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Juristische Verwaltung einer Immobilie: Aufgaben & Beispiele der Rechtsdienstleistung

Juristische Verwaltung einer Immobilie – Genauso wichtig, wie die kaufmännische Verwaltung und technische Verwaltung einer Immobilie, ist auch die juristische Betreuung des Objekts. Der Hausverwalter berät die Eigentümer bei Rechtsfragen und vertritt ihre Interessen vor Gericht. Erfahren Sie hier mehr zu den einzelnen Aufgaben in der juristischen Hausverwaltung.

Was ist die juristische Hausverwaltung?

Ein qualifizierter Verwalter kennt sich nicht nur mit den kaufmännischen und operativen Anforderungen einer Immobilie aus, sondern auch mit den rechtlichen Vorgaben. So überzeugt er auf juristischer Ebene durch seine Erfahrung und Expertise, der es den meisten Immobilienbesitzern mangelt.

Neben der kaufmännischen und technischen Verwaltung, gehört die juristische Verwaltung also zu den drei Aufgabenbereichen eines Hausverwalters.

Die drei Aufgabenbereiche einer Hausverwaltung im Überblick:

Auf juristischer Ebene ist der Hausverwalter für die Durchführung von Räumungsklagen zuständig, so wie für die Meldung von Schadensfällen an die Versicherung. Auch die Vorbereitung von Gerichtsprozessen liegt in seinem Tätigkeitsbereich und die Vertretung der Eigentümer vor Gericht.

Schauen wir nun die einzelnen Aufgaben in der juristischen Hausverwaltung etwas genauer an:

Aufgaben: Beratung, Vertretung & Mandatierung

Nicht zahlende Mieter, größere Umbaumaßnahmen und gerichtliche Auseinandersetzungen – Oft fehlt es den Eigentümern einer Immobilie an Wissen über die Rechtsprechung und Gesetzgebung. In solchen Fällen hilft die Hausverwaltung weiter.

Vorab ein Überblick über das Tätigkeitsfeld der juristischen Verwaltung:

  • Beratung zu Rechtsprechung und Gesetzgebung
  • Vertretung des Eigentümers als juristische Person gegenüber Dritten
  • Mandatierung geeigneter Fachanwälte
  • Klagen im Zusammenhang mit der Liegenschaft
  • Meldung von Schadensfällen

Schauen wir uns nun die einzelnen Aufgaben genauer an:

Beratung zu Rechtsprechung und Gesetzgebung

Rechtsdienstleistung – Viele Eigentümer sind mit den gesetzlichen Bestimmungen bezüglich ihrer Immobilie nicht vertraut. Was erlaubt ist und was nicht, darüber kann der Hausverwalter Auskunft geben. Das ist gesetzlich in § 5 des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) so festgelegt. Bei der Rechtsdienstleistung handelt es sich also um eine Nebenleistung, die zu den Aufgaben einer Hausverwaltung gehört.

Rechtliche Grundlage: § 5 Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG)

Vertretung des Eigentümers vor Gericht

Schadenersatzklagen, Zahlungsklagen, Räumungsklagen & Co. – als Immobilienbesitzer kann es durchaus auch mal zu Gerichtsverhandlungen kommen. Besitzt der Verwalter eine Vollmacht, kann er die Eigentümer auch vor Gericht vertreten.

Mandatierung von Rechtsanwälten

Beauftragung von Anwälten – Ein Hausverwalter vertritt den Eigentümer nicht nur bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, sondern ist auch für die Mandatierung geeigneter Fachanwälte verantwortlich. Er recherchiert vorab, vergleicht Rezensionen und schließt am Ende den Anwaltsvertrag ab.

Hausverwaltung: Ratgeber

Besitzen Sie eine oder mehre Immobilien, wissen Sie, wie aufwendig die Verwaltung, Bewirtschaftung und Instandhaltung einer Liegenschaft sein kann. Die professionelle Betreuung einer Immobilie ist zeit- und kostenintensiv und erfordert jede Menge Organisationtalent. Ein qualifizierter Hausverwalter kümmert sich um alle administrativen Tätigkeiten, sowohl bei vermieteten als auch bei nicht-vermieteten Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten.

Mehr dazu in unserem Ratgeber:

Und mehr zu den einzelnen Arten der Hausverwaltung hier: