Gerichtskostenvorschuss (Wiki, Definition): Vorauszahlung bei Klageerhebung

Gerichtskostenvorschuss – Ein Gerichtskostenvorschuss ist eine Vorauszahlung, die zu Beginn eines Rechtsstreits, vom KlĂ€ger bei der Klageerhebung an das Gericht gezahlt werden muss. Die Zahlung dieses Kostenvorschusses ist Voraussetzung der Klagestellung und somit der RechtshĂ€ngigkeit. Geregelt wird der Gerichtskostenvorschuss im Gerichtskostengesetz. Die Höhe des Gerichtskostenvorschuss entspricht der VerfahrensgebĂŒhr und richtet sich nach dem Streitwert. Der KlĂ€ger hat die Möglichkeit den Vorschuss zurĂŒck zu bekommen, sofern er die Klage vor Gericht gewinnt – dann zahlt der Beklagte die Gerichtskosten.

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Gerichtskostenvorschuss in KĂŒrze erklĂ€rt

Der Begriff Gerichtskostenvorschuss zusammengefasst:

  • Vorauszahlung der VerfahrensgebĂŒhr bei einem Rechtsstreit
  • Voraussetzung fĂŒr die Erhebung einer Klage bei einem Gericht
  • wird vom KlĂ€ger an das Gericht gezahlt
  • Möglichkeit Vorschuss bei Gewinn des Prozesses zurĂŒck zu bekommen

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