Wie viel Eigenkapital sollte ich in die Immobilienfinanzierung einbringen? – Finanzierung

Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung – Sie beschäftigen sich mit dem Kauf Ihrer ersten Immobilie? Und fragen sich wie viel Eigenkapital Sie einsetzen sollten? Sie können unterschiedliche Eigenkapitalvarianten mit Ihrem Kreditinstitut aushandeln. Zum Beispiel eine 50%-Finanzierung oder eine Vollfinanzierung. Was das genau für Ihre Finanzierung bedeutet und welche Variante für Sie sinnvoll sein kann, wird Ihnen hier erklärt.

Wie viel Eigenkapital sollte ich in die Immobilienfinanzierung einbringen?

Mit Ihrer Kreditgebenden Bank können Sie eine Teil- oder eine Vollfinanzierung aushandeln. Grundsätzlich kommt es auf das Verhältnis zwischen dem Immobilienwert und der Kredithöhe an, welches Finanzierungsangebot die Bank Ihnen macht. Allgemein wichtig ist es, dass den eigenen Schulden ein echter Gegenwert gegenüber steht, sodass beide Parteien, Kreditnehmer und Kreditgeber, sicher sein können, dass der Kredit abgezahlt werden kann.

Die Bank geht gerne eine 50%-Finanzierung ein. (Beispiel: 2000 Euro Immobilienwert und 1000 Euro Kredithöhe). Eine Vollfinanzierung gehen Banken eher ungern ein, da das Risiko für die Bank hier deutlich höher ist. Bei einer 100%-Finanzierung (Beispiel: 1000 Euro Immobilienwert und 1000 Euro Kredithöhe) achten Kreditgeber schon deutlich stärker auf Ihre Bonität. Für Sie kann diese Finanzierungsart allerdings von Vorteil sein.

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Unser Expertentipp: Wenig eigenes Kapital einsetzen. Geld, dass Sie nicht einsetzen, können Sie frei im Gegensatz zum gebundenen Kapital an anderer Stelle wie für den Kauf einer nächsten Immobilie nutzen. Aufgrund der ersten Immobilie als funktionierende Geldanlage erhalten Sie für die nächste Immobilie meist eine bessere Verzinsung. In der Regel ist es von Vorteil eine 80-100%-Finanzierung von der Bank anzustreben, um das Geld optimal zu nutzen.

Genau überlegen sollten Sie sich, ob Sie die Kaufnebenkosten mitfinanzieren lassen wollen, da Sie hier kurzfristige Kosten wie Notarkosten und Grunderwerbsteuer langfristig abzahlen müssen. Wichtig ist es gerade zu Beginn einen Teil an Geld als Puffer für eventuelle Mietausfälle oder anstehende Reparaturen zur Seite zu legen, da noch keine Mietrücklagen gebildet sind.

Das wichtigste in Kürze:

  • 50% Finanzierung: z.B. 2000€ Immobilienwert & 1000€ Kredithöhe
  • 100% Finanzierung: z.B. 1000€ Immobilienwert & 1000€ Kredithöhe
  • Immobilienwert, Kredithöhe und Bonität entscheiden über Finanzierungsangebot
  • eingesetztes Kapital ist an Kredit gebunden & kann nicht anders eingesetzt werden
  • Kaufnebenkosten sind kurzfristige Kosten, die bei der Mitfinanzierung langfristig abgezahlt werden müssen
  • Mietrücklagen können Sie erst mit der Zeit bilden, eine Sparrücklage schützt vor unvorhergesehenen Ereignissen

Finanzierung: Ratgeber

HypothekKreditAnnuitätendarlehenTilgungsdarlehenBausparvertrag oder Vollfinanzierung? Was ist die richtige Finanzierungsmethode Ihrer ersten Immobilien? Egal ob Eigentumswohnung oder Haus, vor dem Kauf steht die Frage der Finanzierung an. Dabei gibt es verschiedene Methoden, wie sie an Geld kommen. Mit einem Darlehen oder auch Disagio genannt, können Sie Ihr Wunschobjekt finanzieren. Wir zeigen Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen. Je nach Situation und Eigenkapital kommen unterschiedliche Finanzierungsarten für Sie in Frage.

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