Hausgeld bei Eigentumswohnungen Definition: Wohngeld

Hausgeld bei Eigentumswohnungen – Hausgeld wird auch als Wohngeld bezeichnet und ist der monatliche Betrag, der von den einzelnen Eigentümern als Nebenkostenvorauszahlung an den WEG-Verwalter gezahlt wird. Das Hausgeld wird anhand eines Wirtschaftsplans, den der Verwalter aufstellt, für den einzelnen Eigentümer ermittelt. Es handelt sich hierbei um eine Art Abschlag für die Bewirtschaftung, Pflege und Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums. Einmal im Jahr rechnet der Verwalter die tatsächlich entstandenen Einnahmen und Ausgaben mit den Eigentümern ab. Hier werden dann die gezahlten Hausgeldvorauszahlungen dagegen gestellt und es ergibt sich entweder ein Guthaben oder eine Nachzahlung.

Das Hausgeld besteht aus umlagefähigen Kosten, zum Beispiel Wasser, Heizung, Strom etc., die auf den Mieter umgelegt werden können. Welche Kosten Sie auf den Mieter umlegen können, regelt die Heiz- und Betriebskostenverordnung.

Im Hausgeld stecken aber auch nicht umlagefähige Kosten, wie zum Beispiel eine Verwaltergebühr, Reparaturkosten, Instandhaltungsrücklagen etc., die nicht auf den Mieter umgelegt werden können.

Tipp! Bei der Vermietung sollten Sie immer den aktuellsten Standardmietvertrag, zum Beispiel von Haus und Grund verwenden, weil Sie dann sichergestellt haben, dass es immer der aktuellen Rechtsprechung entspricht.

Hausgeld im Überblick

Hausgeld bzw. Wohngeld einfach erklärt:

Immobilien Wiki

700+ Fachbegriffe für Immobilien Einsteiger! Lernen, Wissen aufbauen, erste Wohnung kaufen, der erste Schritte zum Immobilien Investor. Alle Fachbegriffe und Definitionen finden Sie jetzt im Immobilien-Erfahrung.de Immobilien Wiki.

Hausgeld beim Wohnungs-Check

Wichtig wird das Hausgeld aber auch schon bei der kaufmännischen Prüfung einer Eigentumswohnung. Schließlich geht es nicht nur um den Kaufpreis, sondern auch um die laufenden Kosten.

Sie wollen Ihre erste Wohnung kaufen? Lesen Sie hier noch mehr über die: