Größe einer Immobilie: Wohnfläche (m²) beim Kauf einer Eigentumswohnung?

Größe einer Immobilie – 50, 80, 100 m² kaufen? Mikro-Apartment, 2, 3, 4 oder sogar noch mehr Zimmer? Wie groß sollte eine Immobilie sein? In diesem kurzem Ratgeber vergleichen wir Wohnflächen für den Eigennutz und zur Kapitalanlage, bzw. zur Vermietung. Im Bezug auf die optimale Wohnfläche unterscheiden Sie wieder zuerst, anhand Ihrer persönlicher Strategie. Danach geht es, insbesondere für Kapitalanleger, um Quadratmeter und Zimmeraufteilung. Zudem: 4 Tipps aus der Praxis!

Wohnfläche für Eigennutzer: KriterienHaus mit einer Checkliste daneben

Starten wir zunächst mit Eigennutz – Eigennutzer bevorzugen meist großzügig geschnittene Immobilien. Priorität hat das eigene Wohlfühlen, auch mit Blick auf die zukünftige, persönliche Entwicklung, zum Beispiel Nachwuchs in der eigenen Familie.

Wohnfläche, Ausstattung und Zukunft im Blick

Beachten Sie auch: Denken Sie nicht zu überdimensioniert. Denn, je größer die Fläche Ihrer Immobilie ist, desto höher ist der Kaufpreis, die Kaufpreis-Nebenkosten und das monatliche Hausgeld. Finden Sie also den perfekten Mix für sich, je nach Ist-Situation und kommender, absehbarer Entwicklungen.

Denken Sie auch daran: Ihre Ausstattung lässt sich über die Zeit verbessern, beispielsweise wenn Sie ein noch höheres Einkommen haben. Die Wohnfläche selbst, können Sie nur in den seltensten Fällen erweitern.

Kriterien für Wohnungen für den Eigennutz

Kriterien für Eigennutzer zusammengefasst:

  • Wohlfühlen hat Priorität
  • Viel Wohnfläche, guter Schnitt
  • Ausreichend Wohnfläche für die Zukunft mit einplanen, bspw. Familienplanung
  • Fläche nicht zu überdimensioniert > Kaufpreis, Nebenkosten und Hausgeld
  • Ausstattung lässt sich auch später verbessern

Wohnfläche für Kapitalanleger

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Jetzt kommen wir zu den umfangreicheren Kriterien für Immobilie, die als Kapitalanlage gekauft werden.

Ziele einer Eigentumswohnung für Kapitalanleger

Im Bezug auf die optimale Wohnfläche zählt für Kapitalanleger vor allem eine hohe Mietrendite und gute Vermietbarkeit. Das heißt, so wenig Leerstand wie möglich.

Zentral sind also direkt diese 3 Ziele:

  1. hohe Mietrendite
  2. gute Vermietbarkeit
  3. wenig Leerstand

Im folgenden lernen Sie direkt noch praktische Tipps kennen, für die verschiedenen Wohnungsarten.

Tipp 1: Relation aus Zimmeranzahl / Wohnfläche

Ein wichtiger Aspekt der Vermietbarkeit, ist die Relation aus Größe und Zimmeranzahl. Beispiel: Eine 120 m² Wohnung mit 2 Zimmern lässt sich ebenso schwierig vermieten, wie eine 60 m² Wohnung mit 5 Zimmern.

Tipp 2: Große Wohnung kaufen? WG Aufteilung

Große Wohnungen sind allgemein schwieriger vermietbar, als kleine und mittlere. Die Zielgruppe der Mieter ist einfach kleiner.

Tipp! Die Leerstandsquote von kleinen und mittleren Wohnungen ist oft geringer, wie Sie gleich noch sehen werden. Das bringt Ihnen auf lange Sicht eine gute Rendite. Das heißt, wenn Sie eine größere Wohnung in A-Lage kaufen wollen, denken Sie über die Vermietung als Wohngemeinschaft nach! So können Sie wieder einen effektiveren Quadratmeterpreis erwirtschaften, wenn auch häufigere Mieterwechsel auf Sie zukommen.

Wenn Sie wenig Mieterwechsel haben wollen, sollten Sie aber eher auf die große Wohnung, mit 4 Zimmern gehen, die Sie an eine Familie vermieten. Der Nachteil, die Rendite ist geringer, aber die Mieter (Familien) bleiben länger.

