigen, dass die Verantwortung für die gemeinsamen Bereiche und die laufenden Kosten auf alle Eigentümer aufgeteilt werden. Jeder Eigentümer unterliegt außerdem bestimmten Rechten und Pflichten, die er zu erfüllen hat. Diese werden in der Teilungserklärung festgehalten.

Es ist daher ratsam, sorgfältig über die Finanzen und die Verantwortung jedes Eigentümers nachzudenken, bevor man eine Doppelhaushälfte als WEG erwirbt. Eine gründliche finanzielle Überprüfung und eine fundierte Investitionsstrategie können helfen, das Risiko zu minimieren und die Rendite zu maximieren.

Ein typisches Doppelhaus in ländlicher Gegend:

Doppelhaushälfte kaufen: Kaufpreis berechnen

Sie wollen eine Doppelhaushälfte kaufen, dann müssen Sie auch die Nebenkosten beim Immobilienkauf im Blick haben. Für alle Haustypen / Wohnungstypen fallen auch Kaufnebenkostenosten an. Das heißt: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und bei Beauftragung, auch Maklerkosten. Die Höhe unterscheidet sich bei Steuer und Makler, je nach Bundesland.

Hier beispielhaft, die Kaufpreisnebenkosten für den Kauf einer Doppelhaushälfte in NRW.

Immobilie für 100.000 Euro

Beim Kaufpreis von 100.000 Euro, fallen beispielsweise in NRW insgesamt 10.285 Euro Kaufnebenkostenosten an.

Kaufpreis 100.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 6.500 €
Notarkosten 1,50% 1.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 500 €
Makler (50:50) 3,57% 1.785 €
Kaufnebenkostenosten 10.285 €
Investition 110.285 €

Immobilie für 200.000 Euro

Für eine Doppelhaushälfte zahlen Sie 20.570 Euro Nebenkosten, bei einem Kaufpreis von 220.570 Euro.

Kaufpreis 200.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 13.000 €
Notarkosten 1,50% 3.000 €
Grundbucheintrag 0,50% 1.000 €
Makler (50:50) 3,57% 3.570 €
Kaufnebenkostenosten 20.570 €
Investition 220.570 €

Immobilie für 500.000 Euro

Kaufen Sie Ihre Doppelhaushälfte für 500.000 Euro, kommen Sie mit 51.425 Euro Nebenkosten auf insgesamt 551.425 Euro.

Kaufpreis 500.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 32.500 €
Notarkosten 1,50% 7.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 2.500 €
Makler (50:50) 3,57% 8.925 €
Kaufnebenkostenosten 51.425 €
Investition 551.425 €

Alternative Kapitalanlagen: Hausarten im Überblick

Eine Doppelhaushälfte als Kapitalanlage hat Sie nicht überzeugt? Sie wollen zum Eigennutz doch lieber ein anderes Objekt kaufen? Lesen Sie in unserem Ratgeber zu den verschiedenen Hausarten weiter und finden Sie das perfekte Objekt für sich!

Entdecken Sie hier:

Fachwerkhaus kaufen: Nebenkosten, Preise, Vor- & Nachteile

Fachwerkhaus kaufen – Traditionelle Bauweise und einzigartiger Charme – Ein Fachwerkhaus zu kaufen erfordert viel Planung und Sachwissen. Um Ihnen bei der Kaufentscheidung zu helfen, finden Sie in diesem Artikel alle Vor- und Nachteile, Merkmale sowie mögliche Kaufpreisberechnungen. Außerdem der schnelle Investment Check: Lohnt sich eine solche Immobilie als Kapitalanlage? Alle Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Fachwerkhaus erfahren Sie in diesem Artikel! Zurück zur Übersicht: Haustypen.

Fachwerkhaus kaufen: Überblick & Merkmale

Ein Fachwerkhaus ist ein traditionelles Gebäude, das in Europa und insbesondere in Deutschland weitverbreitet ist. Es ist durch eine Bauweise gekennzeichnet, bei der das Skelett des Hauses aus Holzbalken (Fachwerk) besteht, das mit Lehm oder Ziegelsteinen ausgefüllt ist.

