Fix & Flip Immobilie finden: Lage, Zustand & Online Portale – Kriterien zur Immobilienauswahl

Fix & Flip Immobilie finden – Der erste Schritt bevor Sie überhaupt mit Ihrer Fix & Flip Strategie beginnen können ist es eine preisgünstige Immobilie zu finden. Erst wenn Sie ein Objekt gefunden haben, können die Sanierung, Renovierung und Modernisierung planen und haben eine ungefähre Preisvorstellung für die folgende Kostenrechnung. Doch wie finden Sie eine passende Immobilie? Und auf welche Faktoren müssen Sie bei der Suche achten. All das und weitere wichtige Tipps und Tricks im folgenden Beitrag. Zurück zu: Fix & Flip Immobilien.

Immobilienwahl für Fix & Flip: Bausubstanz & Immobilienlage

Um eine geeignete Immobilie zu finden, müssen Sie mehrere Faktoren beachten. Zunächst einmal spielt die Lage der Immobilie eine entscheidende Rolle. Eine schlechtere Aussicht, das Haus an der gut befahrenen Hauptstraße oder eine Wohnung mit schlechter Infrastrukturanbindung lassen sich immer schlechter vermitteln und verkaufen. Außerdem gibt es für diese Art von Immobilien oft eine festgelegte Preisgrenze, welche Sie in vielen Fällen nicht überschreiten dürfen.

Preisgrenzen dürfen nicht überschritten werden.

Wenn Sie kein richtiges Schnäppchen dabei machen sind solche Immobilien dann eher unattraktiv für Ihre Fix & Flip Strategie.

Auch sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Immobilie immer auf den Zustand achten. Verschiedene Problemzonen können die Kosten für die Aufwertung in die Höhe treiben. Dadurch fällt die Planung auch länger aus und Ihr Gewinn wird geschmälert. Zu der Beurteilung des Zustandes der Immobilie später aber nochmal mehr.

Fix & Flip Immobilie finden im Überblick

Das sind alle wichtigen Kriterien für Ihre Immobilienauswahl:

  • Online Inserate aussuchen
  • Persönlicher Kontakt zu Verkäufern
  • Lage der Immobilie überprüfen
  • Zustand der Immobilie bewerten
  • entstehende Aufwand geht in die Kostenkalkulation

Tipp! Besucher lesen auch: Fix & Flip Kostenbeispiel, Fix & Flip Immobilie aufwerten & Fix & Flip Immobilie verkaufen.

Schauen wir uns jetzt die Lage von Immobilien nochmal im Detail an.

Lage von Immobilien: A-, B- & C-Lage von Haus und Wohnung

Die Lage der Immobilie ist eine der wichtigsten Kriterien beim Kauf Ihres Fix & Flip Objekts. Je nach Lage lässt sich die Immobilie dann besser oder schlechter vermarkten und verkaufen. Die Lage von Immobilien wird in drei Stufen eingeteilt. Die A-Lage ist dabei die beste. Häuser oder Wohnung in A-Lage bieten eine gute Anbindung an Infrastrukturen und Schule, eine gute Aussicht und eine beruhigte Umgebung. Die schlechteste Lage und damit auch die zu vermeidende Lage ist die C-Lage. Die Immobilien in dieser Lage haben genau die gegenteiligen Attribute der Immobilien in der A-Lage.

Alles wichtige über die Lage von Immobilien auch in unserem Ratgeber.

Die drei Lagen im Überblick:

  • A-Lage
  • B-Lage
  • C-Lage

Günstige Baufinanzierung für Fix & Flip: Vergleich

Je günstiger die Finanzierung, desto höher die Rendite! Sie sind auf der Suche nach einem günstigen Anbieter für Ihre Baufinanzierung? Nutzen Sie unseren kostenlosen Online Rechner um aktuelle Angebote von verschiedenen Anbietern mit einander zu vergleichen. Jetzt vergleichen!

Welche Merkmale haben die drei Lagen aber genau?