Tipp 3: 2-3 Zimmer auf 50-80 m², aus Erfahrung

Langfristig bewährt haben sich typische Wohnungen um 50 bis 80 m², bei 2 bis 3 Zimmern.

Tipp 4: Einzimmer-Apartment in A- und B-Lagen

In guten A-Lagen und B-Lagen sind es eher 20 bis 40 m² Einzimmer-Apartments. Die demografische Entwicklung zeigt sich hier, immer mehr Menschen wohnen allein.

Mit der geringeren Wohnfläche, erreichen Sie einen höheren Mietpreis je Quadratmeter Wohnfläche. Solche Apartments werden aber auch für kürzere Zeiträume bewohnt, Sie werden also häufiger mit Mieterwechseln zu tun haben, als bei mittelgroßen und großen Wohnungen.

Zusammengefasst: 4 Tipps für Kapitalanleger

Tipps zusammengefasst:

  1. Tipp – Beachten Sie die Relation aus Zimmeranzahl / Wohnfläche gemäß des Beispiels
  2. Tipp – Große Wohnung kaufen? WG Aufteilung
  3. Tipp – 2-3 Zimmer auf 50-80 m², aus Erfahrung
  4. Tipp – Einzimmer-Apartment in A- und B-Lagen

Typische ~ 50 m² Wohnung (Tipp 3), mit kleinem extra, der Terrasse.

Der nächste Schritt: Erbpacht

Lernen Sie in Schritt 10 der Checkliste die Erbpacht bzw. das Erbbaurecht kennen. Wie funktioniert eine Erbpacht? Ist Erbpacht sinnvoll? Wann lassen sich die Kosten für Erbpacht (Erbpachtzins) von der Steuer absetzen? Lassen sich die Kosten auf den Mieter umlegen? Lernen Sie hier die Erbpacht kennen für Eigennutz und Kapitalanlage, ihre Vorteile aber auch Nachteile.

Zurück zu: Baujahr / Mängel von Immobilien

Baujahr 1900, 1950, 1960 1970, 1980, usw. Alte Immobilien, Häuser und Wohnungen, bringen ihre Nachteile mit sich, aber auch Vorteile. Doch worauf müssen Sie, je nach Alter der Immobilie achten? Welche Unterschiede und typische Mängel gibt es, je nach Alter der Immobilie? Und, lohnt es sich ein altes Haus / eine alte Wohnung zu kaufen? Lernen Sie hier, im direkten Vergleich, die Fakten, Mängel, Nachteile, aber auch Vorteile, der einzelnen Baujahre.

Immobilie kaufen: Lernen von A-Z

Lernen Sie hier alle Schritte im Immobilienkauf kennen.

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Größte Städte Deutschland nach Einwohnerzahl

Deutschland hat 83 Millionen Einwohner, die sich sehr ungleich auf die Städte und Gemeinden verteilen. Die folgende Tabelle zeigt die 20 größten deutschen Städte nach ihrer Einwohnerzahl (Stand: 2023/2024).

Rang Stadt Bundesland Einwohner
1 Berlin Berlin (Stadtstaat) 3.755.000
2 Hamburg Hamburg (Stadtstaat) 1.910.000
3 München Bayern 1.595.000
4 Köln Nordrhein-Westfalen 1.085.000
5 Frankfurt am Main Hessen 775.000
6 Stuttgart Baden-Württemberg 635.000
7 Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 621.000
8 Leipzig Sachsen 615.000
9 Dortmund Nordrhein-Westfalen 588.000
10 Essen Nordrhein-Westfalen 580.000
11 Bremen Bremen (Stadtstaat) 570.000
12 Dresden Sachsen 556.000
13 Hannover Niedersachsen 538.000
14 Nürnberg Bayern 511.000
15 Duisburg Nordrhein-Westfalen 495.000
16 Bochum Nordrhein-Westfalen 365.000
17 Wuppertal Nordrhein-Westfalen 355.000
18 Bielefeld Nordrhein-Westfalen 339.000
19 Bonn Nordrhein-Westfalen 333.000
20 Münster Nordrhein-Westfalen 320.000

Mainz: Einwohnerzahl, Wachstum und Immobilienmarkt

Mainz hat rund 220.000 Einwohner (2023) und ist damit eine mittelgroße deutsche Stadt — aber keine gewöhnliche: Als Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz konzentriert sich hier Verwaltung, Medien (ZDF, SWR) und Wissenschaft (Johannes Gutenberg-Universität mit ~33.000 Studierenden). Die Kombination macht Mainz zu einem der stabilsten Immobilienmärkte im Rhein-Main-Gebiet.

