Wohnanlage in Bayern: Gute B-Lage (Immobilienrendite)

Grundsteuer in Krefeld: Berechnung, Hebesatz für Haus & Wohnung

Grundsteuer in Krefeld – Eigentumswohnung, Reihenhaus, Doppelhaus, Haus, als Grundbesitzer in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) zahlen Sie Grundsteuer. Die Höhe der Grundsteuer hängt dabei maßgeblich von der Kommune ab. Warum und wieso, lernen Sie hier, mit Beispielberechnung für Haus und Wohnung in Krefeld. Hier kommen Sie zurück zum Ratgeber: Grundsteuer.

Grundsteuer in Krefeld: Höhe

Starten wir direkt mit der Grundsteuer Berechnung, so berechnen Sie die Grundsteuer für Immobilien in Krefeld. Alle Fachbegriffe, wie den Einheitswert, die Grundsteuermesszahl und den kommunale Hebesatz erklären wir direkt nach der Formel. Egal in welchem Krefelder Stadtteil Ihre Immobilie ist, Südring, Lehmheide, Inrath oder Stadtgarten/Drießendorf, die Berechnung ist in Krefeld immer gleich.

Berechnung der Grundsteuer (Beispielwerte):

Tipp! Da die Grundsteuermesszahl in Promille angegeben wird, geben Sie die Formel wie folgt in den Taschenrechner ein:

300.000 x 0,0035 x 5,33 = 5.596,5 Euro

Um die Grundsteuer zu berechnen, müssen Sie also:

  1. den Wert Ihrer Immobilie (Einheitswert) kennen
  2. die Grundsteuermesszahl für Ihre Immobilienart
  3. den kommunalen Hebesatz B (Grundstücke Hebesatz A)

Krefeld in Nordrhein-Westfalen:



Grundsteuer Begriffe: Erklärung

Schauen wir uns jetzt die wichtigen Begriffe an:

  1. Einheitswert
  2. Grundsteuerkennzahl

Einheitswert: Grundlage der Berechnung

Faktor 1 – Schritt 1 der Berechnung ist die Bewertung, genauer der „Einheitswert“ Ihrer Immobilie. Der sogenannte „Einheitswert“ ist die Bemessungsgrundlage für das Finanzamt. Der Immobilienwert wird dann mit den Hebesätzen verrechnet. So funktioniert die Erhebung von Grundsteuer und Gewerbesteuer (Vermietung).

Auskunft über Ihren Einheitswert, bekommen Sie vom Finanzamt, bzw. Ihrem Einheitswertbescheid. Dieser Einheitswertbescheid wird von Ihrem zuständigen Finanzamt ausgestellt. In diesem Einheitswertbescheid finden Sie die Höhe des Einheitswertes Ihrer Immobilie.

  • Einheitswertbescheid vom Finanzamt
  • Hier steht der exakte Einheitswert

Tipp! Der Einheitswert liegt oft deutlich unter dem Verkehrswert (Immobilien-Bewertung).

Grundsteuerkennzahl in Krefeld: Nach Immobilienart

Faktor 2 – Die Grundsteuerkennzahl richtet sich vorwiegend nach der Immobilienart, grob Haus, Doppelhaus, Eigentumswohnung (und sonstiges Eigentum), sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen in Krefeld.

Höhe der Grundsteuerkennzahl

Hier kurz alle Werte im Überblick:

  • Einfamilienhäuser bis ~ 38.347 Euro bei 2,6‰
  • Einfamilienhäuser darüber bei 3,5‰ (wobei die ersten 38.347 Euro mit 2,6‰ bemessen werden)
  • Doppelhaus bei 3,1‰
  • sonstiges Wohneigentum bei 3,5‰
  • land- und forstwirtschaftliche Betriebe 6,0‰

Damit erhalten Sie den ersten Schritt für Ihre Krefelder Grundsteuer Berechnung:

Hebesatz in Krefeld

Faktor 3 – Ihr dritter Faktor, in der Berechnung der Grundsteuer, ist der kommunale Hebesatz vor Ort. Egal, ob Krefeld, Köln oder auch Düsseldorf, jede Stadt und Gemeinde hat ihren individuell bestimmten, lokalen Hebesatz.

