Generalübernehmer (Wiki, Definition): Bauplanung & Koordination

Generalübernehmer – Wollen Sie ein Haus beziehen oder bauen lassen ohne selbst viel Verantwortung zu übernehmen, besteht die Möglichkeit einen Generalübernehmer zu beauftragen. Dieser kümmert sich dann um die Bauplanung und die Baukoordination. Er realisiert das gesamte Bauvorhaben im eigenen Namen, jedoch auf fremde Rechnung. Bauherr bleibt jedoch weiterhin der Auftragsgeber. Zum Aufgabenfeld eines Generalübernehmers gehört zum Beispiel die gesamte Planung des Bauobjekts, die Involvierung von Subunternehmen, wie Architekten oder Handwerker und die Koordination des Baus. Außerdem ist er der einzige Vertragspartner des Grundstückeigentümers.

Im sogenannten Generalübernehmervertrag werden die rechtlichen Vorgaben und Verordnungen festgehalten wie zum Beispiel:

  • die Konstruktion
  • die Bauausführung
  • die Betreuung
  • die Bauplanung
  • und die Bauherreneigenschaft

Lesen Sie sich hier mehr Definitionen zum Thema Bauplanungsrecht, Baufirma und Hausverwaltung.

Generalübernehmer im Überblick

Hier sehen Sie alles zum Thema Generalübernehmer zusammengefasst:

  • Generalübernehmer übernimmt Aufgaben beim Hausbau
  • kümmert sich um Planung und Koordination
  • realisiert das Bauvorhaben
  • Bauherr bleibt der Auftragsgeber
  • beauftragt Architekten oder Handwerker

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Aufgaben des Generalübernehmers beim Bauprojekt

Ein Generalübernehmer übernimmt die gesamte Baurealisierung als Gesamtpaket — von der Ausführungsplanung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Im Unterschied zum Generalunternehmer plant der Generalübernehmer nicht nur, sondern übernimmt auch die Verantwortung für Planung und Koordination aller Gewerke.

Aufgabe Details
Planung Ausführungsplanung, Genehmigungen, Bauantrag
Vergabe Auswahl und Koordination aller Subunternehmer
Bauleitung Überwachung der Ausführung, Qualitätssicherung
Abnahme Übergabe des fertigen Bauwerks an den Auftraggeber
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Generalübernehmer vs. Generalunternehmer: Wo liegt der Unterschied?

Der Generalunternehmer (GU) übernimmt nur die Ausführung — Planung und Architektur liegen beim Bauherrn. Der Generalübernehmer (GÜ) übernimmt darüber hinaus auch die Planungsleistungen. Für den Bauherrn bedeutet das: ein einziger Ansprechpartner für das gesamte Projekt.

Wann lohnt ein Generalübernehmer?

Ein Generalübernehmer lohnt sich besonders bei komplexen Projekten, wenn der Bauherr wenig Erfahrung hat oder Zeit sparen möchte. Der Preis ist in der Regel 10–15% höher als bei Eigenkoordination, aber der Aufwand für den Bauherrn sinkt erheblich.

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