Bausparvertrag: Finanzierung, Sparplan, Vor- & Nachteile

Bausparvertrag – Noch immer gilt der Bausparvertrag als zuverlässige und populäre Finanzierungsmethode für Immobilien. Jedoch gibt es mittlerweile weitaus mehr Möglichkeiten eine Immobilie effizient und einfach zu finanzieren. Annuitätendarlehen, Hypothekenkredit oder ein Tilgungsdarlehen. Besonders für Immobilieneigentümer, die bereits eine oder mehrere Immobilien besitzen, ist der Bausparvertrag die falsche Finanzierungsstrategie. Für wen der Bausparvertrag dennoch geeignet ist und welche Vor- und Nachteile dieses Finanzprodukt mit sich bringt, erfahren Sie hier. Hier gelangen Sie zurück zur Übersicht Finanzierung.

Bausparvertrag: Traditionell & kombinierbar

Der Anleger oder Bausparer verfolgt das Ziel, in der Zukunft eine Immobilie zu kaufen, bauen oder zu renovieren. Das traditionelle Sparen wird mit einem Immobiliendarlehen kombiniert. Der Kunde schließt einen Bausparvertrag mit einer Bausparkasse über eine bestimmte Summe ab. Dieser besteht immer aus zwei Teilen: Sparplan und Immobiliendarlehen. Zu Beginn des Vertrags wird festgelegt, welche Einsparquote erreicht werden muss, damit der Kunde in die Bereicherung des Darlehens kommt. Wichtig ist, zu wissen, dass die Zinsen auf die Spareinlagen und das spätere Darlehen von Beginn an festgelegt sind.

Bausparvertrag zusammengefasst:

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  • Kombination aus Sparen und Immobiliendarlehen
  • Vertrag mit Bausparkasse
  • Zinsen sind von Anfang an festgelegt

Für wen ist ein Bausparvertrag geeignet?

Ein Bausparvertrag ist für Vermieter, sowie Selbstnutzer geeignet, die den Wert ihrer Wohnungen und Gebäude verbessern wollen. Das kann beispielweise durch den Aufbau eines Wintergartens geschehen. Auch Mieter habend das Recht, die Bausparmittel für die Wohnung zu verwenden, zum Beispiel für eine Badsanierung oder für das streichen der Wände. Die Maßnahmen dürfen aber nur mit Genehmigung des Vermieters erfolgen. Für Immobilieneigentümer ist ein Bausparvertrag weniger sinnvoll.

Für Immobilieneigentümer weniger sinnvoll.

Wann und für wen ist ein Bausparvertrag sinnvoll?

  • Personen, die in den nächsten Jahren Immobilien erwerben wollen
  • Anleger, die staatliche Förderung zum Aufbau eines Vermögens nutzen wollen
  • Bausparer, die mit ansteigenden Zinsen rechnen
  • Immobilienbesitzer, die Kalkulationssicherheit schätzen
  • Ergänzung zur Hauskauffinanzierung

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Photo: photobyphotoboy / Shutterstock.com

Vorteile & Nachteile

Wie jede Finanzierungmethode bringt auch der Bausparvertrag Vor- & Nachteile mit. Wie Sie bereits erfahren haben, eignet sich ein Bausparvertrag eher nicht für Immobilieneigentümer, die ihre nächste Immobilie kaufen wollen. Auch wenn der Bausparvertrag immer noch zu den populärsten Finanzprodukten gehört, gilt er als veraltet und birgt den ein oder anderen Nachteil.

Vorteile:

  • staatliche Förderung
  • Verwendungszweck flexibel
  • Planungssicherheit

Nachteile:

  • hohe Bearbeitungsgebühren bei Abschluss
  • monatliche Belastung höher, aufgrund schnellerer Rückzahlung
  • bei Niedrigzinslage nicht sinnvoll

Immobiliendarlehen im Vergleich

Sie möchten sich Ihren Traum vom Eigenheim, einer Eigentumswohnung, einem Baugrundstück oder einer Gewerbeimmobilie erfüllen? Dann entscheidet die richtige Wahl des Immobiliendarlehens darüber, wie hoch die Zinsbelastung und damit die Gesamtkosten für Ihren Immobilienkredit sind. Schon bei der Auswahl eines Immobiliendarlehens stehen Sie als potenzielle Käufer vor vielen Fragen und Überlegungen, ob Sie zum Beispiel eine klassische Annuitätenfinanzierung wählen oder sich für eine andere Finanzierungsform entscheiden sollten.

Die Konditionen bei Immobilienkrediten basieren auf dem aktuellen Zinssatz, sowie auf Ihrer Bonität und der Höhe der Tilgung, auf der Laufzeit und weiteren kreditbezogenen Details. Nachdem Sie sich für eine Darlehensform entschieden haben, sollten Sie verschiedene Angebote in Gegenüberstellung betrachten und unterschiedliche Tilgungsmodelle im Kreditrechner vergleichen.

Auch Anschlussfinanzierungen sind auf verschiedenen Wegen möglich. Letztendlich stehen Sie vor der Frage, ob Sie mit einer langen und festen Sollzinsbindung oder mit einem flexiblen Immobiliendarlehen besser beraten sind.

Annuitätendarlehen: Erklärung, Vor- & Nachteile, Arten & Berechnung

Das Annuitätendarlehen hat die Hypothekenfinanzierung abgelöst und gilt heute als klassische, solide und am häufigsten gewählte Form der Baufinanzierung. Diese Baufinanzierung verschafft Ihnen einige Vorteile und gibt Sicherheit, da Sie für eine fest vereinbarte Laufzeit einen kontinuierlichen Betrag zahlen, der sich aus der Tilgung und der Zinszahlung zusammensetzt. Mit jeder Tilgung sinkt Ihr Darlehensbetrag, wobei die Höhe des eigentlichen Tilgungsanteils steigt und die Zinsverbindlichkeit gegenüber der Bank sinkt. Im Folgenden erfahren Sie mehr zum Annuitätendarlehen.