Dachgiebel (Wiki, Definition): Verzierung & Funktion

Dachgiebel – Oftmals wird am Abschluss des Daches, also am Ortgang, die Wand von der Traufe bis zum First hochgemauert. Dieses dabei entstehende Dreieck wird dann Dachgiebel genannt. Vor allem bei älteren, historischen Gebäuden sind die Dachgiebel meist prunkvoll verziert und zeichnen sich voneinander ab. Bei Neubauten und modernen Gebäuden wird der Giebel nicht mehr künstlerisch bearbeitet und wird ausschließlich hochgemauert. Im 18. und 19. Jahrhundert waren die Giebelverzierungen so beliebt, dass es vorkam, dass die Giebelflächen sogar von der eigentlichen Dachform abweichen und so über die eigentliche Fläche hinaus gebaut wurden.

Ein Dachgiebel kann bei folgenden Dacharten vorkommen:

  • Satteldach
  • Krüppelwalmdach
  • Tonnen- und Bogendach
  • Kreuzdach

Lesen Sie hier weitere Definitionen zum Thema Dachfirst, Schneefang und Zwischensparrendämmung.

Dachgiebel im Überblick

Hier nochmal der Dachgiebel in kurz für Sie zusammengefasst:

  • dreieckige Fläche an den Dachabschlüssen
  • zwischen Traufe und First
  • kann bei verschiedenen Dacharten vorkommen
  • künstlerische Verzierungen
  • mehr bei historischen Gebäuden

Beispiel Dachgiebel

Ein prunkvoll verzierter Dachgiebel:

Ein Dachgiebel an einem historischen Gebäude:

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