5 Schritte zur Baugenehmigung: Bauverordnungen, Bauvoranfrage, Dokumente und Unterlagen – Checkliste

Checkliste Baugenehmigung – Einen Bauantrag zu stellen ist nicht ganz einfach. Je nach Bundesland werden unterschiedliche Unterlagen gefordert, die sich je nach Umfang des Bauprojektes abermals unterscheiden können. Auch wenn man für die Bauplanung mit einem Architekten zusammenarbeitet, der einem bei der Bauantragsstellung hilft, ist es ratsam, alle Dokumente und Unterlagen zu prüfen. Hier finden Sie in 5 Schritten eine Checkliste, um einen Bauantrag erfolgreich einreichen zu können.

In 5 Schritten Zur Baugenehmigung – Checkliste

Die Bauverordnungen und den Bebauungsplan prüfen, Bauvoranfragen stellen und Termine vereinbaren, Zusammenarbeit mit einem Bauvorlageberechtigten und das letzte Prüfen der Unterlagen – Hier in 5 Schritten, wie Sie einen Bauantrag erfolgreich genehmigt bekommen können.

Bauverordnungen checken: Landesbauordnung, Bebauungsplan & Co.

Nicht überall herrscht die gleiche Bauordnung.

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Je nach Bundesland unterscheiden sich die Landesbauordnungen. Auch die Kommunen geben ihre eigenen Bebauungspläne vor, an die man sich beim Bau halten muss.

Lesen Sie sich vor dem planen des Bauprojekts also immer die im Land und in der Gemeinde gültigen Verordnungen durch. Die nötigen Unterlagen erhalten Sie beim zuständigen Bauamt oder im Internet. Sammeln Sie dabei so viel Details wie möglich, um höhere Chancen auf eine Baugenehmigung zu erhalten.

Was ist zu tun?

  • vor dem Planen des Bauprojektes die im Land und in der Stadt geltenden Bauverordnungen einsehen
  • Details über Bauvorschriften und Bauvorgaben sammeln

Chancen checken: Bauvoranfrage stellen oder Termin beim Bauamt vereinbaren

Wenn man sich sicher ist, das sein Projekt vom Bebauungsplan abweichen wird, ist es ratsam, eine Bauvoranfrage zu stellen. Hierbei kann festgestellt werden, ob das Bauprojekt überhaupt eine Chance auf Genehmigung erhält. Diese bestätigt Sie bei einer Genehmigung nicht nur in Ihrem Vorhaben, sondern beschleunigt auch den Prozess des Bauantrags.

Des Weiteren können Sie einen Termin beim örtlichen Bauamt vereinbaren. Wenn Sie sich in manchen Punkten unsicher sind, hilft oftmals ein persönliches Gespräch mit Experten. Dabei kann vor Fehlern gewarnt werden und so manche Unklarheiten aufgeklärt werden.

Was ist zu tun?

  • Bauvoranfrage stellen
  • Termin beim örtlichen Bauamt vereinbaren

Bauplanung checken: Mit dem planenden Architekten oder Ingenieur sprechen

Auch wenn Sie sich das nötige Fachwissen angeeignet haben, einen vollständigen Bauantrag können Sie nicht alleine stellen. Bevor der Antrag aufs Amt geht, muss er von einem Bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser unterzeichnet werden. Zudem sollten Sie einen Fachmann oder eine Fachfrau wie einen Architekten, einen Bauzeichner oder einen Bauingenieur für Ihre Bauplanung zu rate ziehen.

Dieser Experte wird Ihnen auch bei der Erstellung des Bauantrags zu Seite stehen. Er kennt die aktuellen Auflagen der Kommune und weiß über die Landesbauordnung bescheid. Zudem kann er alle nötigen Dokumente für den Bauantrag zusammentragen.

Was ist zu tun?

  • mit einem Bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser in Verbindung setzen
  • mit diesem Bauprojekt planen und Unterlagen zusammentragen

Unterlagen und Dokumente checken: Zusammenstellen und Prüfen des Bauantrags

Bevor Sie den Bauantrag einreichen, sollten Sie nochmal gemeinsam mit dem planenden Architekten überprüfen, ob Sie alle Dokumente ordnungsgemäß beisammen haben. Sollten Dokumente fehlen, können diese zwar nachgereicht werden, jedoch verzögert das den Prozess und verursacht zusätzliche Kosten.

Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie sich zuvor im zuständigen Bauamt Informationen einholen, welche Dokumente konkret benötigt werden.

Was ist zu tun?

  • Informationen im Bauamt über benötigte Unterlagen einholen
  • Dokumente und Unterlagen des Bauantrags auf Vollständigkeit prüfen

Bauantrag stellen: Einreichen der Unterlagen und Pläne beim Bauamt

Als letzter Schritt bleibt nur noch, den Bauantrag zu stellen. Wenn Sie alle Dokumente beisammen und überprüft haben, können Sie gemeinsam mit Ihrem Bauvorlagenberechtigten den Antrag unterzeichnen. Dieser reicht den Plan beim zuständigen Bauamt ein. Nun heißt es warten, bis die Genehmigung für Ihr Bauvorhaben eintrifft.

Was ist zu tun?

  • unterzeichnen des Antrags von Bauherr und Bauvorlagenberechtigten Entwurfsverfasser
  • einreichen des fertigen Bauantrags

Bauantrag: Formulare, Genehmigung & Kosten

Sie wollen ein Neubau, Umbau oder Anbau durchführen, der einen Bauantrag benötigt? Dann setzen Sie sich mit einem Architekten oder Bauzeichner in Verbindung, der Ihren Antrag zusammenstellt und die nötigen Unterlagen an die Gemeinde übermittelt.

Um ein neues Gebäude bauen zu können, oder einen Umbau durchzuführen, benötigt man in Deutschland eine Baugenehmigung. Diese erhält man durch das einreichen eines Bauantrags. Der Bauantrag ist vor dem Bau die wichtigste Hürde, durch ihn wird entschieden, ob ein Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, oder nicht. Ein Bauantrag besteht aus mehreren Teilen, die von einem Architekten oder Bauzeichner zusammengetragen werden.

Um vorab über den Bauantrag informiert zu sein, Lesen Sie hier unseren Artikel zum Thema Bauantrag.

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