Restnutzungsdauer (Wiki, Definition): Wie viele Jahre hält mein Haus?

Restnutzungsdauer – Zahl der Jahre, in denen die bauliche Anlage bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung voraussichtlich noch wirtschaftlich genutzt werden kann. Im Gegensatz zu Grundstücken haben Immobilien eine begrenzte Lebensdauer. Mit der Zeit werden für Sie als Eigentümer Reparaturen auf Sie zukommen. Das heißt der Wert einer Immobilie sinkt mit den Jahren, wenn Sie keine Maßnahmen zur Wertsteigerung vornehmen. Das heißt für Sie, dass zum Zeitpunkt der Bewertung des Verkehrswertes eine Restnutzungsdauer zu berücksichtigen ist. Die Restnutzungsdauer ist die Basis für die Bemessung der Alterswertminderung des Gebäudes. Ist die Restnutzungsdauer abgelaufen, so kann durch eine Kernsanierung das Gebäude in einen Zustand versetzt werden, der nahezu einem neuen Gebäude entspricht. Die Restnutzungsdauer können Sie ermitteln, indem Sie von der Gesamtnutzungsdauer die Jahre des Bestehens abziehen.

Hier noch die Definitionen zu Verkehrswert, Verkehrswertermittlung und Verkehrswertgutachten.

Restnutzungsdauer im Überblick

Hier wird Ihnen die Restnutzungsdauer einfach erklärt:

  • restliche Zeit, in der Immobilie genutzt werden kann
  • Gesamtnutzungsdauer – Jahre des Bestehens = Restnutzungsdauer
  • Tipp! Maßnahmen zur Wertsteigerung vornehmen

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