Als Fachwerkhaus bezeichnet man Häuser, die durch ein Holzfachwerk im Hochbau errichtet wurden.

Fachwerkhaus-Architektur variiert je nach Region und Epoche, aber die meisten Fachwerkhäuser haben typische Merkmale wie große Dachüberstände, schmückende Schnitzereien und Holzverzierungen, oft mit geometrischen Mustern oder auch Tiermotiven.

Fachwerkhäuser sind heute oft Touristenattraktionen und gelten als Teil des kulturellen Erbes Europas. Viele Fachwerkhäuser wurden in der Vergangenheit als Wohnhäuser genutzt, aber heute werden sie oft zu Cafés, Restaurants, Hotels oder Geschäften umgebaut.

Merkmale von Fachwerkhäusern:

  • Lage in Innenstadt
  • Holzbalken-Skelett
  • Satteldächer/Walmdächer
  • Große Dachüberstände
  • Kleine Fenster

Egal ob Eigennutz oder Kapitalanlage – Heutzutage investieren nur wenige Menschen in Fachwerkhäuser, da diese zunächst aufwendig saniert werden müssen, um Gewinn zu erzielen. Ein absoluter Pluspunkt der historischen Gebäude ist jedoch ihre unschlagbare Lage. Denn Fachwerkhäuser finden sich fast ausschließlich in hervorragenden Immobilien Lagen (den sogenannten A-Lagen) im Innenstadtbereich.

Hier ein typisches Fachwerkhaus in der Innenstadt:

Fachwerkhäuser als Kapitalanlage: Investment Check

Was muss ein Fachwerkhaus mitbringen, damit sich die Investition in eine solche Immobilie als Kapitalanlage lohnt? Besonders bei Fachwerkhäusern ist beim Kauf große Vorsicht geboten, denn es können sich nach dem Kauf versteckte Fallen auftun, wenn man nicht bereits im Vorhinein auf die Einzelheiten des Hauses geachtet hat.

Besonders wichtig sind natürlich Alter und Zustand des Hauses. Wie sanierungsbedürftig ist die Immobilie? Wie gut ist die Dämmung? Und was steht auf dem Energieausweis? Dieses gibt Aufschluss über den Verbrauch des Hauses an Primärenergie in Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter. Daraus ergeben sich schnell die potenziellen Heizkosten.

Zudem finden sich für Fachwerkhäuser sehr schlecht Mieter. Neben den hohen Nebenkosten sind die Größe, Bauart und das Alter von diesem Haustyp für viele abschreckend.

Fachwerkhäuser sind demnach wirklich nur etwas für Liebhaber, die gerne Zeit in das alte Haus stecken und dort auch in Eigennutz wohnen.

Darum ist ein Fachwerkhaus als Kapitalanlage nicht geeignet:

  • sehr alt
  • oft sanierungs-/renovierungsbedürftig
  • schlecht gedämmt
  • hoher Energieverlust
  • hohe Nebenkosten
  • schlecht vermietbar

Checkliste Fachwerkhaus: Preis, Rendite, Wert

Die Lage und Begebenheit jedes Fachwerkhaus ist individuell. Diese Checkliste soll Ihnen dennoch eine schnelle Orientierung zur Frage geben: Ist ein Fachwerkhaus als Kapitalanlage sinnvoll?

Rating: ★☆☆☆ weniger zu empfehlen bis ★★★★ empfehlenswert.

Rating
Kaufpreis / m² ★★☆☆
Instandhaltungskosten
(Alleineigentum)
★☆☆☆
Mietrendite ★☆☆☆
Vermietbarkeit ★☆☆☆
Entwicklung
(< 20 Jahre)
★★★☆
Wertsteigerung
(A-Lage)
★★★★
Wertsteigerung
(B-Lage)
★★★☆
Wertsteigerung
(C-Lage)
★☆☆☆
Verkauf
(Aufwand)
★☆☆☆
Reihenhaus als Kapitalanlage ★☆☆☆

Vorteile und Nachteile von Fachwerkhäusern

Auch wenn viele Fachwerkhäuser aus nostalgischem Wert gekauft werden, sollten vor dem Kauf die Vor- und Nachteile abgewogen werden.

Schauen wir uns nun zunächst die Vorteile an.

