Bodenplatten abdichten: Wie wichtig ist die Dämmung? Platten, Folie oder Flüssigkeit – Boden sanieren

Bodenplatten abdichten – Einer der wichtigsten Schritte Ihres Fix & Flip Plans der neuen Immobilie, ist die Renovierung und Dämmung des Bodens. Vieles ist für die richtigen Bodenabdichtung zu beachten. Zum einen gibt es nicht die eine richtige Herangehensweise. Es kommt immer darauf an, wie Sie den zu sanierenden Raum in Zukunft nutzen wollen und wie die aktuelle Beschaffenheit Ihres Bodens ist. Außerdem ist es notwendig, die Lastkapazität Ihres umliegenden Bodenbereiches zu analysieren, um fundamentale Schäden zu vermeiden. Im folgenden Beitrag erfahren Sie alles zur idealen Sanierung Ihres Bodens. Zurück zu: Sanieren Ratgeber.

Bodenplatten richtig selber verdichten

Egal, ob Eigenheim, Immobilie als Kapitalanlage oder Fix & Flip Strategie, lernen Sie hier, wie Sie Bodenplatten richtig abdichten. Bei der Sanierung des Bodens, für die Nutzung als Wohnfläche, ist auf die vorgeschriebene Mindestdeckenhöhe zu achten. Die Höhe kann oft durch die dämmenden Bodenplatten und die zur Stabilisierung benötigten Betonsockel zu Komplikationen führen. Wird der Raum jedoch zur hochwertigeren Nutzung ausgelegt, ist zusätzlich noch auf richtige Wärmedämmung, sowie auf die regelmäßige Beheizung des Kellers zu achten.

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Trotz der hohen Schwierigkeit der Selbstsanierung des Bodens bleibt die Möglichkeit es selbst in die Hand zu nehmen.

Grober Aufbau der Arbeitsschritte

Im Folgenden eine grobe Zusammenfassung, wie die Abdichtung Ihres Bodens ablaufen könnte.

  • alter Bodenbelag gründlich entfernen
  • Kies zur Brechung der Kapillarwirkung einbringen
  • Sperrschicht und einen Sperrputz / Sanierputz anbringen
  • Zementestrich in die Estrichschicht einarbeiten
  • elastische Dichtungsschlämme zum Schutz auftragen

Tipp! Unsere Nutzer lesen häufig: Fix & Flip, Modernisieren & Altbau sanieren.

Boden dämmen: Materialwahl & Funktionen

Das Dämmen des Bodens in einer Immobilie kann eine effektive Möglichkeit sein, um Energieverluste zu reduzieren und den Wohnkomfort zu verbessern.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Boden zu dämmen, abhängig von der Art des Bodens und den spezifischen Bedürfnissen.

Hier sind einige der gängigsten Methoden zum Dämmen des Bodens:

Dämmplatten für Beton- und Holzböden

Eine Möglichkeit besteht darin, Dämmplatten aus Materialien wie EPS (expandiertes Polystyrol), Mineralwolle oder PU (Polyurethan) direkt auf den Bodenbelag zu legen und mit speziellen Dämmklebern zu befestigen. Diese Methode eignet sich gut für Betonböden und kann auch auf Holzböden angewendet werden.

Dämmfolien: ideal für Holzböden

Eine andere Option ist die Verwendung von Dämmfolien, die auf den Bodenbelag gelegt werden und eine isolierende Luftschicht zwischen dem Boden und der Dämmfolie erzeugen. Diese Methode eignet sich am besten für Holzböden.

Flüssigdämmung bei unebenen Böden

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von flüssigen Dämmstoffen wie Polyurethan oder Polyurea, die auf den Boden gespritzt werden. Diese Methode eignet sich besonders für schwer zugängliche Bereiche und unebene Böden.

Unabhängig von der Methode sollte das Dämmmaterial eine ausreichende Dicke haben, um eine effektive Dämmung zu gewährleisten. Es ist auch wichtig sicherzustellen, dass das Dämmmaterial korrekt installiert wird und keine Lücken oder undichten Stellen aufweist, um die Wirkung zu maximieren.

Auch auf die Abdichtung muss besonderen Wert gelegt werden, damit zukünftige Feuchtigkeits- oder Schimmelschäden vermieden werden können. Dazu müssen die Betonsockel richtig abgedichtet werden.

Sanierung für hochwertige Nutzung

Bei einer hochwertigeren Nutzung des Bodens sind zusätzliche Maßnahmen nötig, um für die Qualität zu sorgen. Eine solche Sanierung könnte wie folgt aussehen.

  • alter Bodenbelag gründlich entfernen
  • Kies als kapillarbrechende Schicht
  • einfache Baufolie überlappend ausbreiten
  • starke, wasserdichte Ortbeton Schicht erstellen
  • nochmals eine starke Folienlagen anbringen
  • mit form- und druckstabile Dämmung ausfüllen
  • Zement-Estrichschicht ausgelegen
  • Fliesen oder Laminat verlegt

Andere Verfahren und Schritte

Es gibt noch einige andere Verfahren, um das Mauerwerk zu entfeuchten. Außerdem sind nach und vor dem Sanieren der Mauer auch weitere Schritte möglich um Ihre Immobilie zu erneuern.

Horizontalsperre durch Injektionsverfahren

Das Injektionsverfahren ist ein weiteres Verfahren und eine Mauer zu entfeuchten. Erfahren Sie alles in unserem Beitrag.

Schimmel bekämpfen mit Klimaplatten

Wände sanieren

Im Keller gibt es viele wichtige Aufgaben zur richtigen Sanierung. Alles, was Sie wissen müssen, erfahren Sie in unserem Beitrag.