Nullenergiehaus kaufen: Vor & Nachteile, Checkliste, Bewertung, Nebenkosten

Nullenergiehaus kaufen – Sie möchten ein Haus kaufen oder sind auf der Suche nach der richtigen Investment-Immobilie? Bungalow, Mehrfamilienhaus, Fachwerkhaus & Co. Sie sollten sich vor einem Kauf immer über die jeweilige Immobilienart informieren. In diesem Artikel wird der Haustyp Nullenergiehaus definiert, es wird auf Vor- und Nachteile aufmerksam gemacht, und die verschiedenen Energieklassen vorgestellt. Außerdem werden wichtige Anhaltspunkte aufgelistet, welche Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen sollen! Hier gelangen Sie zurück zur Übersicht über die unterschiedlichen Hausarten.

Was ist ein Nullenergiehaus? Definition & Merkmale

Bautechnische und architektonische Trends bewegen sich immer mehr in den Bereich des nachhaltigen Wohnens, denn nicht nur die Umwelt fordert es, sondern auch der Gesetzgeber und die Konsumenten. Dementsprechend hat sich die Zahl von energieeffizienten Häusern unter Neubauten im Bereich der Bürogebäude, Geschäftsflächen, Hotels und auch bei Privathaushalten mehr als vervierfacht.

Das Nullenergiehaus und auch das Passivhaus können dabei als eine Art Meisterklasse des Wohnens betrachtet werden. Diese Hausformen besitzen nämlich den Anspruch eine Energiebilanz von 0 zu haben. Das bedeutet der ohnehin schon extrem reduzierte Energieverbrauch wird zusätzlich von den hausinternen Installationen zur Generierung erneuerbarer Energien gedeckt.

Besonderheiten im Bau: Lüftung, Fenster & Energiegewinnung

Die energetischen Anforderung benötigen natürlich bestimmte bauliche Maßnahmen, welche weit über die Installation einer Solaranlage hinaus reichen. Neben Fotovoltaik oder Solarthermie zum Energiegewinn, werden Voraussetzungen geschaffen, die den allgemeinen Energieverbrauch so gering wie möglich halten und es erlauben, dass Methoden der erneuerbaren Energie reichen, um den Bedarf der Bewohner an Strom und Heizung zu decken. Der wichtigste Faktor in dieser Rechnung ist das Nutzen von erneuerbaren Energien. Dennoch spielen bauliche Faktoren zum Effizienzgewinn eine Rolle.

Maßnahmen, die ein Haus energetisch optimieren sind, Dinge wie:

  • Lüftungsanlage
  • große, gut isolierte Fenster
  • optimale Dämmung, vor allem im Dachbereich
  • Solarenergie

Vorteile & Nachteile

Ausrichtung, Lüftung und mehr werden im Namen der energetischen Nachhaltigkeit genauestens kalkuliert und auch die Fläche muss eingeschränkt werden, um das Haus zu optimieren. Was alles auf Sie zukommt, wenn Sie sich für ein Haus ohne Energieverbrauch entschieden, erfahren hier.

Vorteile: Niedrige Kosten & viel Tageslicht

Natürlich wird bei den nachhaltigen Bauformen weiterhin auf Qualität geachtet. Zudem bringen sie von Natur aus Vorteile mit sich, die das Leben in den Häusern angenehmer gestalten. Die Fenster, welche das Ziel haben Sonnenwärme in das Haus zu lassen, helfen gleichzeitig dabei die Wohnräume mit Licht zu durchfluten.

Vorteile eines Nullenergiehauses:

  • Tageslicht
  • niedrige Nebenkosten
  • optimale Nutzung der Sonneneinstrahlung
  • kompakte Wohnfläche

Nachteile: Schimmelgefahr,

So gut die Häuser auch klingen, bringen sie leider auch Einschränkungen mit sich, an die sich neue Bewohner sich erst noch gewöhnen müssen. Denn das Leben in einem Nullenergie- oder Passivhaus ist etwas anders, als in einem gewöhnlichen Eigenheim. Wer zum Beispiel gerne regelmäßig die Fenster aufmacht, um frische Luft hereinzulassen, wird von Niedrigenergiehäusern enttäuscht sein. Die meisten Nachteile ergeben sich aber vor allem dann, wenn die Wartung der Einrichtungen des Hauses vernachlässigt wird.