Vorteile: Langlebig, stabil & historisch

Fachwerkhäuser sind in der Regel aus Holz gebaut, einem nachwachsenden Rohstoff, der im Vergleich zu anderen Baumaterialien wie Beton oder Stahl weniger Energie bei der Herstellung benötigt und somit nachhaltig ist. Wenn ein Fachwerkhaus gut gepflegt wird, kann es sehr langlebig sein. Einige Fachwerkhäuser sind bereits seit Hunderten von Jahren erhalten und immer noch bewohnbar.

Zudem haben Fachwerkhäuser oft eine besondere Ästhetik, die sich durch das sichtbare Holzskelett, die Füllungen und Verzierungen auszeichnet. Diese können einzigartige und charmante Eigenschaften haben, die viele Menschen ansprechen.

Vorteile eines Fachwerkhauses:

  • nachhaltige Bauweise
  • Langlebigkeit
  • einzigartige Ästhetik

Kommen wir nun zu den Nachteilen.

Nachteile: Häufige Sanierung & Denkmalschutz

Ein Altbau, wie Fachwerk fällt oft in die Energieeffizienzklassen E-H, verursacht also eine Menge Nebenkosten.

Außerdem wird einem bei der nötigen Sanierung der ein oder andere Stein in den Weg gelegt. Die meisten Fachwerkhäuser stehen unter Denkmalschutz und können deswegen nur geringfügig verändert werden. Zudem gibt es nur wenige Experten in der Bau- und Immobilienbranche, die sich dieser Häuser annehmen.

Nachteile eines Fachwerkhauses:

  • oft sanierungsbedürftig
  • stehen unter Denkmalschutz
  • aufwendige Expertensuche
  • hohe Nebenkosten: Energieeffizienzklassen E-H

In vielen Fachwerkhäusern sind Restaurants untergebracht:

Fachwerkhaus kaufen: Kaufpreis berechnen

Sie wollen ein Fachwerkhaus kaufen, dann müssen Sie auch die Nebenkosten beim Immobilienkauf im Blick haben. Für alle Haustypen / Wohnungstypen fallen auch Kaufnebenkosten an. Das heißt: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und bei Beauftragung, auch Maklerkosten. Die Höhe unterscheidet sich bei Steuer und Makler, je nach Bundesland.

Hier beispielhaft, die Kaufpreisnebenkosten für den Kauf eines Fachwerkhauses in NRW.

Immobilie für 100.000 Euro

Beim Kaufpreis von 100.000 Euro, fallen beispielsweise in NRW insgesamt 10.285 Euro Kaufnebenkosten an.

Kaufpreis 100.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 6.500 €
Notarkosten 1,50% 1.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 500 €
Makler (50:50) 3,57% 1.785 €
Kaufnebenkosten 10.285 €
Investition 110.285 €

Immobilie für 200.000 Euro

Für ein Fachwerkhaus zahlen Sie 20.570 Euro Nebenkosten, bei einem Kaufpreis von 220.570 Euro.

Kaufpreis 200.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 13.000 €
Notarkosten 1,50% 3.000 €
Grundbucheintrag 0,50% 1.000 €
Makler (50:50) 3,57% 3.570 €
Kaufnebenkosten 20.570 €
Investition 220.570 €

Immobilie für 500.000 Euro

Kaufen Sie Ihr Fachwerkhaus für 500.000 Euro, kommen Sie mit 51.425 Euro Nebenkosten auf insgesamt 551.425 Euro.

Kaufpreis 500.000 €
Grunderwerbsteuer 6,50% 32.500 €
Notarkosten 1,50% 7.500 €
Grundbucheintrag 0,50% 2.500 €
Makler (50:50) 3,57% 8.925 €
Kaufnebenkosten 51.425 €
Investition 551.425 €

Alternative Kapitalanlagen: Hausarten im Überblick

Das Fachwerkhaus als Kapitalanlage hat Sie nicht überzeugt? Sie wollen zum Eigennutz doch lieber ein anderes Objekt kaufen? Lesen Sie in unserem Ratgeber zu den verschiedenen Hausarten weiter und finden Sie das perfekte Objekt für sich!

