Spekulationssteuer Definition: Steuer, Höhe und privater Verkauf

Spekulationssteuer – Die Spekulationssteuer fällt beim Verkauf von Immobilien an, die innerhalb der Spekulationsfrist verkauft werden. Wann fällt die Spekulationssteuer an? Diese Spekulationsfrist unterscheidet sich, je nach dem, ob Sie die Immobilie als Kapitalanlage genutzt haben (10 Jahre) oder ob Sie die Immobilie selbst bewohnt haben (3 Jahre). Ein großer Unterschied beim Wiederverkauf von 7 Jahren, je nach Nutzungsart.

Höhe der Steuer: Berechnung

Wie hoch ist die Spekulationssteuer? Die Höhe der Steuer richtet sich immer nach dem persönlichen Steuersatz. Die Gewinne aus dem Verkauf müssen ab 600 Euro in der Steuererklärung angegeben werden (Anlage „sonstige Einkünfte“). Wenn Ihr Steuersatz bei 40% liegt, zahlen Sie folgende Spekulationssteuer, Berechnung:

  • Steuersatz = 40%
  • Gewinn auf Verkauf = 100.000 Euro
  • Steuer Höhe = 40.000 Euro

Dementsprechend müssen Sie 40.000 Euro Spekulationssteuer zahlen.

Auch bei gewerblichen Verkauf?

Spekulationssteuer gilt nur für Privatverkauf, wer gewerblich verkauft, wird anders besteuert. Deshalb sollten Sie auch die 3-Objekte-Regel kennen. Sie besagt, das wer 3 Immobilien innerhalb von 5 Jahren verkauft, unter den gewerblichen Immobilienhandel fällt.

Spekulationssteuer schnell erklärt

Definition: Die Spekulationssteuer fällt bei privaten Verkäufen einer Immobilie von einem nicht gewerbetreibenden Verbraucher an.

  • Steuer auf private Immobilienverkäufe
  • Spekulationsfrist Fremdnutzung – 10 Jahre
  • Spekulationsfrist Eigennutz – 3 Jahre
  • Höhe richtet sich nach eigenem Steuersatz

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