Die exakten und aktuellen Werte für alle Bundesländer und Kommunen finden Sie hier:

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Beispiel: Höhe der Grundsteuer in Krefeld

Schauen wir uns die Grundsteuer Berechnung in einem praktischem Beispiel an.

Grundsteuer berechnen: Wohnung

Für unser Beispiel in Krefeld (Nordrhein-Westfalen), nehmen wir eine Grundsteuerkennzahl von 3,5‰, der beispielsweise für eine Eigentumswohnung anfällt, auch bei einem Einfamilienhaus.

  • Festgestellter Einheitswert: 300.000
  • x Grundsteuermesszahl: 3,5‰
  • x kommunaler Hebesatz (B): 533 %
  • = Grundsteuersatz: 5.596,5 Euro

Diesen Grundsteuersatz teilen Sie auf 4 Quartale auf, die Steuer fällt vierteljährlich an.

  • Grundsteuersatz (Jahr): 5.596,5 Euro
  • Grundsteuersatz (Zahlung / Quartal): 1.399,125 Euro

Grundsteuer berechnen: Haus

Die Berechnung ist für ein Einfamilienhaus fast gleich, der einzige Unterschied, die ersten 38.347 Euro werden mit nur 2,6‰ bemessen.

  • Festgestellter Einheitswert: 300.000
  • Grundsteuermesszahl
    • 38.357 zu 2,6‰ (99,70 Euro)
    • 161.643 zu 3,5‰ (565,75 Euro)
    • Total: 665,40 Euro
  • x kommunaler Hebesatz (B): 533 %
  • = Grundsteuersatz: 4.157,4 Euro

Diesen Grundsteuersatz teilen Sie auf 4 Quartale auf, die Steuer fällt vierteljährlich an.

  • Grundsteuersatz (Jahr): 4.157,4 Euro
  • Grundsteuersatz (Zahlung / Quartal): 1.039,35 Euro

Weißes Einfamilienhaus mit Vorgarten.

Falls Sie noch keine Immobilie in Krefeld besitzen, aber demnächst kaufen wollen, hier noch praktische Tipps zu den Kaufnebenkosten in Krefeld.

Erste Immobilie? Kaufnebenkosten in Krefeld

Wohnung, Haus, Grundstück, für alle Immobilienkäufe fallen Kaufnebenkosten an. Das heißt: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag und ggf. Maklerkosten. Die Höhe unterscheidet sich bei Steuer und Makler, je nach Bundesland. In Krefeld  (bzw. Nordrhein-Westfalen) liegt die Grunderwerbsteuer bei 6,5 %, für Makler-Kosten werden 3,57 % fällig. So berechnen Sie die Kaufnebenkosten in Krefeld.

Grundsteuerreform 2025: Was ändert sich in Krefeld?

Seit dem 1. Januar 2025 gilt bundesweit die neue Grundsteuerberechnung auf Basis der Grundsteuerreform (BGBl. 2019). In Nordrhein-Westfalen, wozu Krefeld gehört, wird das Bundesmodell angewendet. Die Reform ändert die Berechnungsgrundlage, nicht zwingend den Hebesatz — die Stadt Krefeld hat ihren Hebesatz für die neue Grundsteuer B festgelegt.

Neues Berechnungsschema ab 2025

Das neue Verfahren ersetzt die veralteten Einheitswerte aus den 1960er (West) bzw. 1935 (Ost) durch aktuelle Grundstückswerte:

  1. Grundsteuerwert (vom Finanzamt festgestellt, Bescheid 2022/2023)
  2. × Steuermesszahl (bundesweit für Wohngebäude: 0,31 ‰)
  3. = Steuermessbetrag
  4. × Hebesatz Krefeld (in Prozent, jährlich von der Stadt festgelegt)
  5. = Grundsteuer-Jahresbetrag