Entdecken Sie hier:

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EG Umweltzeichen (Wiki, Definition): Europäisches Umweltzeichen

EG Umweltzeichen –  Das Europäische Umweltzeichen ist ein internationales Gütesiegel und kennzeichnet seit 1992 umweltverträgliche Produkte und Dienstleistungen. Das freiwillige Zeichen ist eine Referenz für Verbraucher, die mit dem Kauf von umweltfreundlichen Produkten zu einer Verringerung der Umweltverschmutzung beitragen wollen.

Gartengeräte, die ein EG Umweltzeichen besitzen, dürfen öfter und länger genutzt werden. Extralaute Laubbläser ohne Siegel dürfen in Wohngebieten werktags nur zwischen 09:00 Uhr und 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr betreiben werden.

Lesen Sie hier mehr zu den Themen Energieausweis, Energieeffizienzklasse und alternative Energien.

EG Umweltzeichen im Überblick

Der Begriff EG Umweltzeichen zusammengefasst:

  • Europäisches Umweltzeichen
  • internationales Gütesiegel
  • kennzeichnet umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen

Immobilien Wiki & Lexikon

Über 1.000 Fachbegriffe von unseren Experten erklärt! Komprimiert, einfach & verständlich. Entdecken Sie hier mehr Wissen für Investoren und Investorinnen:

Hilfe vom Arbeitsamt für Nachzahlung: Sozialleistung für Gehälter über der Einkommensgrenze

Hilfe vom Arbeitsamt für Nachzahlung – Ihre Mieter haben Probleme, die kommenden Nebenkosten zu bezahlen? Oder Sie sind vielleicht selber Mieter und Sie haben Probleme die Rechnung zu begleichen? Auch als Mieter besteht ein Anspruch auf Sozialhilfe, wenn der Mieter eigentlich über der Einkommensgrenze liegt. Hier erfahren Sie mehr über die Hilfe für die Nebenkostenabrechnung vom Arbeitsamt.

Gaspreise: Warum Hilfe für die Nachzahlung beantragen?

Die Gaspreise sind aktuell gestiegen. Dadurch kann nun mit der Rechnung für die Betriebskostenabrechnung eine höhere Nachzahlung gefordert werden. Das Arbeitsamt hat dafür Hilfe versprochen. Deswegen können auch Menschen, die eigentlich über der Grenze für die Berechtigung auf Sozialabgaben verdienen, eine Hilfeleistung beantragen.

Darum können Sie Hilfe für die Nachzahlung der Betriebskosten beantragen:

  • Arbeitsamt berechtigt Menschen über der Einkommensgrenze für Sozialhilfe
  • Wollen damit hohe Nachzahlungen von gestiegenen Energiepreisen auffangen

Frist, Rechnung & Beispiel: Darauf sollten Sie achten!

Wenn ein Mieter die Rechnung für die Nebenkosten nicht bezahlen kann, dann kann er im selben Monat, in dem die Rechnung ankam, einen Antrag auf Sozialleistungen beim zuständigen Jobcenter stellen. Allerdings gilt das nur für eine einmalige Rechnung für eine Nachzahlung. Wenn der Mieter dauerhaft höheren Abschlägen zugestimmt hat, kann er keine Hilfe beantragen. Nachträglich können diese Anträge leider nicht mehr gestellt werden, berichtet das Onlineportal EFAHRER.

Wichtig dabei ist:

  • Frist beachten: Antrag im Monat der Rechnung stellen
  • Nachträgliche Anträge werden nicht mehr akzeptiert

Ablauf: Einschätzung vom Arbeitsamt

Das Jobcenter schätzt dann ein, ob der Mieter unterhalb der erforderlichen Bedarfsgrenze liegt. Sollte dabei herauskommen, dass der Mieter eigentlich genug verdient, werden die Nebenkosten zusätzlich berücksichtigt. Sollte dann der Betrag unter der Bedarfsgrenze liegen, besteht für den Mieter die Berechtigung für die Sozialleistung.