A-Lage: Nähe zu öffentlichen Einrichtungen & gute Aussicht

Die A-Lage ist die idealste Lage für Immobilien. Dabei handelt es sich meistens um Objekte, bei denen sich in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten oder Schulen befinden. Außerdem haben diese Immobilien eine Top-Aussicht und stehen in einer Nebenstraße. Somit gibt es keinen großen Verkehrslärm und die Anwohner können dennoch direkt zur nächsten Busverbindung laufen.

Immobilien in A-Lage deren Preis aber passend ist für Fix & Flip sind meist schwer zu finden.

B-Lage: gute Lage für einen niedrigeren Preis – ideal für Fix & Flip

Die B-Lage liegt im mittleren Bereich jedoch ist sie die vielversprechendste Lage für Fix & Flip. Das Haus oder die Wohnung liegt in der Nähe einer gut befahrenen Straße, ist aber noch weit genug entfernt. Außerdem gibt es ein paar Minuten entfernt Möglichkeiten zum Einkauf oder einer Anbindung zum Busverkehr. Eine gute Aussicht über die ganze Stadt ist in diesem Bereich noch denkbar, aber seltener vorhanden.

Immobilien in einer B-Lage eignen sich perfekt für Fix & Flip. Solange Sie einen guten Deal machen sollte ein Wiederverkauf nicht all zu schwierig sein.

C-Lage: Lärm & und keine direkte Nähe zu öffentlichen Einrichtungen

Die C-Lage wiederum beschreibt die Objekte in eher schlechter Lage. Sie befinden sich direkt an einer viel befahrenen Straße, haben keine direkte Anbindung oder Nähe zu einem Supermarkt. Diese Immobilien lassen sich dennoch vermarkten, wenn eine kluge Geschäftsidee dahintersteht. Und die Räumlichkeiten mit einer ansprechenden Optik punkten können.

Den eigenen Markt und die Gegend im Speziellen zu kennen empfiehlt sich. So können Sie Risiken verringern und eventuellen Kostenfallen entkommen.

Nach dem Lagecheck der Immobilie können Sie die Immobilie an sich überprüfen.

Bausubstanz: Den Zustand der Immobilie prüfen

Wenn Sie sich für ein Objekt entschieden haben, sollten Sie zunächst prüfen, welchen Aufwand Sie investieren müssen. Welche Sanierungs- und Aufwertungsarbeiten notwendig sind, um den Wert der Immobilie für den weiteren Verkauf zu steigern. Mehr speziell dazu in unserem Ratgeber.

Natürlich können Sie dafür auch Handwerker beauftragen, die die Bewertung der Bausubstanz vornehmen. Das treibt jedoch die Kosten weiter in die Höhe. Bevor Sie sich für einen Check vom Profi entscheiden, sollten Sie die Kosten mit einkalkulieren.

Wenn Sie die Bausubstanz doch alleine überprüfen müssen Sie folgendes beachten.

Planung der Sanierung & Aufwertung: Beurteilung des Gebäudes

Bevor Sie mit der Sanierung oder Aufwertung beginnen können, ist ein umfangreicher Check der Bausubstanz Ihrer frisch erworbenen Immobilie nötig.

Doch was bedeutet Bausubstanz überhaupt?

Der Begriff Bausubstanz wird im Bauwesen als Bezeichnung für den bereits vorhandenen Bestand eines Bauobjekts verwendet. Genauer gesagt wird unter dem Begriff alles zusammengefasst, was zum Bau einer Immobilie gehört. Zu der Bausubstanz gehört der gesamte Bereich eines Objekts vom Keller bis zum Dach. Genauer betrachtet also der Keller, das Baufundament, die Wände, sowie Böden und das Dach.

Mehr zur Beurteilung der Bausubstanz in unserem Beitrag.

Bestandsteile der Bausubstanz zusammengefasst:

Auch interessant für Sie! Bestand oder Neubau Immobilie – alle Vor- und Nachteile.