Grundsteuer Krefeld: Rechenbeispiel für eine Eigentumswohnung

Beispiel: Eigentumswohnung in Krefeld, Grundstückswert laut Bescheid: 180.000 €

Schritt Berechnung Ergebnis
Grundstückswert laut Feststellungsbescheid 180.000 €
× Steuermesszahl × 0,31 ‰ (NRW Wohngebäude) 55,80 €
= Steuermessbetrag 55,80 €
× Hebesatz Krefeld × aktueller Hebesatz (in %) je nach Satz
= Jahres-Grundsteuer Ergebnis

Wichtig: Den aktuellen Krefeld-Hebesatz immer direkt beim Stadtportal Krefeld oder im aktuellen Steuerbescheid prüfen — er kann jährlich angepasst werden. NRW-Städte mit hohem Finanzbedarf (Krefeld, Essen, Duisburg) haben historisch Hebesätze zwischen 500 und 800 %.

Grundsteuer Krefeld: Unterschied zwischen Grundsteuer A und B

Art Für was Wer zahlt
Grundsteuer A Land- und forstwirtschaftliche Flächen Landwirte, Forstbetriebe
Grundsteuer B Bebaute und unbebaute Grundstücke (Wohn- und Gewerbebebauung) Eigenheimbesitzer, Wohnungseigentümer, Vermieter

Für die meisten Krefelder Immobilieneigentümer ist ausschließlich die Grundsteuer B relevant.

Grundsteuer auf Mieter umlegen: Was geht, was nicht?

Als Vermieter können Sie die Grundsteuer als Betriebskosten auf den Mieter umlegen — aber nur, wenn dies im Mietvertrag vereinbart ist:

  • Voraussetzung: Betriebskostenvereinbarung im Mietvertrag (§ 556 BGB i.V.m. Betriebskostenverordnung)
  • Abrechnung: Jährlich in der Betriebskostenabrechnung — Krefeld-Eigentümer teilen den Jahresbetrag durch die Wohnfläche
  • Transparenz: Mieter haben Belegeinsichtsrecht — den Grundsteuerbescheid der Stadt Krefeld aufbewahren
  • Reform-Transparenz: Stieg die Grundsteuer 2025 durch die Reform? Klare Kommunikation an den Mieter — der Bundesfinanzhof (BFH) urteilt tendenziell mieterfreundlich bei intransparenten Erhöhungen

Widerspruch einlegen: Haben Sie Ihren Grundsteuerwert-Bescheid erhalten und der Wert erscheint zu hoch? Einspruch innerhalb eines Monats beim zuständigen Finanzamt Krefeld einlegen. Häufige Fehlerquellen: falsche Grundstücksfläche, falsches Baujahr, falsche Wohnfläche.

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FAQ: Grundsteuer Krefeld

Wann muss die Grundsteuer in Krefeld gezahlt werden?

Die Grundsteuer wird in der Regel vierteljährlich zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig — oder auf Antrag einmal jährlich zum 1. Juli. Die Stadt Krefeld versendet jährlich Steuerbescheide; bei Fragen wenden Sie sich an das Steueramt der Stadt Krefeld.

Was passiert, wenn ich die Grundsteuer in Krefeld nicht zahle?

Nicht gezahlte Grundsteuer führt zu Mahnungen, Säumniszuschlägen (1 % des rückständigen Betrags pro Monat) und letztlich zur Zwangsvollstreckung. Zudem kann die Grundsteuer als öffentliche Last auf dem Grundstück lasten — was bei einem späteren Verkauf problematisch werden kann.

Kann ich den neuen Grundsteuerwert (ab 2025) anfechten?

Ja. Gegen den Grundsteuerwert-Feststellungsbescheid des Finanzamts (nicht gegen den städtischen Steuerbescheid) können Sie innerhalb eines Monats Einspruch einlegen. Bei nachgewiesenen Fehlern (falsche Fläche, falsche Nutzungsart) korrigiert das Finanzamt den Wert. Eine Mustereinspruchsbegründung bieten Mieter- und Eigentümerschutzverbände an.