So funktioniert der Prozess beim Arbeitsamt:

  • Jobcenter schätzt finanzielle Möglichkeiten ein
  • Höhe Nebenkosten wird mit einberechnet
  • Wenn unter Grenze ist: Sozialleistung

Beispiel: Nettogehalt von 1.700 Euro

Bei einem Nettogehalt von 1.700 wären das 300 Euro, wenn die Nebenkostenabrechnung 700 Euro beträgt, nach Informationen der TAZ. Also kann es sich durchaus lohnen, den Antrag zu stellen.

Vorsage für die Nebenkosten: Vermieter & Mieter

Mehr Tipps zur kommenden Nebenkostenabrechnung, finden Sie hier.

Indexmieten könnten eine Obergrenze bekommen: Vorschlag der Bauministerin

Anpassung Indexmieten – Durch die aktuell steigende Inflation kann es zu einer Erhöhung der Mieten kommen, da sich Indexmieten nach dem Verbraucherpreisindex richten. Da die Lebenshaltungskosten in Deutschland steigen, steigt auch der Preisindex, folglich die Mieten. Die Bauministerin Geywitz hat einen Vorschlag gemacht, den Anstieg des Mietpreises in Indexmietverträgen zu begrenzen. Was das für Sie als Eigentümer bedeutet, erfahren Sie hier!

Vorschlag Kappungsgrenze: Obergrenze für Indexmieten

Nach vielen Jahren mit geringer Inflation in Deutschland wartet jetzt eine Kostenfalle auf Mieter mit Indexmietverträgen. Diese Art von Mietvertrag setzt voraus, dass die Miete jährlich an einen von dem statistischen Bundesamt festgelegten Verbraucherpreisindex angepasst wird. Dieser wird mit Hilfe der aktuellen Lebenskosten unter Berücksichtigung der Inflation errechnet. Neben den höheren Energiekosten müssen einige Mieter also zudem mit einer deutlichen Mieterhöhung rechnen.

Einen Weg, um die Mieter zu entlasten, hat jetzt die Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) vorgeschlagen. Dementsprechend soll es eine Kappungsgrenze, also eine Obergrenze für die Mietpreiserhöhung, bei Indexmietverträgen geben.

Der Vorschlag auf einen Blick:

  • Obergrenze für Mietpreiserhöhung von Indexmieten
  • Indexmiete: jährlich an Verbraucherpreis angepasst
  • Verbraucherpreisindex: Berechnung Lebenskosten

Anteil der Indexmietverträge in Deutschland gering

In Deutschland liegt der Anteil der Indexmieten bei nur knapp 10 Prozent aller aktuell bestehenden Wohnraummietverträge. Bei Vermietern ist diese Mietvertragsart jedoch beliebt. Mietervereine berichten über einen Trend zum Abschluss von Indexvereinbarungen bei neuen Mietverträgen.

Im August 2022 lag die Inflationsrate bei ca. 7,9 Prozent. Für das gesamte vergangene Jahr wurde eine Teuerung von 3,1 Prozent ermittelt. Die Verbraucherpreise steigen also in die Höhe. Aktuell wäre eine Erhöhung um bis zu 7,5% zulässig.

Mieterhöhungen bis 7,5% aktuell zulässig.

Zu dem Vorschlag einer Kappungsgrenze positionieren sich die beteiligten Parteien unterschiedlich. Es gibt auch kritische Stimmen die den Vorschlag Geywitz’s kritisieren.

Eigentümerverband: Kritik am Kappungsvorschlag

Geywitz fordert, dass Indexmieten und Staffelmieten überprüft werden sollen. Dabei soll beachtet werden, ob diese den Mieter zu stark belasten, so T-Online.

Vom Deutschen Mieterbund (DMB) geht die Forderung aus, die höheren Indexmieten zu deckeln und damit einzuschränken, dass sie weiter steigen. Dementsprechend wird vom DMB eine Kappungsgrenze bei den Indexmieten gefordert.

Kritisiert wird diese Position vom Eigentümerverband Haus und Grund, da dies die Bewirtschaftung gefährden könnte, weil Vermietern das Geld fehle.

Das sind die aktuellen Positionen verschiedener beteiligter Parteien:

  • Bundesbauministerin: Überprüfung Staffel- & Indexmiete
  • Deutscher Mieterbund: Indexmieten Steigung einschränken
  • Eigentümerverband: Vorschläge gefährden Bewirtschaftung

Ob eine Kappungsgrenze überhaupt eingeführt werden kann ist derzeit noch unklar, denn gesetzlich gesehen, sieht das Mietrecht keine Grenze für die Indexerhöhung vor.

