Baustoffrecycling: Bauschutt, Straßenaufbruch oder Baustellenabfälle – Video

Baustoffrecycling – Wir stellen Ihnen immer wieder interessante Dokus vor. Letzte Woche Zukunft im Baustoff mit T-Trägern aus Algen, heute geht es um die Baustoffe, die schon da sind und wieder in den Kreislauf gebraucht werden, durch Recycling. Es geht um Bauschutt, Straßenaufbruch oder Baustellenabfälle. Immer dann, wenn gebaut oder auch saniert und renoviert wird, fällt eine Menge Abfall durch Bau und Abbruch an. Viele wichtige Rohstoffe werden knapp. Vom kurzfristigen Lieferengpässen beim Holz, bis hin zu langfristig schrumpfenden Ressourcen wie Sand oder Kies. Darum ist es wichtig, alte Baustoffe wiederzuverwerten, um daraus neue Rohstoffe für den Bau zu gewinnen. Was ist heute schon möglich?

Bauschutt, Straßenaufbruch oder Baustellenabfälle: Was tun?

Recyceltes Baumaterial wird derzeit selten eingesetzt, das ist ein Problem, wenn man zunehmend ökologisch denken und handeln will / muss. Wo gebaut und saniert wird, fallen Bau- und Abbruchabfälle an. Bauabfälle machen über die Hälfte des gesamten deutschen Mülls aus. Natürliche Rohstoffe wie Sand oder Kies werden knapp. Umso wichtiger wird es, aus alten Baustoffen verstärkt neue Rohstoffe zu gewinnen und diese in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen.

Diese Doku wirft einen interessanten Blick auf einen Recyclinghof und stellt die Frage:

Wie sieht eine umfassende Lösung aus?

Aus dem Video können mehrere wichtige Erkenntnisse abgeleitet werden:

Hoher Anteil an Bauabfällen

Bauabfälle machen in Deutschland über die Hälfte des gesamten Müllaufkommens aus. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, Lösungen für die nachhaltige Bewirtschaftung von Baustellenabfällen zu finden.

Ressourcenknappheit

Natürliche Rohstoffe wie Sand und Kies werden knapp, was den Bedarf an alternativen Materialquellen steigert.

Recycling ist entscheidend

Das Recycling von alten Baustoffen und deren Wiedereinführung in den Wirtschaftskreislauf wird als wichtige Lösung betrachtet, um die Ressourcenverknappung zu mildern.

Herausforderungen beim Recycling

Derzeit erfüllen nur etwa 5% der recycelten Baumaterialien die Qualitätsanforderungen der Ausgangsmaterialien, was ihre breite Verwendung im Bauwesen einschränkt.

Notwendigkeit von politischen Maßnahmen

Politische Vorschriften und Anreize spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Recyclingmaterialien im Bauwesen.

Mangelnde Akzeptanz: Grün bauen?

Es fehlt die Akzeptanz von Recyclingmaterialien auf verschiedenen Ebenen, von den Kreisverwaltungsbehörden bis zu den Tiefbauämtern. Dies erfordert mehr Aufklärung und Sensibilisierung.

Bedarf an technologischem Fortschritt

Fortschritte in der Recyclingtechnik sind erforderlich, um hochwertige Recyclingmaterialien herzustellen und die Kosten für Bauunternehmen zu senken.

Verhinderung der Deponierung

Es wird angestrebt, die Deponierung von Baureststoffen durch eine Mantelverordnung zu verhindern und stattdessen Recyclingmaterialien vermehrt im Hochbau einzusetzen.

Zusammenarbeit in der Branche

Mehr Zusammenarbeit innerhalb der Baubranche und zwischen Entscheidungsträgern ist notwendig, um eine nachhaltige Verwendung von Recyclingmaterialien zu fördern.

Rolle von Umweltmessen

Veranstaltungen wie die IFAT spielen eine wichtige Rolle dabei, die Fortschritte in der Umwelttechnologie zu präsentieren und den Austausch zwischen Industrie und Politik zu fördern.

Alles Weitere, im Video (oben)!

Es gibt viele Konzepte, um nachhaltiger zu bauen und zu sanieren.

Hier eine weitere, interessante Doku über Zukunft der Baustoffe. Spezieller:

T-Träger aus Algen? Zukunft ökologisch bauen

T-Träger / Doppel-T-Träger aus Algen – Leichter als Aluminium und stärker als Stahl? Diese Innovation im Bau, kann die Zukunft auf Baustellen verändern. Wir stellen Ihnen immer wieder auch kleine, interessante Dokus vor. Insbesondere dann, wenn Bilder mehr sagen, als tausend Worte. Wenn Sie sich für Baustoffe der Zukunft interessieren, dann werden Sie diese kurze, 5-minütige Doku nicht verpassen wollen. Das Thema:

Photo: Nattakit Jeerapatmaitree / shutterstock.com

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