Grundsteuer Krefeld: Hebesatz und Berechnung aktuell

Die Stadt Krefeld erhebt die Grundsteuer B auf bebaute und bebaubare Grundstücke. Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Krefeld aktuell bei 650 Prozentpunkten – ein Wert, der im NRW-Vergleich im oberen Mittelfeld angesiedelt ist. Der NRW-Durchschnitt liegt derzeit bei rund 580 Prozentpunkten, womit Krefelder Eigentümer und Mieter eine etwas höhere Grundsteuerlast tragen als in vielen anderen nordrhein-westfälischen Städten.

Mit der Grundsteuerreform 2025 hat auch Krefeld seinen Hebesatz neu kalkuliert, um das Prinzip der Aufkommensneutralität zu wahren – das bedeutet: Die Gesamteinnahmen der Stadt sollen in etwa gleich bleiben, auch wenn sich die individuelle Belastung für einzelne Grundstücke verschieben kann.

Hinweis: Der Hebesatz allein sagt wenig über die tatsächliche Grundsteuerlast aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Grundsteuerwert, Steuermesszahl und Hebesatz.

Grundsteuer Krefeld berechnen: Schritt-für-Schritt

Die Berechnung der Grundsteuer folgt seit der Grundsteuerreform 2025 einer dreistufigen Formel:

  1. Grundsteuerwert (ermittelt vom Finanzamt auf Basis von Bodenwert + Gebäudewert)
  2. Grundsteuermessbetrag = Grundsteuerwert × Steuermesszahl
  3. Jahresgrundsteuer = Grundsteuermessbetrag × Hebesatz (650 %)

Rechenbeispiel 1: Einfamilienhaus in Krefeld

Ein freistehendes Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche, Baujahr 1980, in normaler Krefelder Wohnlage. Das Finanzamt ermittelt einen Grundsteuerwert von beispielsweise 180.000 Euro. Die Steuermesszahl beträgt gemäß NRW-Bundesmodell 0,31 ‰ für Wohngrundstücke.

  • Grundsteuermessbetrag: 180.000 € × 0,00031 = 55,80 €
  • Jahresgrundsteuer: 55,80 € × 6,50 = 362,70 € pro Jahr (ca. 90,68 € pro Quartal)

Rechenbeispiel 2: Eigentumswohnung in Krefeld

Eine Eigentumswohnung mit 75 m² Wohnfläche, mittlere Lage. Angenommener Grundsteuerwert: 95.000 Euro (anteiliger Bodenwert + Gebäudeanteil).

  • Grundsteuermessbetrag: 95.000 € × 0,00031 = 29,45 €
  • Jahresgrundsteuer: 29,45 € × 6,50 = 191,43 € pro Jahr (ca. 47,86 € pro Quartal)

Wichtig: Diese Rechenbeispiele dienen der Orientierung. Der tatsächliche Grundsteuerwert wird individuell durch das zuständige Finanzamt festgestellt. Abweichungen nach oben und unten sind je nach Lage und Ausstattung möglich.

Grundsteuerreform 2025 in Krefeld: Was ändert sich?

Nordrhein-Westfalen wendet das sogenannte Bundesmodell nach §§ 243 ff. BewG an. Das bedeutet: Die Grundsteuerwerte werden auf Basis der tatsächlichen Bodenwerte (Bodenrichtwerte) und des Gebäudewertes neu ermittelt. Krefeld gehört damit zu den NRW-Städten, die das einheitliche Bewertungsverfahren des Bundes übernehmen – im Gegensatz zu Bundesländern wie Bayern oder Baden-Württemberg, die eigene Landesmodelle entwickelt haben.

Was erhalten Krefelder Eigentümer?

  • Grundsteuerwertbescheid vom Finanzamt Krefeld – enthält den neu berechneten Grundsteuerwert und den Grundsteuermessbetrag
  • Grundsteuerbescheid der Stadt Krefeld – enthält die tatsächlich zu zahlende Grundsteuer (Messbetrag × Hebesatz)

Einspruchsmöglichkeiten: Wer den Grundsteuerwertbescheid für fehlerhaft hält, kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Einspruch beim zuständigen Finanzamt einlegen. Häufige Gründe sind fehlerhafte Angaben zur Wohnfläche, zum Baujahr oder zur Nutzungsart. Es empfiehlt sich, die Bescheide sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf einen Steuerberater hinzuzuziehen.

