Trennungstheorie WEG (Wiki, Definition): Trennung zwischen Bestellung & Vertrag

Trennungstheorie (WEG) – Die so genannte Trennungstheorie des Wohneigentumsrechts besagt, dass die Bestellung des WEG-Verwalters und der Abschluss des Verwaltervertrags als jeweils eigenstĂ€ndige Rechtsakte differenziert werden mĂŒssen.

So handelt es sich bei der Verwalterbestellung um einen organschaftlichen Akt, wonach der Verwalter neben der EigentĂŒmerversammlung und dem Verwaltungsbeirat als weiteres, wichtiges Organ der WohnungseigentĂŒmergemeinschaft einberufen wird.

Der Verwaltervertrag steht ihm auf schuldrechtlicher Ebene gegenĂŒber und regelt unter anderem die VergĂŒtung des Verwalters, seine ĂŒber das WEG hinausgehenden Aufgaben und Befugnisse, so wie seine Bestelldauer.

Die Folge der Trennungstheorie: Möchte die WEG einen Verwalter bestellen oder kĂŒndigen, mĂŒssen Verwalterbestellung und Verwaltervertrag getrennt und jeweils unter einem eigenen Tagesordnungspunkt beschlossen werden.

Lesen Sie hier mehr zu WEG-Verwaltung, Wohnungseigentumsgesetz und TeilungserklÀrung.

Trennungstheorie (WEG) im Überblick

Der Begriff Trennungstheorie (WEG) schnell und einfach erklÀrt:

  • Trennung zwischen Verwalterbestellung & Verwaltervertrag
  • Verwalterbestellung: organschaftliche Ebene
  • Verwaltervertrag: schuldrechtliche Ebene
  • Beschluss unter getrennten Tagesordnungspunkten

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