Bodenbeläge: Laminat, Parkett, Teppich oder Fließen? – Boden sanieren

Bodenbeläge – Bodenbeläge schaffen eine nutzbare Lauffläche im Raum. Neben dem Bodenbelag gibt es auch noch die Estrichschicht und Bodenplatten. Die richtige Wahl des Belags spielt bei Ihrem Fix & Flip Plan eine große Rolle, da er die Immobilie einfach aufwerten kann. Vom robusten Fabrikboden bis zum empfindlichen Parkett im Wohnzimmer – heute gibt es eine riesige Vielfalt an Bodenbelägen aus den unterschiedlichsten Materialien. Neben traditionellen Materialien wie Fliesen, Holz und Teppich kommen zunehmend neue Verbundwerkstoffe zum Einsatz. Alles über Bodenbeläge erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Arten und Konstruktionen

Die Wahl des Belags sollte Sie einerseits nach den gewünschten Nutzungseigenschaften richten, andererseits aber auch nach der Verlagstechnik und dem Aufwand ausgewählt werden. Jeder Bodentyp hat bestimmte Vor- und Nachteile, die sorgfältig abgewogen werden müssen.

Typische Bodenbeläge sind zum Beispiel:

  • Keramische Bodenbeläge
  • Fußböden aus Holz
  • Laminatfußboden
  • Elastische Bodenbeläge

Beachten Sie bei der Wahl ihres Belags unbedingt auf die Beschaffenheit der Oberfläche. Außerdem spielen Anwendungsbereiche, Rohstoffherkunft und chemische Zusammensetzung eine wichtige Rolle.

Bodenbelagswahl – Welcher Belag für welchen Raum?

Welcher Bodenbelag ist der Richtige für meine Immobilie? Und was sind die Vor- und Nachteile? Jeder Belag unterscheidet sich in seiner Funktionen und seinem Einsatzbereich. Zum Beispiel bewährt sich Laminat schon seit langer Zeit. Er ist robust, jedoch nicht wasserdicht und verhältnismäßig laut. Oder ein Vinylboden? Er ist schonend, wärmespeichernd und leise. Jedoch anfällig für Schäden. Alles über Bodenbeläge und wie Sie den richtigen finden in diesem Video.

Zeitliche Einteilung:

  • 0:33 Vor- & Nachteile von Fließen
  • 3:37 Vor- & Nachteile von Parkett
  • 7:21 Vor- & Nachteile von Vinylboden
  • 10:10 Vor- & Nachteile von Laminat
  • 12:13 Vor- & Nachteile von Kork

Tipp! Erneuerung des Bodenbelags von einem Profi

Die richtige Ausführung von Bodenbelägen beginnt mit der Vorbereitung des Unterbodens. Professionelle Bodenleger kennen die Eigenschaften der verschiedenen Estricharten und verstehen es, diese fachgerecht für die Verlegung vorzubereiten. Alles über Bodenleger in unserem Beitrag!

Was macht ein Bodenleger?

Bodenleger sind mit einer Vielzahl von Bodenbelägen vertraut. Dazu gehören PVC-, Kautschuk-, Linoleum- und Designbeläge sowie textile Beläge in verschiedenen Vlies- und Faserdesigns. Auch Korkbeläge und Fertigparkettböden werden von Bodenlegern behandelt.

Außerdem beraten sie Kunden über die vielfältigen Möglichkeiten der Innenraumgestaltung von Bodenbelägen. Entsprechend den vorhandenen Raumgegebenheiten den Boden nach gestalterischen Prinzipien gestalten. Dazu fertigen sie Maßskizzen an und bereiten die Arbeiten mit den notwendigen Berechnungen und Zeichnungen vor.

Bodenleger schnell erklärt:

  • bereiten den Boden für das Verlegen vor
  • kennen sich mit allen Belagsarten aus
  • beraten Kunden über die Gestaltung
  • fertigen Skizzen für die Arbeit
  • berechnen die Kosten

Bodenbelagsarten – Eigenschaften und Unterschiede

Die vielen verschiedenen Bodenbeläge zu sortieren ist nicht einfach. Die einzelnen Produktgruppen unterscheiden sich ebenso wie einzelne Beläge innerhalb der Gruppe. Neben den Materialen der Oberfläche können hier auch Unterschiede bei den verschiedenen Anwendungsbereiche gemacht werden. Ebenso unterscheiden sich die verschiedenen Bodenbeläge in ihrer Preisgruppe und in den Verlegkosten.

Hier eine Übersicht der typischen Bodenbeläge:

  • Laminat
  • Vinyl- oder PVC-Boden
  • Teppich
  • Parkett oder Dielenboden
  • Fliesen

Betrachten wir die einzelnen Bodenbeläge nochmals im Detail.

Laminat

Laminat ist mit der kostengünstigste Bodenbelag. Aufgrund der zusammengepressten Kunststoff-Schichten ist er besonders strapazierfähig. Trotz seiner Holzoptik ist der Laminat unempfindlich für Nässe. Ein grundlegender Nachteil von Laminat ist jedoch die fehlende Schalldämmfunktion. Trittschallschutz muss beim Laminat zusätzlich verlegt werden.

