Energetische Sanierung (Wiki, Definition): Energieverbrauch, Maßnahmen & Fachkräfte

Energetische Sanierung – Energieeffiziente Gebäudesanierung die auch bauliche Veränderungen beinhalten kann. Dafür wird der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und/oder Belüftung, durch gezielte bauliche Maßnahmen reduziert. Sie darf aber nur durch Fachkräfte ausgeführt werden. Vor allem ältere Gebäude mit älteren Baujahren, besitzen oft nur eine schlechte Energieeffizienz. Für die Sanierung stehen eine Vielzahl von Handlungsoptionen und Maßnahmen zur Verfügung, welche jedoch vorzugsweise aufeinander abgestimmt sein sollten. Das Hauptziel der energetischen Sanierung ist die Senkung des Energieverbrauchs für ein Gebäude, hinzu kommt aber auch die Erhaltung bzw. Steigerung des Gebäudewerts.

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Energetische Sanierung: Schnell erklärt

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Energetische Sanierung im Überblick

Das sind die wichtigsten Merkmale einer energetischen Sanierung:

  • Energieeffiziente Gebäudesanierung
  • Nur von Fachkräften durchzuführen
  • Erhaltung / Steigerung des Gebäudewerts
  • Vielzahl an Maßnahmen und Handlungsoptionen

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Was ist eine energetische Sanierung?

Eine energetische Sanierung umfasst alle Baumaßnahmen, die den Energieverbrauch einer Immobilie dauerhaft senken. Gesetzliche Grundlage ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2023), das Anforderungen an Neubauten und Bestandsgebäude regelt. Wer saniert, kann bis zu 70 % der Kosten als Förderung erhalten.

Maßnahmen im Überblick: Kosten & Einsparung 2026

Maßnahme Investition (150 m²-Haus) Jährliche Einsparung Amortisation
Dach dämmen (20 cm, WLG 035) 8.000–20.000 EUR 600–1.200 EUR 10–20 Jahre
Fassadendämmung WDVS (14 cm) 20.000–45.000 EUR 800–1.500 EUR 20–35 Jahre
Fenster (3-fach-Verglasung) 15.000–35.000 EUR 400–800 EUR 20–40 Jahre
Wärmepumpe (Luft-Wasser) 18.000–35.000 EUR 1.200–2.500 EUR 10–20 Jahre (mit BEG)
Lüftungsanlage mit WRG 8.000–18.000 EUR 400–800 EUR 15–25 Jahre
Kellerdeckendämmung 2.000–6.000 EUR 200–400 EUR 8–15 Jahre

BEG-Förderung 2026: Bundesförderung für effiziente Gebäude

Das BAFA und die KfW fördern energetische Sanierungen über das BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude). Die wichtigsten Programme 2026:

Programm Förderung Max. Betrag Beantragung
BEG-EM (Einzelmaßnahmen) 15–20 % der Kosten 30.000 EUR/Maßnahme BAFA, vor Auftrag!
BEG-WG Sanierung zum Effizienzhaus 5–45 % KfW-Kredit 150.000 EUR Kredit KfW, vor Beginn
Heizungsförderung (Wärmepumpe) 30 % Basis + 20 % Klima-Speed + 30 % Einkommensbonus bis 70 % / 70.000 EUR BAFA, vor Auftrag!
Steuerliche Absetzung (§ 35c EStG) 20 % über 3 Jahre (max. 40.000 EUR) Nur Eigennutzer Steuererklärung

Wichtig: Die Förderung muss vor dem Auftrag an den Handwerker beantragt werden — nachträgliche Anträge sind ausgeschlossen. Für BEG-Maßnahmen ist ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte (iSFP) Pflicht.

Richtige Sanierungsreihenfolge (Faustregel)

  1. Gebäudehülle zuerst: Dach → Fassade → Fenster → Keller (Wärmeverluste minimieren)
  2. Dann Heizung: Wärmepumpe funktioniert besser in gedämmtem Haus (niedrigere Vorlauftemperatur)
  3. Dann Lüftung: Bei dichter Hülle unbedingt kontrollierte Lüftung einplanen

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