Mann im Arbeitszimmer: Immobilien Akquise auf Immoscout, Immonet und Ebay Kleinanzeigen

Aroundhome (Makler-Empfehlung) (Wiki, Definition): Immobilienmakler Vermittlung und alles fürs Haus

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Aroundhome positioniert sich als Vermittlungsplattform zwischen Hauseigentümern und Dienstleistern — vom Maklervergleich beim Immobilienverkauf bis hin zu Photovoltaik, Fenstern, Küchen oder Heizungen. Hinter dem Berliner Anbieter steckt ein klassisches Lead-Geschäftsmodell: Sie als Eigentümer geben Ihre Anfrage kostenlos ab, der Anbieter zahlt für den Kontakt. Was das in der Praxis bedeutet — gerade bei der Maklerempfehlung — und worauf Sie achten sollten, bevor Sie über solche Portale verkaufen oder sanieren, klärt dieser Artikel auf Marktführer-Niveau.

Was Aroundhome wirklich ist — und wie das Geschäftsmodell funktioniert

Aroundhome (früher: Käuferportal) gehört zur ProSiebenSat.1-Gruppe und betreibt eine Empfehlungsplattform für Hauseigentümer. Das Unternehmen verkauft selbst weder Immobilien noch Heizungen — es verkauft qualifizierte Kontaktanfragen an Partnerunternehmen aus rund 30 Gewerken. Die Lead-Marge ist die einzige Einnahmequelle.

Aroundhome Maklerempfehlung: So läuft die Vermittlung ab

Wer einen Makler sucht, beantwortet ein Online-Formular zu Objekt, Lage und Verkaufswunsch. Aroundhome leitet die Anfrage an bis zu drei vorqualifizierte Makler weiter, die sich anschließend bei Ihnen melden. Für Sie als Verkäufer ist die Vermittlung kostenlos — der Makler zahlt eine Lead-Gebühr an Aroundhome, typischerweise zwischen 30 und 150 Euro pro Kontakt, abhängig vom geschätzten Objektwert.

Aroundhome Leistungsspektrum auf einen Blick

Das Portfolio reicht weit über die Maklervermittlung hinaus. Die wichtigsten Vermittlungsbereiche:

  • Maklerempfehlung beim Immobilienverkauf
  • Photovoltaik, Speicher und Wallboxen
  • Heizungsmodernisierung und Wärmepumpen
  • Fenster, Türen und Rollläden
  • Bad- und Küchensanierung
  • Treppenlift, Wintergarten, Carport
  • Garten-, Dach- und Fassadenarbeiten
  • Immobilienbewertung und Energieausweis

Aroundhome im Vergleich zu klassischen Portalen

Anders als ImmoScout24 oder Immowelt ist Aroundhome kein Inseratsportal. Sie sehen keine Objekte, keine Marktangebote, keine Maklerprofile zur freien Auswahl. Aroundhome filtert vor und stellt drei Anbieter aus seinem Pool. Das ist bequem — schränkt aber die Auswahl ein.

Plattform-Typ Modell Auswahl Makler Kosten Eigentümer Eigene Bewertungen
Aroundhome Lead-Vermittlung 3 vorgeschlagen 0 € nein
ImmoScout24 Maklersuche Verzeichnis + Bewertungen frei wählbar 0 € ja
Eigene Recherche regional Direktansprache unbegrenzt 0 € variabel
Hybrid-Makler (z. B. McMakler) Eigener Makler 1 Anbieter Provision Trustpilot
Homeday/Hausgold Lead-Vermittlung 3 vorgeschlagen 0 € begrenzt

Aroundhome Maklerempfehlung beim Immobilienverkauf: Praxischeck

Die Maklerempfehlung ist das umsatzstärkste Segment von Aroundhome. Wer die Plattform clever nutzt, spart Recherchezeit. Wer sich blind verlässt, riskiert einen suboptimalen Verkaufspreis und einen Maklervertrag mit ungünstigen Konditionen.

Was Aroundhome bei der Maklerempfehlung wirklich prüft

Die Plattform prüft beim Onboarding der Makler Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO, Versicherungsnachweise und Referenzen. Eine inhaltliche Qualitätskontrolle einzelner Vermarktungen findet nicht statt. Bedeutet: Ein Makler kann gelistet sein, ohne dass seine Verkaufspreise oder Vermarktungsdauern systematisch nachgehalten werden. Auch eine Pflichtfortbildung nach § 15b MaBV (20 Stunden in 3 Jahren) wird nicht plattformseitig kontrolliert.

Provision in Deutschland nach Reform: Beim Verkauf einer selbstgenutzten Immobilie an einen Verbraucher gilt seit dem § 656c/d BGB die Teilung — Käufer und Verkäufer tragen jeweils maximal 50 % der vereinbarten Maklercourtage. Die Reform gilt ausschließlich für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen — nicht für Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeobjekte.

