Unterlagen Haus / Wohnung verkaufen: Bewertung, Käufer und Notar – Dokumenten-Checkliste

Dokumente und Unterlagen für Ihren Immobilienverkauf – Grundbuchauszug, Lageplan, Wohnfläche, Energieausweis, Nebenkosten, Grundsteuerbescheid – Diese und weitere Unterlagen sollten Sie vor dem Wohnungs- und Hausverkauf bereitstellen, für Ihren Makler, Kaufinteressenten, Ihren Käufer und den Notar. Danach können Sie starten, mit dem ersten Schritt im Immobilienverkauf.

Dokumente für den Verkauf: Checkliste

Auch wenn Sie mit einem Immobilienmakler zusammenarbeiten, der Ihnen die Arbeit von Bewertung, über Interessenten, Bonitätsprüfungen, Besichtigungen bis zum Kaufvertrag beim Notar abnimmt, bleibt die Beschaffung der Dokumente.

Den Großteil der Dokumente und Unterlagen müssen Sie als Verkäufer und Eigentümer besorgen. Lediglich beim Lageplan und beim Baulastenverzeichnis (nur mit Vollmacht) kann Ihr Makler die Dokumente besorgen.

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Dokumente für den Immobilienverkauf:

Grundbuchauszug

Grundbuchauszug – Das Grundbuch ist ein amtliches Register und dokumentiert Informationen sowie rechtliche Verhältnisse an jedem Grundstück des Landes. Ein Grundbuchauszug können Sie vom Notar erhalten, wenn Sie berechtigtes Interesse an bestimmten Angaben haben, die zu einem bestimmten Grundstück eingetragen worden sind. Dazu gehören auch Auskünfte zu den jeweiligen Eigentums- und Wohnverhältnissen, aber auch den Belastungen, zum Beispiel durch GrundschuldHypothek oder weitere Grundpfandrechte.

Lesen Sie mehr im Lexikon:

Tipp! So können Sie den:

Amtlicher Lageplan

Amtlicher Lageplan – Ein amtlicher Lageplan stellt Objekte und Grundstücksflächen in Bezug zur Umgebung, zum Beispiel zu Nachbargrundstücken, zeichnerisch dar. Außerdem enthält jeder Lageplan einen schriftlichen Abschnitt, der Informationen für die mögliche Bebauung gibt.

Manche haben eine Flurkarte, das ist aber nicht dasselbe.

Eine Flurkarte ist eine grobe Darstellung Ihres Grundstücks und dessen Bebauung. Ein amtlicher Lageplan wird hingegen von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur für ein bestimmtes Baugrundstück erstellt.

Mehr zum Lageplan im Lexikon:

Exakte Wohnflächenberechnung

Es gibt diese 3 Flächen, die Ihnen beim Verkauf begegnen werden.

  • Grundfläche
  • Nutzfläche
  • Wohnfläche

Vor der detaillierten Erklärung im Extra-Ratgeber, hier kurz definiert, was dazu zählt:

  1. Grundfläche = Nutzfläche + Verkehrsfläche + Funktionsfläche
  2. Nutzfläche = Nutzbare Fläche (Wohnraum bis Keller)
  3. Wohnfläche = Wohnraum

Mehr zu den Unterschieden im Ratgeber:

  • Wohnfläche – Unterschied zu Grund- und Nutzfläche

Energieausweis

Energieausweis – Der Energieausweis ist ein Dokument, das über den Energieverbrauch einer Immobilie informiert. Der Ausweis enthält allgemeine Angaben zum Haus, zu den verwendeten Heizstoffen, wie Gas oder Strom, sowie den Energiekennwert des Gebäudes. Handelt es sich um ein reines Wohngebäude, so wird ein Ausweis für das ganze Gebäude ausgestellt und nicht für jede einzelne Wohnung.

Mehr darüber im Lexikon:

Angaben und Belege zu Nebenkosten

Angaben und Belege zu Nebenkosten – Nebenkosten fallen auch beim Immobilienkauf an (einmalig), aber auch der laufende Besitz einer Immobilie generiert Nebenkosten. Primär sind dies die Betriebskosten, die Instandhaltungskosten und die vierteljährlich erhobene Grundsteuer für Immobilienbesitzer.

Dazu gehören:

  • Wasser
  • Gas
  • Grundsteuer
  • Müll
  • Schornsteinfeger
  • Deichgebühren

Lesen Sie mehr im Ratgeber:

Grundsteuerbescheid / Einheitswertbescheid

Grundsteuerbescheid / Einheitswertbescheid –

Mehr darüber im Lexikon:

Gebäudeversicherung

Gebäudeversicherung – Eine Gebäudeversicherung wird für die Absicherung von Wertgegenständen, für den Fall, dass die Immobilie beschädigt oder niedergeschlagen wird, abgeschlossen. Unter anderem zählt dazu ein Brandfall, Naturkatastrophen, Einbruch und Haftpflicht. Bei einem Hauskauf sollten Sie sich mehrere Meinungen einholen, um Kosten und Leistungen bei der Versicherung zu sparen bzw. Vergleiche ziehen zu können. Außerdem greift die Gebäudeversicherung auch bei Beschädigung von Nebengebäuden und Garagen und Carports.

Weitere Informationen im Lexikon:

Grundriss und Kellerpläne

Grundriss und Kellerpläne – Ein Grundriss ist ein zeichnerisch dargestellter, zweidimensionaler Bauplan, der eine Fläche eines dreidimensionalen Gebäudes darstellt. Dabei kann ein einzelner Grundriss immer nur ein Stockwerk abbilden. Aus dem Grundriss erklärt sich, wie das Gebäude aufgebaut ist. Er steht immer am Anfang eines neuen Bauprojektes und spielt ebenfalls bei der Vermietung und beim Kauf von Eigentumswohnungen eine wichtige Rolle im Exposé.

Lesen Sie hier noch mehr, im Lexikon:

Ansichten und Schnitt vom Haus

Ansichten und ein Schnitt vom Haus, nur schematisch dargestellt, helfen Kaufinteressenten bei der Voreinschätzung, inbesondere bei komplexeren Bauten.

  • Ansichten und Schnitt vom Haus

Baulastenverzeichnis

Baulastenverzeichnis – Das Baulastenverzeichnis ist ein Verzeichnis in welchem die Baulasten, die auf einem bestimmten Grundstück lasten, aufgeführt werden. Baulasten sind dabei öffentlich-rechtliche Verpflichtungen eines Grundstückeigentümers gegenüber einer Baubehörde. Der Eigentümer verpflichtet sich gegenüber der Behörde (Bauaufsichtsbehörde) eine Handlung zu tun, unterlassen oder zu dulden.

Typische Baulasten sind das Wegerecht zugunsten des Nachbarn oder die Verpflichtung, eine bestimmte Abstandsfläche zum Grundstück des Nachbarn freizuhalten.

Das Baulastenverzeichnis kann Ihr Immobilienmakler mit Vollmacht besorgen.

Hier finden Sie noch ein wenig mehr zum:

Baubeschreibung

Baubeschreibung – Die Baubeschreibung ist ein wichtiger Bestandteil des Bauantrags. Sie beschreibt alle technischen Einzelheiten des Bauvorhabens und gibt an, welche Materialien und Baustoffe bei der Umsetzung des Bauprojektes verwendet wurden.

Mehr darüber im Lexikon:

Belege über durchgeführte Renovierungen

Zu guter letzt kommen noch Belege über durchgeführte Renovierungen, falls in Ihrem Fall zutreffend.