Krefeld Stadtteile und Grundsteuer

Krefeld ist in mehrere Stadtteile mit unterschiedlichen Bodenrichtwerten unterteilt. Der einheitliche städtische Hebesatz gilt für alle Stadtteile gleichermaßen – doch die individuelle Grundsteuerlast variiert erheblich, weil der Grundsteuerwert stark von der Lage abhängt.

Stadtteil Lagecharakter Bodenrichtwert-Niveau Tendenz Grundsteuerlast
Krefeld-Mitte Innenstadtlage, gemischt Hoch Höher
Bockum Gehobene Wohnlage, grün Hoch bis sehr hoch Höher
Hüls Ruhige Randlage, Einfamilienhäuser Mittel Mittel
Uerdingen Rheinlage, Industrie-Nähe Mittel bis niedrig Mittel bis niedriger
Fischeln Südliche Randlage, ruhig Mittel Mittel
Linn Historisch, ländlich Niedrig bis mittel Niedriger

Eigentümer in begehrten Lagen wie Bockum oder Krefeld-Mitte müssen damit rechnen, dass ihre neue Grundsteuerbelastung durch die gestiegenen Bodenrichtwerte deutlich höher ausfallen kann als zuvor – selbst wenn der Hebesatz stabil bleibt.

Grundsteuer Krefeld vs. Nachbarstädte

Ein direkter Vergleich der Grundsteuer-Hebesätze zeigt, wie Krefeld im regionalen Umfeld positioniert ist:

Stadt Hebesatz Grundsteuer B Einwohner (ca.) Lage
Krefeld 650 % ~230.000 Niederrhein, NRW
Düsseldorf 550 % ~650.000 Rhein, NRW
Duisburg 855 % ~500.000 Ruhrgebiet, NRW
Mönchengladbach 620 % ~260.000 Niederrhein, NRW
Viersen 490 % ~77.000 Niederrhein, NRW

Krefeld liegt mit 650 % deutlich über Düsseldorf und Viersen, aber klar unterhalb von Duisburg. Für Kaufinteressenten kann der Hebesatz ein relevanter Faktor bei der Standortentscheidung sein – insbesondere bei Renditeobjekten, wo die Grundsteuer als nicht umlagefähige Betriebskosten-Alternative (bei Wohnraum ist sie umlagefähig) direkt die Rendite beeinflusst.

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Grundsteuer-Rechner (Bundesmodell)

Berechnen Sie die neue Grundsteuer ab 2025 — Bodenrichtwert-basiert nach dem Bundesmodell.

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FAQ: Grundsteuer Krefeld

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Krefeld?
Der aktuelle Hebesatz für die Grundsteuer B in Krefeld beträgt 650 Prozentpunkte. Dieser Wert liegt über dem NRW-Durchschnitt von rund 580 Prozentpunkten.

Wann muss ich die Grundsteuer in Krefeld zahlen?
Die Grundsteuer wird in Krefeld quartalsweise fällig – jeweils zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November. Auf Antrag ist auch eine Jahreseinmalzahlung zum 1. Juli möglich.

Was ändert sich durch die Grundsteuerreform 2025 für Krefelder Eigentümer?
Die Bewertungsbasis ändert sich grundlegend: Statt veralteter Einheitswerte aus den 1960er Jahren gelten nun aktuelle Grundsteuerwerte basierend auf aktuellen Bodenrichtwerten und Gebäudewerten. NRW nutzt das Bundesmodell. Die Stadt Krefeld hat den Hebesatz angepasst, um die Gesamteinnahmen stabil zu halten. Für einzelne Eigentümer kann die Belastung trotzdem steigen oder sinken.

Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Widerspruch einlegen?
Ja. Gegen den Grundsteuerwertbescheid des Finanzamts kann innerhalb eines Monats Einspruch eingelegt werden. Gegen den Grundsteuerbescheid der Stadt Krefeld ist Widerspruch beim Stadtsteueramt möglich. Häufige Gründe sind falsche Wohnflächenangaben, falsches Baujahr oder unrichtige Nutzungsart.