Ist ein Verwalter Pflicht? Schnell erklärt – Hausverwaltung

Ist ein Verwalter Pflicht? Ob privater Vermieter, WEG-Mitglied oder Kapitalanleger – kein Wohnungseigentümer ist erfreut, wenn eine Rechnung bezüglich der Verwaltungskosten seiner Liegenschaft morgens im Briefkasten liegt. Der Gedanke auf den Hausverwalter zu verzichten und sich stattdessen für eine Selbstverwaltung zu entscheiden, liegt also nahe. Doch ist ein Hausverwalter gesetzlich vorgeschrieben? Wir klären auf:

Ist ein Verwalter Pflicht?

Kurz und knapp: Nein, gesetzlich ist kein Eigentümer dazu verpflichtet, einen Hausverwalter zu bestellen. Das gilt nicht nur für einzelne, private Vermieter, sondern auch für Wohnungseigentümergemeinschaften. Denn nach § 21 Abs. 1 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) obliegt die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums einer WEG der Eigentümergemeinschaft.

Nein, die Bestellung eines Hausverwalters ist keine Pflicht.

Ausnahme – Das Wohnungseigentümergesetz besagt jedoch auch, dass jedes WEG-Mitglied das Recht auf eine professionelle Verwaltung hat, vgl. § 21 Abs. 4 WEG. Spricht also einer der Eigentümer seinen Wunsch aus, einen externen WEG-Verwalter zu bestellen, muss die Wohnungseigentümergemeinschaft dem auch nachkommen.

Hausverwaltung: Ratgeber

Besitzen Sie eine oder mehre Immobilien, wissen Sie, wie aufwendig die Verwaltung, Bewirtschaftung und Instandhaltung einer Liegenschaft sein kann. Die professionelle Betreuung einer Immobilie ist zeit- und kostenintensiv und erfordert jede Menge Organisationtalent. Ein qualifizierter Hausverwalter kümmert sich um alle administrativen Tätigkeiten, sowohl bei vermieteten als auch bei nicht-vermieteten Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten.

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