Achten Sie bei Ihrer Untersuchung nicht nur auf die Innenräume, sondern auf das gesamte Grundstück und das Gebäude. Vor allem in Altbauten ist es nötig den Zustand des Gebäudes genau abzuklären. Hier sind oftmals die Fassade, der Boden oder der Keller problematisch und wichtig für die Kostenrechnung.

Wichtig für Sie zu dieser Thematik ist unser Ratgeber zur Altbausanierung!

Wenn Sie dann alles überprüft haben können Sie mit der Kostenrechnung beginnen.

Wohnung Instandsetzung ()

Photo: Andrew Angelov / shutterstock.com

Fix & Flip Kosten: Hauskauf, Sanierung & Zusatzkosten

Die Kosten für Ihren Fix & Flip Plan setzten sich aus dem mehreren Kosten zusammen. Zum einen tragen Sie alle Kosten für den Kauf der Immobilie, zum anderen kommen Kosten für die Sanierung und die Aufwertung der Immobilie hinzu. Zusätzlich zahlen Sie noch Zusatzkosten in Form von Zinskosten und Hausgeld.

Wie sich die einzelnen Kosten genau zusammensetzen erfahren Sie im Folgenden.

Kosten für den Kauf des Fix & Flip Objekts

Zu dem eigentlichen Kaufpreis der Immobilie kommen noch weitere Kosten hinzu, welche dann die Kaufnebenkosten bilden. Bei dem Kauf über einen Makler tragen Sie die zusätzlich entstehenden Maklerkosten. Außerdem zahlen Sie bei jedem Immobilienkauf noch die Grunderwerbssteuer, den Grundbucheintrag und die Notarkosten des jeweiligen Bundeslands.

Wie genau der Kaufpreis berechnet wird erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Zu den typischen Kaufnebenkosten gehören:

Zusätzlich zu den Kaufkosten und den Kaufnebenkosten kommen dann noch die Kosten für die Sanierung hinzu.

Die gesamte Kostenrechnung plus Gewinn- und Kostenbeispiel können Sie in unserem Ratgeber nachlesen.

Nachdem Sie dann die Gewinnkalkulation vorgenommen haben können Sie die endgültige Kaufentscheidung fällen. Beachten Sie auch die Dauer der tatsächlichen Sanierung. Diese kann durch laufende Kosten für Finanzierung und Betriebskosten weitere Unterschiede in der Kostenkalkulation verantworten.

Umso schneller die Aufwerten also ist, desto höher ist Ihr Gewinn am Ende.

Fazit! Ausgiebiger Immobiliencheck für einen maximalen Gewinn

Bevor Sie sich für eine Immobilie passend zu Ihrem Fix & Flip Plan entscheiden, sollten Sie zunächst die Lage und den Zustand des Objektes überprüfen. Je nach Lage kann sich der Preis für Kauf und für Wiederverkauf deutlich unterscheiden. Die A-Lage ist dabei die beste Lage für Immobilien aber nicht unbedingt vorteilhaft für Fix & Flip, da der Kaufpreis meist zu hoch ist, um rentablen Gewinn zu erwirtschaften. Immobilien in der B-Lage bieten sich da viel besser an. Sie sind immer noch sehr attraktiv für einen Verkauf und eher für einen rentablen Preis für Sie zu haben.

Nachdem Lagecheck der Immobilie überprüfen Sie den Zustand der Immobilie. Je nach Zustand können Sie abschätzen welche Aufwand für die effiziente Sanierung oder Aufwertung nötig ist, um Sie für potentielle Käufer attraktiv zu machen.

Die Bewertung von Lage und Zustand ist nötig für die Kostenkalkulation.

Diese Abschätzung und Bewertung geht dann auch in Kostenkalkulation ein. Die Kalkulation ist der letzte effektive Schritt bevor Sie sich für den Kauf der Immobilie entscheiden.

Der Immobiliencheck nochmal im Überblick:

  • Lage & Zustand muss gecheckt werden
  • B-Lage ist optimal für Fix & Flip
  • gute Lage & attraktive Preise
  • Zustand der Immobilie macht die Kosten
  • Aufwand geht in die Kostenkalkulation ein

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