Mietpreisbremse (Wiki, Definition): Dämpfung steigender Mitspiegel

Mietpreisbremse (Bedeutung) Immobilien Wiki – Die Mietpreisbremse ist ein nach § 556d Bürgerliches Gesetzbuch definiertes Gesetz, dass dafür sorgt, dass bei Zustandekommen eines neuen Mietvertrags die Miete nur bis zu 10% über den ortsüblichen Vergleichsmieten liegen darf. Liegt die Höhe der Miete über 10% über dem ortsüblichen Mietspiegel, räumt die Mietpreisbremse dem Mieter das Recht ein, seine Miete sinken zu dürfen.

Zweck dieser Mietpreisbremse ist, Mieter vor überhöhten Mieten zu schützen und dafür zu sorgen, dass Wohnraum in Gegenden mit angespanntem Mietmarkt weiterhin bezahlbar bleibt. Die Umsetzung der Mietpreisbremse liegt in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer. Sie entscheiden darüber, für welche Orte das der Fall ist.

Manche Bundesländer haben auch beschlossen, auf die Einführung der Mietpreisbremse komplett zu verzichten. Dazu gehören das Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Die Mietpreisbremse gilt nur für die Neuvermietung von Bestandswohnungen. Für Neubau (Wohnungen) kann der Vermieter den Mietzins frei bestimmen. Zweck ist, dass Investoren nicht demotiviert werden, neuen Wohnraum zu schaffen.

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Mietpreisbremse im Überblick

Der Begriff Mietpreisbremse in Kürze:

  • Miete darf nur maximal 10% über ortsüblichem Mietspiegel liegen
  • Gilt nur bei Wiedervermietung von Bestandswohnungen
  • Bei Überschreitung darf der Mieter die Miete senken
  • Zweck: Schutz der Mieter vor überhöhten Mieten
  • liegt in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer
  • Keine Mietpreisbremse in Saarland, Sachsen & Sachsen-Anhalt

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