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13 Tipps um zuhause Strom zu sparen: Kühlschrank, Waschmaschine & Co. – Checkliste

13 Tipps um Strom zu sparen – Ein Ende der Energiekrise ist noch nicht abzusehen. Aus diesem Grund lohnt es sich überall zu Hause nach Einsparpotentialen zu suchen. Und die sind gar nicht so schwer zu finden. Ob Dusche, Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher, es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten im Alltag Energie zu sparen und Ihre Stromrechnung zu senken. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Stromkosten effektiv reduzieren können, wann sich eine Investition in neue Haushaltsgeräte lohnt und warum Ihr elektronischer Durchlauferhitzer eine wichtige Rolle spielt.

Tipps um Strom zu sparen: Für Mieter und Eigentümer

Fernseher, Herd, Dusche & Co. – im Alltag ist uns oft gar nicht bewusst, wie viel Strom wir täglich zu Hause benutzen – und verschwenden. So werden Schätzungen zu Folge jedes Jahr in Deutschland mehr als 3 Milliarden Euro an Stromkosten verschenkt. Dabei kann Sparen so einfach sein: Glühbirnen austauschen, Sparduschköpfe installieren und das ECO-Programm nutzen. Schon kleine Investitionen lohnen sich. Mehr dazu gleich.

Vorab alle Tipps zum Stromkosten sparen auf einen Blick:

  1. Lampen auf LED umstellen
  2. Beim Verlassen von Räumen immer das Licht ausschalten
  3. Leuchten mit Bewegungsmelder verwenden
  4. Ausschaltbare Steckerleisten benutzen
  5. Kühlschrank/Gefriertruhe richtig einstellen
  6. Intelligentes Kochen spart viel Energie
  7. Effiziente Geräte der Klasse A kaufen
  8. Spülmaschine & Waschmaschine erst voll beladen und dann einschalten
  9. Spülmaschine & Waschmaschine immer im ECO Programm benutzen
  10. Duschen statt Baden
  11. Sparduschkopf benutzen
  12. Beim Einseifen unter der Dusche, das Wasser abstellen
  13. Elektronische Durchlauferhitzer/Untertischgeräte auf Gäste-WC ausschalten oder auf niedrige Temperatur einstellen

Besonders großes Sparpotenzial bringt der richtige Umgang mit Ihrer Beleuchtung mit sich. Wie Sie anhand von LED-Lampe & Bewegungsmelder Ihre Energiekosten senken können, das schauen wir uns nun etwas genauer an:

1. Lampen auf LED umstellen

Die Beleuchtung macht um die 10% der jährlichen Stromrechnung aus. Um hier Geld zu sparen, empfiehlt es sich, alle Leuchten, die länger als eine halbe Stunde täglich brennen, gegen LED auszutauschen. Da LED die eingesetzte Energie deutlich besser in Licht umsetzt, als übliche Glühbirnen, können Sie hiermit bis zu 80% des Stromverbrauchs für Ihre Beleuchtung sparen.

2. Beim Verlassen von Räumen immer das Licht ausschalten

Damit der Stromzähler nicht unnötig weiterläuft, sollten Sie außerdem nie vergessen, das Licht beim Verlassen von Räumen auszuschalten. Meistens muss nicht der gesamte Wohnraum beleuchtet werden. Überlegen Sie also wann Sie welche Räume beleuchtet brauchen und wann nicht.

3. Leuchten mit Bewegungsmelder verwenden

In manchen Bereichen Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung, können Sie zum Beispiel Leuchten mit Bewegungsmelder anbringen. Die Bewegungsmelder sorgen dafür, dass die Lichter nur dann angehen, sobald Sie sich im Raum befinden. Sie schalten das Licht dann wieder aus, sobald für längere Zeit keine Bewegung mehr festgestellt wurde. Das lohnt sich vor allem in den Räumen, in denen Sie sich meistens nur kurzweilig aufhalten, wie zum Beispiel im Flur, Keller, Treppenhaus oder im Außenbereich Ihres Objekts.

Hier lohnt sich die Installation einer Leuchte mit Bewegungsmelder:

  • Flur
  • Keller
  • Treppenhaus
  • Außenbereich

Außerdem: Die intelligente Gebäudetechnik von heute erlaubt das An- und Ausknipsen Ihrer Belichtung selbst aus der Ferne. Anhand elektronischer Thermostate kann hiermit nicht nur Strom gespart werden, sondern auch Heizkosten – eine Investition, die sich in so manchem Haushalt lohnt.

4. Ausschaltbare Steckerleisten benutzen

Fernseher, Laptop & Co. – Der Standby-Modus von Haushaltgeräten macht durchschnittlich 8% des jährlichen Stromverbrauchs aus. Und das, obwohl wir viele von ihnen täglich oder wöchentlich nur wenige Stunden benutzen. Dazu gehören neben Fernseher, Laptop und Computer, auch die Stereoanlage, Mikrowelle und Waschmaschine. Gönnen Sie Ihren Geräten also regelmäßig eine Pause und ziehen Sie öfter mal den Stecker. Eine ausschaltbare Steckerleiste schafft hier ebenfalls Abhilfe.

