Was versteht man unter Hausverwaltung? Schnell erklärt – Hausverwaltung

Was versteht man unter Hausverwaltung? Von der Planung und Koordination der Instandhaltungsmaßnahmen bis zu Überwachung der Finanzen und Mietverhältnisse – Damit eine Immobilie nicht an Wert verliert und weiterhin bewirtschaftet werden kann, muss die Liegenschaft professionell betreut werden. Als Eigentümer sind Sie wahrscheinlich schon über den Begriff der Hausverwaltung gestolpert. Was genau eine Hausverwaltung ist und was sie macht, das erklären wir Ihnen hier.

Was versteht man unter Hausverwaltung?

Bei der Hausverwaltung handelt es sich um eine Einzelperson oder um ein Unternehmen, das dem Eigentümer der Immobilie seine Verwaltungsaufgaben auf kaufmännischer, technischer und juristischer Ebene abnimmt und dafür sorgt, dass die Immobilie rundum betreut ist. Unterschieden wird zwischen der WEG-Verwaltung, Mietverwaltung und Sondereigentumsverwaltung. Für die Betreuung von Gewerbeimmobilien ist die Gewerbemietverwaltung zuständig.

Diese Arten der Hausverwaltung gibt es:

  1. WEG-Verwaltung
  2. Mietverwaltung
  3. Sondereigentumsverwaltung
  4. Gewerbemietverwaltung

Arten der Hausverwaltung im Überblick

Die verschiedenen Arten der Hausverwaltungen kommen mit unterschiedlichen Aufgaben, Pflichten und Kosten einher. Hier ein kurzer Überblick:

WEG-Verwaltung: Verwaltung des Gemeinschaftseigentums einer WEG

Eine WEG-Verwaltung ist für die rundum Betreuung des Gemeinschaftseigentums einer Wohnungseigentümergemeinschaft verantwortlich. Hier steht vor allem die Instandhaltung des Objekts im Vordergrund. Auch die Finanzen der WEG werden vom WEG-Verwalter betreut.

Sondereigentumsverwaltung: Verwaltung des Sondereigentums einer WEG

Die Sondereigentumsverwaltung (SEV-Verwaltung) ist für vermietetes Sondereigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft zuständig. Der SEV-Verwalter ist sowohl für die Betreuung der Mietverhältnisse verantwortlich, als auch für die Verwaltung der Finanzen des Eigentümers.

Mietverwaltung: Verwaltung von vermieteten Wohnimmobilien

Handelt es sich um die Betreuung von vermieteten Immobilien eines Eigentümers, der nicht Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist, spricht man von einer Mietverwaltung. Hier übernimmt der Mietverwalter die Verpflichtungen des Eigentümers / Vermieters gegenüber den Mietern.

Gewerbemietverwaltung: Vermietung von vermieteten Gewerbeimmobilien

Etwas seltener ist die Gewerbemietverwaltung. Hier handelt es sich um eine spezielle Form der Mietverwaltung, bei der keine Wohnimmobilien betreut werden, sondern Gewerbeimmobilien, wie Büros, Restaurants, Einkaufszentren und Produktionsstätten.

Hausverwaltung: Ratgeber

Besitzen Sie eine oder mehre Immobilien, wissen Sie, wie aufwendig die Verwaltung, Bewirtschaftung und Instandhaltung einer Liegenschaft sein kann. Die professionelle Betreuung einer Immobilie ist zeit- und kostenintensiv und erfordert jede Menge Organisationtalent. Ein qualifizierter Hausverwalter kümmert sich um alle administrativen Tätigkeiten, sowohl bei vermieteten als auch bei nicht-vermieteten Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten.

Mehr dazu in unserem Ratgeber:

Und mehr zu den einzelnen Arten der Hausverwaltung hier: