Grobe Fahrlässigkeit (Wiki, Definition): Unsorgfältiges Handeln

Grobe Fahrlässigkeit – Der Begriff grobe Fahrlässigkeit tritt meistens in Verbindung mit Haftung und Schadensersatz auf. Im Bürgerlichen Gesetzbuch wird Fahrlässigkeit definiert: „Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt“. Das bedeutet: Wenn jemand einen Schaden dadurch verursacht, dass ein üblicherweise vorsichtiges, sorgfältiges Handeln nicht beachtet wird, das aber jedem sofort einleuchten muss, dann fällt das unter die Kategorie: „Sowas darf nicht passieren“ – und ist möglicherweise eine grobe Fahrlässigkeit.

Liegt im Mietrecht grobe Fahrlässigkeit vor, haftet derjenige der die Fahrlässigkeit zu verantworten hat für den entstandenen Schaden.

Beispiele grober Fahrlässigkeit im Mietrecht:

  • Mieter bringt Wasserzuleitung an Waschmaschine nicht richtig an (Wasserschaden im Keller)
  • Kerzen, Kamin, Zigaretten oder andere Feuerquellen werden aus den Augen gelassen (Feuerschaden)
  • Fenster werden bei Starkregen aufgelassen (Wasserschaden in der Mietwohnung)

Lernen Sie Sach- und Rechtsmängel, Mietminderung und Mietzuschlag.

Grobe Fahrlässigkeit im Überblick

Der Begriff grobe Fahrlässigkeit zusammengefasst:

  • unsorgfältiges Handeln einer Partei
  • Schaden wäre unter normalen Umständen nicht entstanden
  • wer grob fahrlässig handelt haftet für Schäden

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