5. Kühlschrank/Gefriertruhe richtig einstellen

Die Temperatur deutscher Kühlschränke ist im weltweiten Vergleich mit durchschnittlich 5,8 °C sehr niedrig. Dabei gilt eine Kühlschrank-Temperatur von 7 ° Celsius als optimal. Für den Gefrierschrank sind es -18° Celsius. Auch hier können Sie also schnell und einfach Energie sparen, indem Sie die Temperatur von Kühlschrank und Eisfach anpassen, denn: Jedes Grad mehr, verringert den Stromverbrauch um 6%, was sich positiv auf Ihre Stromrechnung auswirkt.

6. Intelligentes Kochen spart viel Energie

Nicht nur Beleuchtung, Stand-By und Kühlschrank verbrauchen jede Menge Energie, sondern auch das Kochen und Backen, was im Durschnitt 11% des Jahresstromverbrauchs ausmacht. Auch hier lässt sich mit einigen Tipps und Tricks jede Menge Geld sparen.

Die richtige Platte und ein passender Deckel sorgen dafür, dass Sie das Essen schneller zubereiten können und verkürzt somit Ihre Zeit am Herd. Der Schnellkochtopf beschleunigt den Garvorgang von 30 auf 10 Minuten. Nutzen Sie die Umluftfunktion Ihres Ofens anstelle der Ober- und Unterhitze, können Sie Ihren Energieverbrauch beim Backen bis zu 20% verringern.

Intelligentes Kochen zum Energie sparen zusammengefasst:

  • Schnellkochtopf benutzen
  • Passenden Topf mit Deckel benutzen
  • Backen mit Umluft
  • Restwärme ausnutzen
  • Wasserkocher & Mikrowelle sind günstiger als der Herd

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7. Effiziente Geräte der Klasse A kaufen

Auch wenn beim Kauf neuer Küchengeräte mit hohen Anschaffungskosten zu rechnen ist – die Investition lohnt sich. Denn alte Geräte benötigen im Durchschnitt 3 Mal mehr Strom, als ein modernes Küchengerät der Klasse A.

8. Spülmaschine & Waschmaschine erst voll beladen und dann einschalten

Auch beim Wäsche waschen können Sie einiges an Kosten sparen, denn: Wer halbvolle Maschinen einschaltet, verschwendet unnötig Energie und Wasser. Es lohnt sich manchmal mit dem Wäsche waschen zu warten und die Waschmaschine erst dann zu nutzen, wenn sie mit der maximal möglichen Menge befüllt werden kann.

9. Spülmaschine & Waschmaschine immer im ECO Programm benutzen

Die meisten Wasch- und Spülmaschinen haben ein Eco-Programm eingebaut mit dem Sie bis zu 40% Energie und somit Geld sparen können. Warum? Im Eco-Programm wird das Wasser weniger stark erhitzt. Wäsche und Geschirr werden dennoch sauber.

10. Duschen statt Baden

Auch wenn nach der Arbeit ein warmes, erholsames Bad verlockend klingt, geht das mit einem Wasserverbrauch von über 150 Liter Wasser einher. Stattdessen lohnt sich eine kurze Dusche. Das senkt nicht nur die Energiekosten, die Umwelt freut sich ebenfalls.

11. Sparduschkopf benutzen

Und selbst beim Duschen können Sie Wasser sparen. Mit einem Sparduschkopf können Sie Ihre jährlichen Energiekosten um bis zu 220 Euro pro Jahr senken – ein großes Kostenersparnis, wenn man bedenkt, dass es viele hochwertige Sparduschköpfe gibt, die gerade mal 20 Euro kosten.

Wassersparende Duschköpfe besitzen einen kleineren Kopf als üblich. Dadurch wird das Wasser auf einer kleineren Fläche gebündelt. So verbrauchen Sie weitaus weniger Wasser. Ein eingebauter Durchflussbegrenzer begrenzt zudem den Wasserdurchfluss und verstärkt diesen Effekt:

12. Beim Einseifen unter der Dusche, das Wasser abstellen

Das mag jetzt etwas trivial klingen, doch selbst das Abstellen des Wassers beim Einseifen unter der Dusche zahlt sich auf die Dauer gesehen aus. Das spart pro Dusche mehrere Liter Wasser, was sich ebenfalls positiv auf Ihren Energieverbrauch und die Stromkosten auswirkt.

13. Elektronische Durchlauferhitzer auf Gäste-WC ausschalten

Der einfachste Weg im Badezimmer Stromkosten zu sparen, ist häufiger kaltes Wasser zu nutzen. Das bedeutet jetzt nicht, dass Sie morgen kalt duschen müssen. Besitzen Sie ein Gäste-WC, das nicht oft benutzt wird, lohnt es sich hier den elektronischen Durchlauferhitzer abzuschalten oder auf eine niedrige Temperatur zu stellen. Den meisten Ihrer Gäste wird das beim Hände waschen garantiert nicht auffallen.

Fazit: So sparen Sie Stromkosten

Es gibt also eine Vielzahl an Möglichkeiten im Haushalt Strom zu sparen. Vermeiden Sie den Standby-Modus Ihrer elektronischen Geräte und investieren Sie in moderne Haushaltsgeräte der Klasse A, LED-Lichter und Sparduschköpfe. Stellen Sie die Temperatur von Kühlschrank und Gefriertruhe um ein Grad höher und das Wasser im Gäste-WC stattdessen niedriger. Oft sind in Ihrem Alltag nur ein paar kleine Anpassungen nötig, die Sie kaum Geld und Zeit kosten und die sich positiv auf Ihre nächste Stromrechnung auswirken.

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