Boden sanieren: Estrich, Bodenbelag & Co. – Grundlagen für Heimwerker

Boden sanieren – Das Haus zeichnet sich durch die Oberflächengestaltung und Böden aus: Holzböden wirken nicht wie Keramik oder Teppich, Fototapeten wirken nicht wie Sichtbeton. Heimwerker können einen Großteil der Arbeit, die mit der Gestaltung von Wänden und Böden einhergeht, selbst erledigen – und dabei viel Geld sparen. Wenn Sie Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ein neues Bild geben wollen, kann mit einem neuen Fußboden für wenig Kosten viel erreicht werden. Von den Grundlagen des Estrich bis hin zu den Feinarbeiten am Bodenbelag finden Sie hier alles was Sie über die Bodensanierung wissen müssen. Zurück zur Sanieren Übersicht.

Estrich – Arten und Konstruktionen

Der Estrich ist ein wichtiger Teil bei der Sanierung des Bodens. Er ist eine Zwischenschicht zwischen Betonboden und Bodenbelag und dient als Unterstützung zur Dämmung und Druckverteilung im Boden. Je nach Verbindungsart und Aufbau des Estrich kann zwischen verschiedenen Belägen unterschieden werden. Grundsätzlich unterscheidet man bei Estrich aber zwischen Trockenestrich und Nassestrich. In unserem Beitrag zum Estrich erfahren Sie alles nützliche für die Sanierung Ihres Bodens.

Wie man ihn aufträgt und die verschiedenen Funktionen lernen Sie hier.

Die wichtigsten Funktionen des Estrich

Natürlich hat der Estrich auch wichtige Verwendungszwecke. Neben den Wänden und den Fenstern spielt er eine zentrale Rolle bei der Energieeffizienz Ihres Eigenheims. Zu den wichtigsten Funktionen des Estrich gehören:

  • Druckverteilung auf die darunterliegende Dämmung
  • gleichmäßige Basis für Bodenbeläge
  • Wärme- und Schalldämmend
  • kein extra Bodenbelag notwendig

Estricharten – Unterschied Trocken- & Nassestrich

Ein Estrich muss je nach Einsatzort und späterer Nutzung verschiedene Anforderungen erfüllen. Daraus ergeben sich dann Aufbau und Estrichart. Man unterscheidet zwischen Trocken- und Nassestrich. Wie der Name schon sagt, wird Trockenestrich trocken und Nassestrich nass aufgetragen.

Bodenbeläge – Nutzdauer und Anwendungsbereich

Bodenbeläge schaffen eine nutzbare Lauffläche im Raum. Vom robusten Fabrikboden bis zum empfindlichen Parkett im Wohnzimmer – heute gibt es eine riesige Vielfalt an Bodenbelägen aus den unterschiedlichsten Materialien. Neben traditionellen Materialien wie Fliesen, Holz und Teppich kommen zunehmend neue Verbundwerkstoffe zum Einsatz. Die Wahl des Belags sollte sich einerseits nach den gewünschten Nutzungseigenschaften richten, andererseits aber auch nach der Verlegetechnik und dem Aufwand ausgewählt werden.

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Eigenschaften und auch die Kostenbereich für verschiedenen Arbeiten in unserem Beitrag.

Jeder Bodentyp hat bestimmte Vor- und Nachteile, die sorgfältig abgewogen werden müssen. Typische Bodenbeläge sind zum Beispiel:

  • Keramische Bodenbeläge
  • Fußböden aus Holz
  • Laminatfußboden
  • Elastische Bodenbeläge

Beachten Sie bei der Wahl Ihres Belags unbedingt auf die Beschaffenheit der Oberfläche. Außerdem spielen Anwendungsbereiche, Rohstoffherkunft und chemische Zusammensetzung eine wichtige Rolle.

Bodenbelagsarten – Eigenschaften und Unterschiede

Die vielen verschiedenen Bodenbeläge zu sortieren ist nicht einfach. Die einzelnen Produktgruppen unterscheiden sich ebenso wie einzelne Beläge innerhalb der Gruppe. Neben den Materialen der Oberfläche können hier auch Unterschiede bei den verschiedenen Anwendungsbereiche gemacht werden. Ebenso unterscheiden sich die verschiedenen Bodenbeläge in ihrer Preisgruppe und in den Verlegkosten.

Hier eine Übersicht der typischen Bodenbeläge:

  • Laminat
  • Vinyl- oder PVC-Boden
  • Teppich
  • Parkett oder Dielenboden
  • Fliesen

Photo: Sergey Nivens / shutterstock.com

Bodenplatten & Dämmen

Einer der wichtigsten Schritte Ihres Fix & Flip Plans der neuen Immobilie ist die Renovierung und Abdichtung des Bodens. Vieles ist für die richtigen Bodenabdichtung zu beachten. Zum einen gibt es nicht die eine richtige Herangehensweise. Es kommt immer drauf an wie Sie Ihren Keller in Zukunft nutzen wollen und wie die aktuelle Beschaffenheit Ihres Bodens ist. Außerdem ist es sehr wichtig die Lastkapazität Ihres umliegenden Bodenbereiches zu analysieren, um fundamentale Schäden zu vermeiden.

Im folgenden Beitrag erfahren Sie alles zur idealen Dämmung Ihres Bodens.

Arbeitsschritte zur Dämmung

Im Folgenden eine grobe Zusammenfassung, wie die Abdichtung Ihres Bodens ablaufen könnte.

  • alter Bodenbelag gründlich entfernen
  • Kies zur Brechung der Kapillarwirkung einbringen
  • Sperrschicht und einen Sperrputz / Sanierputz anbringen
  • Zementestrich in die Estrichschicht einarbeiten
  • elastische Dichtungsschlämme zum Schutz auftragen