Einstimmigkeitsprinzip – WEG (Wiki, Definition): Gleiche Meinung aller Eigentümer

Das Einstimmigkeitsprinzip in der WEG ist die schärfste Hürde, die das Wohnungseigentumsgesetz kennt: Eine einzige Gegenstimme – oder schon eine Enthaltung – reicht, um eine Entscheidung zu blockieren. Seit der WEG-Reform vom 1.12.2020 gilt es nur noch in eng umrissenen Ausnahmefällen, doch genau diese Fälle entscheiden oft über sechsstellige Beträge. Wer als Käufer einer Eigentumswohnung […]

Aufhebungsvertrag – WEG (Wiki, Definition): Aufhebung eines bestehenden Vertrags

Ein Aufhebungsvertrag beendet ein bestehendes Vertragsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen — ohne Kündigungsfrist, ohne wichtigen Grund, ohne Streit über Pflichtverletzungen. In der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ist er das schärfste und zugleich eleganteste Werkzeug, um sich von einem Verwalter zu trennen, einen Bauträgervertrag zurückzudrehen oder ein Sondernutzungsrecht zu beseitigen. Wer die §§ 311, 397 BGB kennt und die […]

Notarielle Beurkundung (Wiki, Definition): Strengste gesetzliche Form der Urkunde

Wer in Deutschland eine Immobilie kauft, kommt an der notariellen Beurkundung nicht vorbei – sie ist nach § 311b BGB zwingend vorgeschrieben und ohne sie ist der gesamte Kaufvertrag nichtig. Anders als die einfache Beglaubigung der Unterschrift prüft der Notar bei der Beurkundung den vollständigen Inhalt, belehrt beide Parteien und haftet persönlich nach § 19 […]

Immobilieneigentum eintragen lassen

Wohnungsgeberbestätigung (Wiki, Definition): Bescheinigung beim Umzug

Die Wohnungsgeberbestätigung ist seit Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes am 1. November 2015 die zwingende Eintrittskarte ins Einwohnermeldeamt — ohne dieses Papier keine Ummeldung. Vermieter haben genau zwei Wochen Zeit, das Formular auszustellen; wer trödelt, riskiert ein Bußgeld bis 1.000 Euro. Was in der Praxis ständig schiefgeht: Untermiete, Einzug bei den Eltern, Wohnungstausch im selben Haus oder […]

Beglaubigung (Wiki, Definition): amtliche Bescheinigung über Richtigkeit

Wer eine Immobilie kauft, verkauft, finanziert oder erbt, stolpert spätestens beim Grundbuchamt über das Wort Beglaubigung — und unterschätzt regelmäßig, was dahintersteckt. Eine fehlende oder falsch ausgestellte Beglaubigung blockiert jede Eintragung, verzögert Kaufverträge um Wochen und kann bei Vollmachten den gesamten Termin platzen lassen. Wer den Unterschied zur Beurkundung nicht kennt, zahlt im Zweifel zweimal […]

Amtsgericht: Gebäude

Amtsgericht (Wiki, Definition): Gericht unterster Instanz und Grundbuchamt

Wer eine Immobilie kauft, erbt oder zwangsversteigert bekommt, landet zwangsläufig beim Amtsgericht — nicht als Angeklagter, sondern weil dort das Grundbuchamt sitzt, Erbscheine ausgestellt werden und Zwangsversteigerungstermine angesetzt werden. Für Eigentümer, Käufer und Erben ist das Amtsgericht damit die wichtigste Behörde im Hintergrund jeder Transaktion. Wer die Zuständigkeiten kennt, spart Wege, Wartezeit und im Zweifel […]

Grundstueck abgrenzen

Amt für Bodenmanagement (Wiki, Definition): Geodaten und Liegenschaftskataster

Wer ein Grundstück kauft, teilt, bebaut oder neu vermisst, kommt am Amt für Bodenmanagement nicht vorbei. Es führt das amtliche Liegenschaftskataster, liefert Geobasisdaten für Grundbuch, Bauamt und Notar und ist die einzige Stelle, die rechtsverbindliche Grenzfeststellungen vornimmt. Wer hier schludert, riskiert geplatzte Notartermine, Bauverzögerungen oder Streit mit dem Nachbarn. Dieser Beitrag zeigt konkret, was das […]

Teilungsentwurf (Wiki, Definition): Grundstücksteilung

Der Teilungsentwurf ist die zeichnerische und textliche Vorlage, mit der ein bestehendes Flurstück in zwei oder mehrere neue Flurstücke zerlegt wird — und damit die Grundlage jeder Grundstücksteilung in Deutschland. Ohne einen vermessungstechnisch korrekten Entwurf gibt es keine Eintragung im Liegenschaftskataster, keine neuen Grundbuchblätter und keinen rechtssicheren Verkauf einer Teilfläche. Wer ein Grundstück splittet — […]

Bauaufsichtsbehörde (Wiki, Definition): Einhaltung der Bauvorschriften

Wer in Deutschland baut, umbaut oder eine Nutzung ändert, kommt an der Bauaufsichtsbehörde nicht vorbei. Sie entscheidet über Ihren Bauantrag, kontrolliert die Ausführung, kann Bauarbeiten stoppen und im Extremfall den Abriss anordnen. Für Kapitalanleger und Bauherren ist das keine Formalie: Eine ungenehmigte Dachgaube oder eine nicht angezeigte Nutzungsänderung kann fünfstellige Bußgelder, Nutzungsuntersagungen und Wertverluste auslösen. […]

Bauamt (Wiki, Definition): Amt für Bauangelegenheiten

Das Bauamt ist die zentrale Anlaufstelle für jedes Bauvorhaben in Deutschland — ohne dessen Genehmigungsstempel bewegt sich auf Ihrem Grundstück kein Bagger. Wer ein Haus baut, einen Anbau plant oder einen Altbau umnutzt, landet zwingend bei dieser Behörde. In der Praxis entscheiden hier zwei bis drei Sachbearbeiter, ob Ihr Projekt in vier Wochen läuft oder […]