Idee: Weniger Neubau, mehr Sanierung und Wohngeld

Zusätzlich wiederholte Geywitz ihre umstrittene Idee, dass man weniger neue Einfamilienhäuser bauen sollte. Zunächst sollte sich auf die Sanierung konzentriert werden, da sonst der Flächenverbrauch bei Neubauten stark steigen würde.

Eine weitere Forderung besteht darin, das Wohngeld anzupassen und zu erhöhen. Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zur Miete, der von einkommensschwachen Menschen, Rentnern oder Studenten genutzt wird. Durch eine Erhöhung sollen die Menschen unterstützt werden,  die arbeiten und keinen Anspruch auf Sozialhilfe oder Hartz IV haben.

Die Ideen zusammengefasst:

  • geringere Förderung bei Neubau von Einfamilienhäusern
  • höhere Subventionen bei Sanierung von Bestandsimmobilien
  • Erhöhung des Wohngelds zur Unterstützung einkommensschwacher Personen

Miterhöhung für Mieter & Vermieter

Wenn Sie wissen möchten, was die Indexmiete Mietern und Vermietern bringen kann, trotz der Inflation, finden Sie hier mehr Tipps:

Kommt eine Informationspflicht über Gaspreise? – Das kann auf Sie als Vermieter zukommen

Kommt eine Informationspflicht über Gaspreise? Die aktuelle Situation der Gaspreise spitzt sich immer weiter zu. Viele Mieter fürchten sich schon jetzt vor den kommenden Nebenkostenabrechnungen. Aus diesem Grund wird nun diskutiert, ob Vermieter künftig ihre Mieter über den Anstieg der Gaspreise vorab informieren müssen. Alle Neuigkeiten zum Thema, was dabei auf Sie als Vermieter zukommt und welche Vorteile Sie daraus ziehen können, erfahren Sie hier. Alle Immobilien Nachrichten, die zur Zeit wichtig sind, hier in unserem Blog!

Müssen Vermieter bald über Gaspreise informieren?

Durch die aktuelle Situation wird das Thema rund um den Gaspreis immer kritischer. Die steigenden Energiepreise sind für viele ein Grund zur Angst. Wer Gas in seinem Eigenheim selbst bezieht, wird von den Anbietern automatisch über die steigenden Preise informiert.

In Fällen einer Mietswohnung gelangen die Informationen über die Gaspreise nur an die Vermieter, über die der Vertrag abgeschlossen wird. Die Vermieter werden also vom Anbieter über steigende Gaspreise informiert, die Mieter hingegen nicht.

Um den unumgänglichen Schock über die folgende Nebenkostenabrechnung zu verhindern, sollen künftig Vermieter über steigende Preise aufklären, um ihre Mieter vor einer möglichen Pleite zu schützen.

Diese Pflicht, die Mieter über die steigenden Gaspreise zu informieren, fordert Lukas Köhler, stellvertretender Chef der FDP-Fraktion im Bundestag.

Was soll künftig eingeführt werden?

  • Pflicht für Vermieter, Mieter über steigende Gaspreise zu informieren
  • wird von Lukas Köhler, stellvertretender Chef der FDP-Fraktion gefordert

Was dies genau für Sie als Vermieter bedeutet, lesen Sie hier weiter.

Was kann auf Sie als Vermieter zukommen?

Eine einfache und unbürokratische Informationsweitergabe, um beiden Parteien gerecht zu werden.

Laut dem stellvertretenden FDP-Chef sollten künftig die Informationen über die aktuellen Gaspreise weitergeleitet werden. Um den Aufwand für Vermieter allerdings so gering wie möglich zu halten, soll die Weitergabe der Informationen so unbürokratisch und formlos gestaltet werden, wie möglich.

Was kommt auf Sie als Vermieter eventuell zu?

