Vollfinanzierung Definition

Vollfinanzierung – Wie Sie im Ratgeber Eigenkapital gelernt haben, bedeutet Vollfinanzierung, dass Sie mit Ihrer Bank vereinbaren, dass der Kaufpreis zzgl. Nebenkosten vollständig finanziert werden. Sie hinterlegen Ihre Eigenkapital, auf einem extra Konto oder Depot, als Sicherheit. Weiterführend treffen Sie die Vereinbarung, dass Ihr Eigenkapital wieder freigeben wird, sobald die Tilgung des Darlehens, die Höhe des Eigenkapitals erreicht.

Solch eine Vollfinanzierung können Sie gut argumentieren, denn Ihr Eigenkapital dient zur Sicherheit und Risikominimierung, für die Bank. Wenn Sie Ihren Kredit voll abgezahlt haben, hat die Bank kein Risiko mehr.

Beispiel Rechnung: Vollfinanzierung

Ihre neue Rechnung sieht also wie folgt aus:

  • Investitionskosten (Kaufpreis plus Nebenkosten): 250.000
    _____________________
  • Darlehenssumme: 250.000

Zusätzlich:

  • Abgetretene Sicherheit (Konto oder Depot): 37.500

Mit einer Tilgungsrate von 3%, hätten Sie nach circa 5 Jahren, die Summe von 37.500 Euro zurückbezahlt, so dass Ihr Eigenkapital von der Bank, wieder freigegeben werden kann.

Oft auch als rollierendes Eigenkapital bezeichnet.

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Ratgeber: Eigenkapital beim Immobilienkauf

In diesem Ratgeber lernen Sie das Thema Eigenkapital und Immobilienfinanzierung kennen, für Kapitalanleger und Eigennutzung. Vom Eigenkapitaleinsatz, bis zum Unterschied für beide Käufer-Typen durch steuerliche Absetzbarkeit der Darlehens-Zinsen. Wie viel Eigenkapital benötigen Sie? Danach ein Blick auf die monatlichen Kosten, die Sie als Immobilienkäufer ebenso, wie die Investitionskosten, im Blick haben müssen. Danach haben wir noch einen starken Tipp für Kapitalanleger, die Vollfinanzierung Ihrer Immobilie.