Grundschuldeintrag (Wiki, Definition): Grundbucheintrag bei Immobilienfinanzierung

Grundschuldeintrag ‚Äď Bei einer Immobilienfinanzierung √ľber einen Kredit, ein Darlehen oder eine Hypothek wird immer eine Grundschuld ins Grundbuch eingetragen. Diese Grundschuld ist ein Grundpfandrecht und wird daher in Abteilung 3 des Grundbuchs vermerkt. Dieser Eintrag definiert die finanzierende Bank als Miteigent√ľmer des Grundst√ľcks, solange der Kredit nicht vollst√§ndig abgezahlt ist. So sch√ľtzt sich die Bank vor dem Fall, dass der Kreditnehmer den Kredit nicht zur√ľckzahlen kann. Sobald der Kredit vollst√§ndig zur√ľckgezahlt ist, kann der Grundbucheintrag auch wieder gel√∂scht werden. Daf√ľr bekommen Sie eine L√∂schungsbewilligung von der Bank.

Tipp! Wenn Sie die Immobilie in naher oder ferner Zukunft verkaufen wollen, sollten Sie die Grundschuldl√∂schung in Auftrag geben, da Immobilien in der Regel schuldfrei √ľbergeben werden. Wenn Sie allerdings vorher den Wert Ihrer Immobilie steigern wollen, zum Beispiel durch eine Modernisierung, ist es ratsam, die Grundschuld bestehen zu lassen, da Sie diese f√ľr weitere Finanzierungsvorhaben nutzen k√∂nnen.

Lesen Sie hier die Definitionen zu den Begriffen Grundschuld, Grundschuldbrief und Grundschuldbestellungsurkunde.

Alles Wichtige, dass Sie zu den Themen Grundbuch, Grundbuchauszug beantragen und Grundbucheintrag wissen sollten, gibt es in unserem Immobilien Ratgeber: Grundbuch.

Grundschuldeintrag im √úberblick

Der Begriff Grundschuldeintrag schnell und einfach erklärt:

  • Eintrag von Grundschuld ins Grundbuch
  • wird bei Immobilienfinanzierung eingetragen
  • ist ein Schutz f√ľr die Bank
  • kann bei vollst√§ndiger R√ľckzahlung gel√∂scht werden

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