Schenkungssteuer (Wiki, Definition): Ablauf, FreibetrÀge & Beispiele

Schenkungssteuer – Die sogenannte Schenkungssteuer entfĂ€llt auf WirtschaftsgĂŒter, die anstelle einer VerĂ€ußerung, Leihe oder Erbschaft an den BegĂŒnstigten verschenkt werden. Im Rahmen von Immobilienschenkungen werden den Schenkenden oftmals Wohnrechte eingerĂ€umt. In diesen FĂ€llen ist ein Schenkungsvertrag ratsam, gegebenenfalls mit inkludiertem RĂŒckforderungsrecht, um im schlimmsten Fall Zwangsversteigerungen oder Beschlagnahmen zu vermeiden. Bei der GewĂ€hr von lebenslangem Wohnrecht sollte zudem zugunsten einer eindeutigen Nachweisbarkeit eine entsprechende Eintragung im Grundbuch erfolgen.

FreibetrÀge & Steuererlass

Bei Schenkungen an Ehe- oder Lebenspartner besteht ein vollstÀndiger Steuererlass. Dies gilt ebenfalls, wenn sich die Partner in einem Scheidungs- bzw. Aufhebungsprozess befinden, insofern sie das Familienheim zum Zeitpunkt der Schenkung noch gemeinsam bewohnen.

Die FreibetrÀge bei SchenkungsfÀllen können alle 10 Jahre neu angerechnet werden. Bei Eltern ist dies sogar zweifach möglich. Sie unterschieden sich hinsichtlich der verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Schenkenden und dem Beschenkten.

FreibetrÀge nach VerwandtschaftsverhÀltnis:

  • 500.000 € fĂŒr Ehe-/Lebenspartner
  • 400.000 € fĂŒr Kinder und hinterbliebene Enkel
  • 200.000 € fĂŒr Enkel
  • 100.000 € fĂŒr Eltern und Großeltern
  • 20.000 € fĂŒr alle anderen BegĂŒnstigten (verwandt und nicht verwandt)

Schenkungssteuer kurz erklÀrt

  • entfĂ€llt auf WirtschaftsgĂŒter, die verschenkt werden
  • bei Immobilienschenkungen: oft Wohnrechte
  • FreibetrĂ€ge unterschiedlich nach Verwandtschaftsgrad

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