Nachteile einer Nullenergiehauses:

  • permanent geschlossene Fenster
  • Lüftungsanlage mit Wartungsbedarf
  • bei fehlerhafter Lüftungsanlage: Schimmelgefahr

Energieeffizienzklassen: Nullenergiehaus vs. Passivhaus

Um einen groben Überblick zu energieeffizienten Wohnen zu erhalten ist es förderlich, sich mit den Energieeffizienzklassen auszukennen, die vor allem in Deutschland überaus große Relevanz tragen. Denn hier muss jedes Haus ein Energiezertifikat haben, auf dem der Energieverbrauch des Hauses festgehalten ist.

Sollten Sie sich also auf der Wohnungs- oder Haussuche befinden, kann diese Rangliste Ihnen helfen ein Heim mit niedrigen Nebenkosten zu finden.

Nullenergie- und Passivhäuser ordnen sich beide in die Klasse A bzw. Klasse A+ ein. Das bedeutet sie haben einen Verbrauch von < 30 kWh/qma im Jahr, logisch, da das Ziel 0 kWh/qma ist. Ein jährliches Energieaufkommen von < 100 kWh/qma ist mittlerweile typisch. Hier ist ein grober Überblick über die Klasseneinteilung:

  • A+: < 30 kWh/(m²a) // < 2 €/(m²a)
  • A: < 50 kWh/(m²a) // 2 €/(m²a)
  • B: < 75 kWh/(m²a) // 3 €/(m²a)
  • C: < 100 kWh/(m²a) // 4 €/(m²a)
  • D: < 130 kWh/(m²a) // 6 €/(m²a)
  • E: < 160 kWh/(m²a) // 7 €/(m²a)
  • F: < 200 kWh/(m²a) // 9 €/(m²a)
  • G: < 250 kWh/(m²a) // 11 €/(m²a)
  • H: > 250 kWh/(m²a) // > 13 €/(m²a)

Haustypen: Fertighaus, Villa, Einfamilienhaus & Co.

Die Auswahlmöglichkeiten an Wohnungen und Häusern sind heutzutage sehr groß und vielseitig. Gerade beim Kauf einer Immobilie sind viele Faktoren zu berücksichtigen und die Wahl des richtigen Haustypen ist essentiell, für die Rendite (Vermietung) und Wertsteigerung (Investment). Welche Hausformen es gibt und was diese jeweils ausmacht, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Erfahren Sie mehr über die Merkmale und Besonderheiten der einzelnen Hausformen und lassen sich Vor- und Nachteile aufzeigen. Mit der Hilfe dieses Ratgebers soll Ihnen die Wahl der Immobilie leichter fallen. Verschaffen Sie sich einen Überblick und lernen die Welt rund um Bungalow, Reihenhaus und Villa kennen!

Niedrigenergiehaus kaufen

Energieeffizierte Häuser werden auf dem Immobilienmarkt immer beliebter. Ihr Energieverbrauch liegt im Vergleich zu gewöhnlichen Massivhäusern oder Fertighäuser weit unter dem Durchschnitt und senken somit die anfallenden Nebenkosten. Niedrigenergiehäuser haben einen Energieverbrauch von normalerweise 2 €/(m²a) im Jahr. Bei Standardhäusern geht man von einer Klasse C aus, also 4 €/(m²a). Erfahren Sie hier mehr zum Haustypen Niedrigenergiehaus:

Villa kaufen

Das Haustyp Villa kann verschiedene Baustile und Formen umfassen. Es gibt einige Merkmale um herauszufinden, wann ein Haus eine Villa ist. Dies fängt bereits beim Grundstück dieser Immobilie an. Dieser ist meist quadratisch und hat zwei bis drei Geschosse. Insbesondere bei neugebauten Villen ist diese Form sehr beliebt. Auch bei der Dachform gibt es häufige Ähnlichkeiten, denn meist besitzt eine Villa ein Flachdach oder hat eine leichte Neigung. Ebenfalls die Fassade der Neugebauten Häuser ist oft an einen mediterranen Baustil angelehnt und man findet traditionelle Elemente wie Säulen oder Erker. Generell gilt, eine Villa ist ein opulentes, großes Gebäude mit viel Platz und luxuriösen Aspekten, wie einem großen Garten, ein Vorgarten, Garage, eine Einfahrt, mehrere Badezimmer und einer großen Wohnfläche. Wähle zwischen einem Fertighaus oder Massivhaus denn beide haben ihre Vor- und Nachteile.