  • künftige Weiterleitung der Informationen über aktuelle Gaspreise an Mieter
  • unbürokratische und einfache Handhabung für Vermieter

Als netter Nebeneffekt lässt sich für den Klimaschutz einwenden, dass die hohen Preise besonders dann einen Anreiz bieten würden, Energie einzusparen, wenn diese vorab bekannt sind.

„Transparente Preise würden daher sicherlich mehr zu einem sinkenden Gasverbrauch beitragen, als alle Appelle und gut gemeinten Ratschläge.“ – Lukas Köhler

Mit der transparenten Kommunikation über die Gaspreise kann jeder Mieter selbst ausrechnen, mit welchen Zusatzkosten bei gleichbleibendem Heizverhalten zu rechnen ist und ob sie dies weiter stemmen können oder künftig Energie einsparen wollen.

Deutliche Vorteile für Ihre Mieter, aber auch Sie als Vermieter können Ihren Nutzen daraus ziehen. Wie, das verrät Ihnen der nächste Abschnitt.

Was sind die Vorteile und Nachteile für Sie als Vermieter?

Laut dem FDP-Politiker bringt dies ein Vorteil sowohl für Sie als Vermieter, als auch für Ihre Mieter. Zum einen können sich die Mieter so rechtzeitig auf die steigenden Nebenkosten vorbereiten. Sie als Vermieter bleiben dadurch nicht auf ihren Kosten sitzen, da Ihre Mieter durch die Vorbereitung rechtzeitig zahlen können.

Auch wenn es für Sie als Vermieter nicht den größten Aufwand in Anspruch nehmen wird und Sie gemeinsam mit Ihren Mietern profitieren können, stellt sich ein kleiner Nachteil für Sie dabei heraus. Sollten Sie darauf spekulieren, Mieter mit veralteten (zu preisgünstigen) Mietverträgen durch eine schlagartig hohe Nebenkostenabrechnung zu vertreiben, können sie das durch die transparente Kommunikation über die Gaspreise nicht mehr.

Vorteile und Nachteile für Sie als Vermieter im Überblick:

  • Vorteile: Garantie, dass der Mieter die Nebenkosten rechtzeitig zahlen kann
  • Nachteile: Kein eventueller Vertrieb von Mietern mit veralteten Mietverträgen durch schlagartig hohe Nebenkostenabrechnung

Müssen Vermieter den günstigsten Gasanbieter nehmen?

Als Vermieter suchen Sie in der Regel den Gasanbieter für Ihre Mietswohnung aus. Dabei sind Sie an das sogenannte Wirtschaftlichkeitsgebot gebunden. Nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot sind Sie dazu angehalten, ökonomisch sinnvoll zu wirtschaften. Also sollten Sie die Betriebskosten möglichst gering halten.

Sie sind nicht verpflichtet, das günstigste Angebot zu nehmen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie jedes Mal den Gasanbieter wechseln müssen, sobald ein günstiger Tarif auf dem Markt ist. Erst ab einer zehnprozentigen Steigerung der Betriebskosten, im Vergleich zum Vorjahr, sind Sie dazu verpflichtet, dem Mieter den Preisanstieg zu erklären und einen Gasanbietervergleich vorzunehmen.

Fazit: Noch keine Regelung gesetzlich festgelegt

Momentan gibt es noch keine gesetzlich festgelegte Regelung, die Mieter per Aufklärungspflicht über die steigenden Gaspreise informieren zu müssen. Allerdings könnte sich das in naher Zukunft ändern.

Für Sie als Vermieter soll die Informationsweitergabe so unbürokratisch und einfach wie möglich von statten gehen. Somit haben sowohl Sie, als auch Ihre Mieter ein Vorteil, wenn diese sich frühzeitig auf die neuen Preise einstellen können und Sie nicht mit einem Zahlungsausfall rechnen müssen.

Der transparente Informationsaustausch führt außerdem zu einem besseren Verhältnis zwischen Ihnen und Ihren Mietern, was sich als netter Nebeneffekt anbringen lässt.

Zusammengefasst lässt sich sagen:

  • gesetzlich festgelegte Regelung ist noch nicht beschlossen
  • Pflicht zur Informationsweitergabe kann in Zukunft kommen
  • soll jedoch für Vermieter so einfach wie möglich gestaltet werden
  • Vermieter und Mieter profitieren daraus