Aroundhome Maklerempfehlung: Typische Fallstricke

Die fünf größten Fehler, die ich in 20 Jahren Begleitung von Verkäufern immer wieder sehe:

  • Alleinauftrag ungeprüft über 12 Monate unterschrieben
  • Provisionssatz ohne Verhandlung akzeptiert
  • Kein schriftlicher Vermarktungsplan eingefordert
  • Bewertung als finaler Verkaufspreis missverstanden
  • Reservierungsgebühren des Maklers nicht hinterfragt
  • Energieausweis-Pflicht nach GEG ignoriert

Lassen Sie sich vor Vertragsabschluss immer eine fundierte Wertermittlung zeigen — und vergleichen Sie diese mit Marktdaten. Der Kaufpreisfaktor Ihrer Region und ein Blick auf die Mietrendite vergleichbarer Objekte geben einen schnellen Plausibilitätscheck.

Alleinauftrag, qualifizierter Alleinauftrag, einfacher Auftrag

Aroundhome-Makler bevorzugen den qualifizierten Alleinauftrag — er bindet Sie auch dann an die Provision, wenn Sie den Käufer selbst finden. Drei Vertragsformen im Vergleich:

Vertragsart Bindung Verkäufer Eigenverkauf möglich Empfehlung
Einfacher Maklerauftrag keine Exklusivität ja, ohne Provision für aktive Verkäufer
Alleinauftrag nur ein Makler ja, ohne Provision fairer Kompromiss
Qualifizierter Alleinauftrag volle Exklusivität nur über Makler nur bei Top-Performern

Kosten und Konditionen: Was Verkäufer wirklich zahlen

Auch wenn die Aroundhome-Vermittlung kostenfrei ist, fallen beim Immobilienverkauf erhebliche Nebenkosten an. Diese sollten Sie kennen, bevor Sie den ersten Termin annehmen.

Aroundhome Maklerprovision: Die echten Zahlen

Die ortsübliche Maklerprovision liegt in Deutschland zwischen 5,95 % und 7,14 % (inkl. 19 % USt.) vom Kaufpreis — geteilt zwischen Käufer und Verkäufer. Bei einem Verkaufspreis von 450.000 Euro bedeutet das für den Verkäufer:

Position Prozent Betrag
Kaufpreis 450.000 €
Gesamtprovision (inkl. USt.) 7,14 % 32.130 €
Anteil Verkäufer (50 %) 3,57 % 16.065 €
Anteil Käufer (50 %) 3,57 % 16.065 €

Verhandlungsspielraum: In angespannten Märkten lassen sich Verkäuferprovisionen auf 2,38 % oder sogar 1,19 % drücken. Bei klassischen Maklern in mittleren Lagen ist 2,98 % bis 3,57 % realistisch. Wer auf Spekulationssteuer achten muss, sollte die Provision frühzeitig in die Netto-Kalkulation einbeziehen.

Aroundhome und die Kaufnebenkosten für den Käufer

Beim Verkauf gut zu wissen: Die Käufer kalkulieren mit Kaufnebenkosten von 9 % bis 12 % zusätzlich zum Kaufpreis. Wer einen Kaufnebenkosten-Rechner nutzt oder die Übersicht nach Bundesland kennt, versteht, warum Käufer auf den Endpreis achten — nicht nur auf den Inseratspreis. Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 %, hinzu kommen Notarkosten von rund 1,5 % bis 2 %. Auch die Maklerkosten wirken direkt auf die Liquidität des Käufers.

Bundesland-Vergleich: Grunderwerbsteuer als Verhandlungsfaktor

Käufer in Hochsteuer-Bundesländern haben weniger Verhandlungsspielraum nach oben. Verkäufer in NRW, Schleswig-Holstein oder Brandenburg sollten das im Pricing berücksichtigen:

Bundesland Grunderwerbsteuer Käufer-Nebenkosten gesamt
Bayern, Sachsen 3,5 % ca. 8,5 – 10 %
Hamburg 5,5 % ca. 10,5 – 12 %
Berlin, Hessen 6,0 % ca. 11 – 12,5 %
NRW, SH, Brandenburg, Saarland, TH 6,5 % ca. 11,5 – 13 %

Aroundhome jenseits der Makler: Energie, Heizung, Sanierung

Über die Maklerempfehlung hinaus vermittelt Aroundhome Anbieter für rund 30 Gewerke rund ums Haus. Hier ist die Plattform für Eigentümer am attraktivsten — gerade wenn drei Vergleichsangebote gefragt sind.