Die Vor- und Nachteile nochmals im Überblick:

Vorteile:

  • strapazierfähig
  • nässeresistent
  • pflegeleicht
  • kostengünstig

Nachteile:

  • fehlender Trittschallschutz

Vinyl

Vinyl ist vor allem bei Familien sehr beliebt. Er ist besonders hygienisch, widerstandsfähig und wasserresistent. Auch sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut beim Vinylboden. Nur durch seine Oberflächenstruktur und Haptik ist er anfällig für Kratzer und Schäden.

Die Vor- und Nachteile nochmals im Überblick:

Vorteile:

  • hygienisch
  • nässeresistent
  • kostengünstig

Nachteile:

  • anfällig für Kratzer & Schäden

Wie man Vinylboden auch einfach selbst verlegen kann erfahren Sie in diesem Video.

Arbeitsschritte:

  • 0:55 Vinyl auf alten Belag legen
  • 1:40 Boden ebnen
  • 2:30 Vinyl an Raumtemperatur anpassen
  • 3:18 Randbereiche abkleben
  • 4:47 Vinyl verlegen
  • 6:10 richtige Ausrichtung

Teppich

Teppich ist der günstigste Bodenbelag von allen. Neben der Robustheit und der Vielseitigkeit ist Teppichboden auch ein Geräuschfresser. Jedoch bringt er auch einige Nachteile mit sich. So ist es zum Beispiel ein großer Aufwand den Teppich zu reinigen. Außerdem ist er sehr Wasserscheu und hat nur eine begrenzte Lebensdauer.

Die Vor- und Nachteile nochmals im Überblick:

Vorteile:

  • robust
  • allergiefreundlich
  • geräuschdämpfend
  • vielseitig

Nachteile:

  • aufwendig in der Reinigung
  • wasserscheu
  • begrenzte Lebensdauer

Parkett

Parkettboden besteht aus echtem Naturholz. Er sorgt in Ihrer Immobilie für eine besondere Atmosphäre. Durch seine natürliche Beschaffenheit sorgt er für eine Regulation des Raumklimas und eine angenehme Wärme des Fußbodens. Ebenfalls ist er besonders langlebig, da er bei Kratzern oder Schäden einfach abgeschliffen werden kann und dann wie neu wirkt. Jedoch ist er im Vergleich zu anderen Bodenbelägen doch etwas empfindlicher für Abnutzung und Nässe. Außerdem ist er teurer als einige andere Belagsarten.

Die Vor- und Nachteile nochmals im Überblick:

Vorteile:

  • natürliches Holz
  • reguliert das Raumklima
  • langlebig
  • individuell

Nachteile:

  • anfällig für Nässe
  • hohe Kosten

Fliesen

Fliesen fallen bei den Bodenbelägen in die obere Preisklasse. Jedoch zeichnet sich dieser Preis auch in den Funktionen des Belags ab. Zum einen sind Fliesen sehr robust. Egal ob Nässe, Glut oder Gegenstände. Fliesen macht das nicht aus. Zum anderen haben Fliesen eine gute Temperaturleitfähigkeit. Heißt sie eignen sich perfekt für Fußbodenheizungen. Jedoch kann im Gleichen auch das Gegenteil eintreten. Im Winter werden die Fließen ohne Beheizung kalt. Außerdem sind Fliesen ähnlich wie Laminat ein lauter Bodenbelag.

Die Vor- und Nachteile nochmals im Überblick:

Vorteile:

  • sehr robust
  • lange Haltbarkeit
  • wirken antistatisch
  • pflegeleicht
  • Temperatur leitend

Nachteile:

  • hohe Kosten
  • komplexe Arbeit (evtl. von Handwerker)
  • Rutschgefahr
  • kein Trittschallschutz

Boden sanieren – weitere Schritte

Erfahren Sie alles zum gesamten Prozess der Bodensanierung in unserem Beitrag.

Estrich – Arten & Funktionen

Der Estrich ist ein wichtiger Teil bei der Sanierung des Bodens. Er ist eine Zwischenschicht zwischen Betonboden und Bodenbelag und dient als Unterstützung zur Dämmung und Druckverteilung im Boden. Je nach Verbindungsart und Aufbau des Estrich kann zwischen verschiedenen Belägen unterschieden werden. Alles über den Estrich und die verschiedenen Estricharten in unserem Beitrag.

Bodenplatten – Dämmen

Einer der wichtigsten Schritte Ihres Fix & Flip Plans der neuen Immobilie, ist die Renovierung und Dämmung des Bodens. Vieles ist für die richtigen Bodenabdichtung zu beachten. Zum einen gibt es nicht die eine richtige Herangehensweise. Es kommt immer drauf an wie Sie Ihren Keller in Zukunft nutzen wollen und wie die aktuelle Beschaffenheit Ihres Bodens ist. Wie man richtig den Boden dämmt in unserem Beitrag.

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