Mainz Einwohnerzahl im zeitlichen Verlauf

Jahr Einwohner Veränderung
2000 185.000 Basis
2010 197.000 +6,5 %
2015 210.000 +6,6 %
2020 217.000 +3,3 %
2023 220.000 +1,4 %

Mainz wächst stetig, weil es von der Frankfurter Wirtschaft profitiert. Viele Pendler wohnen lieber im ruhigeren Mainz als in Frankfurt — das treibt die Nachfrage nach Mietwohnungen und Eigentumswohnungen.

Mainz Immobilienpreise: Was kostet Wohnen?

  • Eigentumswohnung (Bestand): 3.500–5.500 €/m²
  • Eigentumswohnung (Neubau): 5.000–7.500 €/m²
  • Haus kaufen: 450.000–900.000 € (je nach Lage)
  • Kaltmiete Bestand: 11–15 €/m²
  • Kaltmiete Neubau: 14–18 €/m²

Mainz liegt im Rhein-Main-Speckgürtel: Günstigere Preise als Frankfurt, aber ähnliche Lebensqualität. Besonders begehrte Lagen: Gonsenheim, Finthen, Lerchenberg und die Altstadt.

Städtevergleich: Einwohner und Immobilienpreise auf einen Blick

Die Einwohnerzahl einer Stadt korreliert stark mit den Immobilienpreisen — aber nicht linear. Entscheidend sind Wirtschaftskraft, Universitäten und Pendlerinfrastruktur.

Stadt Einwohner Ø Kaufpreis Wohnung Ø Miete/m²
München 1.595.000 ~8.500 €/m² ~20 €
Frankfurt 775.000 ~6.500 €/m² ~17 €
Stuttgart 635.000 ~6.000 €/m² ~16 €
Düsseldorf 621.000 ~4.800 €/m² ~14 €
Hannover 538.000 ~3.400 €/m² ~12 €
Mainz 220.000 ~4.500 €/m² ~13 €
Erfurt 215.000 ~2.800 €/m² ~9 €

Bevölkerungsentwicklung in Deutschland: Was bedeutet das für Immobilien?

Die Bevölkerungsentwicklung ist der wichtigste Langzeit-Faktor für Immobilienwerte. Wachsende Städte = steigende Nachfrage = steigende Preise und Mieten. Schrumpfende Regionen = Leerstand = fallende Preise.

  • Wachstumsregionen: München, Frankfurt, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Mainz/Rhein-Main — langfristig positive Preisentwicklung
  • Schrumpfende Regionen: Teile Ostdeutschlands (Sachsen-Anhalt, Thüringen), Ruhrgebiet-Randstädte — erhöhtes Leerstandsrisiko
  • Schwarmstädte-Phänomen: Bestimmte Universitätsstädte wachsen trotz geringer Ausgangsgröße überdurchschnittlich (Münster, Freiburg, Regensburg)

Faustformel: Kaufen Sie in Städten mit wachsender Bevölkerung, gut ausgebauter ÖPNV-Anbindung und mindestens einer Hochschule. Diese drei Faktoren sichern langfristig Mietnachfrage und Wertstabilität.

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FAQ: Größte Städte und Einwohnerzahlen

Wie viele Einwohner hat Mainz?

Mainz hat rund 220.000 Einwohner (Stand 2023). Die Stadt wächst kontinuierlich, getrieben durch die Nähe zu Frankfurt, den Universitätsbetrieb und den Medienstandort (ZDF, SWR). Damit ist Mainz eine mittelgroße deutsche Stadt — aber mit überdurchschnittlich hohen Immobilienpreisen für ihre Größenklasse.

Was ist die größte Stadt Deutschlands?

Die größte Stadt Deutschlands nach Einwohnerzahl ist Berlin mit rund 3,75 Millionen Einwohnern. Dahinter folgen Hamburg (1,91 Mio.), München (1,6 Mio.) und Köln (1,09 Mio.). Berlin ist damit mehr als doppelt so groß wie Hamburg, die Nummer zwei.

Welche Stadt in Deutschland wächst am schnellsten?

Unter den Großstädten wächst Leipzig besonders dynamisch — von 500.000 (2010) auf über 615.000 (2023) um rund 23 %. Auch München, Berlin und Hamburg verzeichneten starkes Bevölkerungswachstum. Bei den mittelgroßen Städten fällt Potsdam auf: von 158.000 auf über 185.000 Einwohner in 10 Jahren.

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