Was bedeutet 5% Rendite? Einfach erklärt – Mietrendite

Was bedeutet 1% Rendite? Was bedeuten 2% Rendite? Was bedeutet 5% Rendite?  In unserem Ratgeber Mietrendite haben wir die Berechnung der Mietrendite schon ausführlich besprochen. Sollten Sie mehr zum Thema Nettomietrendite und Bruttomietrendite lernen wollen, lesen Sie hier unseren Ratgeber: Mietrendite. Nun einfach und schnell erklärt, was 5% Rendite bedeutet. Zuerst am Beispiel der „allgemeinen“ Rendite-Berechnung und danach spezieller, die Mietrendite.

Rendite schnell erklärt: Betriebswirtschaft (Allgemein)

Rendite ist ein Begriff der Betriebswirtschaft und beschreibt das Verhältnis von Investition / Einnahmen (Kostendeckung). Eine Rendite > 1 heißt, dass ein Ertrag übrig bleibt. Liegt die Rendite < 1 sind die „Ausgaben“ höher als die „Einnahmen“. Die Rendite berechnet also die Wirtschaftlichkeit. Damit lassen sich Investitionen vergleich und deren Wirtschaftlichkeit bemessen.

Formel:

Einnahmen / Inventionen

Oder für Immobilieneigentümer: Mieteinnahmen / Kaufpreis. Sagen wir, Sie investieren 100.000 Euro und bekommen 105.000 Euro zurück. Tauschen wir die Zahlen im Beispiel aus:

  • 105.000 / 100.000 = 1,05

Die Rendite liegt hier bei 5%.

Eine Rendite von 5% hieße, dass 10% der Investitionen als Ertrag übrig bleiben (positiver Cashflow). Im Beispiel ein Ertrag von 5.000 Euro.

Das war die einfache Rendite der BWL.

Jetzt zur „Mietrendite“.

Rendite bei Immobilien als Kapitalanlage: Mietrendite

Abgewandelt auf die Immobilienbranche spricht man von Mietrendite.

Sie betrachtet den Zeitraum von einer Jahresmiete in Relation zu den Investitionen (Kaufpreis) und setzt Ihre Inventionen nun ins Verhältnis zum möglichen Mietertrag. Das Ergebnis der Formel ist ein Prozentsatz, die Bruttomietrendite oder kurz, die Mietrendite.

Formel:

Beispiel:

  • Kaufpreis: 240.000 Euro
  • Jährlich Mieteinnahmen: 12.000 Euro

Berechnung:

  • 12.000 Euro / 240.000 Euro = 5%

Sie sind am Ziel!

Das sind Ihre 5% Mietrendite !

Geldanlage Immobilie: Minimale Rendite

Wenn Sie eine Immobilie finanzieren, was die meisten tun, fallen Kosten für 1) die Tilgung an, außerdem für 2) Zinsen und 3) die Instandhaltungsrücklage.

Ihr Ziel:

Die Kosten für Ihre Immobilie zahlt Ihr Mieter

Heißt im Umkehrschluss: Wie hoch muss die Mietrendite mindestens sein?

Wie hoch sollte die Mietrendite sein?

Die Kosten werden typischerweise mit ~ 2% berechnet.

Das heißt, die Rendite Ihrer Immobilie muss bei mindestens 6% liegen, damit Ihr Mieter alle „Kosten“ zahlt. Liegt Ihre Rendite über 6% erwirtschaften Sie zusätzlichen Ertrag, der unmittelbar zum Vermögensaufbau beiträgt (passives Vermögensaufbau).

Immobilienrendite für Kapitalanleger

Vor dem Immobilienkauf, kommt die Suche nach rentablen Immobilien. Wer Immobilien als Kapitalanleger kauft, will vor allem eines: Positiven Cashflow. Warum? Mit ausreichend Überschuss (Rendite) zahlt Ihr Mieter Ihre Immobilie ab. Doch wie finden Sie solche guten Rendite Immobilien? Das ultimative Tool, zur schnellen Bewertung der Rentabilität, ist die Mietrendite (genauer die Bruttomietrendite). In diesem Ratgeber lernen Sie die Mietrendite und Ihre Vorteile kennen.