Aroundhome bei Photovoltaik, Wärmepumpe und Heizung

Im Bereich Energetik liegen die typischen Auftragsvolumina hoch — entsprechend ernsthaft sind die Anfragen. Realistische Spannen aus aktueller Marktbeobachtung:

Gewerk Typische Investition Förderung möglich
PV-Anlage 10 kWp + Speicher 18.000 – 28.000 € 0 % USt., KfW 270
Luft-Wasser-Wärmepumpe 25.000 – 40.000 € BEG bis 70 %
Gas-Brennwert (Tausch) 9.000 – 14.000 € begrenzt
Fenster (10 Stück, 3-fach) 12.000 – 22.000 € BEG EM 15 – 20 %
Komplettbad 18.000 – 35.000 €
Dachsanierung mit Dämmung 30.000 – 60.000 € BEG EM 15 – 20 %

Wer den Sanierungseffekt auf die Rendite eines Mietobjekts prüfen will, sollte vorab den Renovierungs-ROI rechnen — nicht jede energetische Maßnahme zahlt sich über die Miete zurück. Für Kapitalanlage-Kalkulationen liefert eine vorausschauende Rechnung die belastbare Margenbasis. Fix-Flip-Strategen nutzen den Fix-Flip-Rechner zur genauen Gewinnprognose.

Aroundhome Anbieterqualität: Worauf achten?

  • Mindestens drei Vergleichsangebote einholen
  • Festpreis statt Pauschale verlangen
  • Leistungsverzeichnis vor Auftragserteilung prüfen
  • Referenzen aus der Region erfragen
  • Gewährleistungsfrist 5 Jahre nach VOB sichern
  • Energieberater-Bestätigung für BEG-Antrag einfordern

Praxis-Tipp: Vor jedem BEG-Förderantrag muss der Vertrag eine aufschiebende Bedingung enthalten — Auftrag wird erst rechtskräftig nach Förderzusage. Ohne diese Klausel verlieren Sie die Förderfähigkeit, weil ein wirksam abgeschlossener Auftrag vor Antragstellung die BAFA-Prüfung scheitern lässt.

Aroundhome im Praxistest: Konkretes Verkaufsbeispiel

Damit die Theorie greifbar wird: ein typischer Ablauf, wie ich ihn mit Mandanten regelmäßig durchspiele.

Beispiel 1: Reihenhaus in Hannover (Eigennutzung)

Ausgangslage: Reihenhaus, Baujahr 1998, 140 m² Wohnfläche, 280 m² Grundstück. Eigene Marktrecherche: 480.000 – 510.000 €. Verkäufer fordert über Aroundhome drei Maklerempfehlungen an.

Makler Bewertung Provision Verkäufer Vertragsart
A (regionaler Profi) 495.000 € 2,38 % Alleinauftrag 6 Monate
B (Filialmakler) 539.000 € 3,57 % Alleinauftrag 12 Monate
C (Online-Hybrid) 475.000 € 1,49 % Vermarktungsauftrag

Faustregel: Der höchste Bewertungsvorschlag ist selten der realistischste. Liegt eine Schätzung mehr als 8 % über dem regionalen Marktmedian, ist das oft ein Akquise-Manöver — keine ernstgemeinte Preisfindung. Der erste Inseratspreis wird nach 6 Wochen zur Realität korrigiert, der Käuferdruck schmilzt.

Beispiel 2: Vermietete Eigentumswohnung als Kapitalanlage

Ausgangslage: 3-Zimmer-ETW, 78 m², in Leipzig, vermietet seit 4 Jahren, Anschaffungskosten damals 195.000 € + 22.000 € Nebenkosten. Aktuelles Maklerangebot: 295.000 €. Steuerlich relevant: Verkauf liegt innerhalb der 10-Jahres-Spekulationsfrist.

Position Betrag
Verkaufspreis 295.000 €
Anschaffungskosten + AK-Nebenkosten – 217.000 €
Verkaufsnebenkosten (Makler 3,57 %, Notar Löschung) – 12.500 €
Steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn 65.500 €
Spekulationssteuer (persönlicher Steuersatz 42 %) ca. 27.510 €
Netto-Erlös nach Steuern ca. 37.990 €

Wer hier 6 Jahre wartet, spart die Spekulationssteuer komplett — der Aroundhome-Makler wird Ihnen das selten von sich aus vorrechnen. Parallel sollten Sie den Cashflow der vergangenen Jahre und die Eigenkapitalrendite prüfen, ggf. auch die Monatliche Belastung und den Eigennutz-Rechner für potenzielle Familiennachnutzung anwerfen.

Häufige Fallstricke und teure Fehler bei Aroundhome

Aus der Beratungspraxis: Die folgenden Fehler kosten Verkäufer im Schnitt 5.000 € bis 25.000 € — vermeidbar, wenn man weiß, worauf zu achten ist.

Datenschutz: Wohin gehen Ihre Daten wirklich?

Mit dem Absenden des Formulars stimmen Sie zu, dass Aroundhome Ihre Daten an bis zu drei Partnerunternehmen übermittelt. Diese dürfen Sie telefonisch, per E-Mail und SMS kontaktieren. Ein nachträglicher Widerruf nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO ist möglich — die Daten sind dann aber bereits beim Makler. Wer Werbeanrufe vermeiden will, sollte vor Anfrage prüfen, ob nur eine schriftliche Erstkontaktaufnahme möglich ist.

Reservierungsgebühr: Vorsicht vor un
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