Wärmepumpen Test: Mitsubishi, Stiebel Eltron und Viessmann im Vergleich
Wärmepumpen Test 2024 – Effizienz und Kosten von Luft-Wasser-Wärmepumpen: Ein umfassender Testbericht, den Sie gesehen haben müssen (Video unten). Die Energiewende in Deutschland setzt vermehrt auf erneuerbare Energien und sieht vor, herkömmliche Heizsysteme durch umweltfreundlichere Alternativen wie Wärmepumpen zu ersetzen. Doch lohnt sich die Investition in eine Wärmepumpe tatsächlich? Die Preise im Test reichen von 9.050 € für das günstigste Modell von Mitsubishi bis zu 19.700 € für das teuerste Gerät von Stiebel Eltron. Wer gewinnt? Hier die Testergebnisse.
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Die Testkandidaten und ihre Kosten
In einem umfangreichen Test wurden sechs Luft-Wasser-Wärmepumpen von namhaften Herstellern unter die Lupe genommen. Die Preise reichen von 9.050 € für das günstigste Modell von Mitsubishi bis zu 19.700 € für das teuerste Gerät von Stiebel Eltron. Diese Geräte versprechen, mit ihren unterschiedlichen Energieeffizienzklassen, eine kostensparende Heizungsalternative zu sein.
Testergebnisse: Effizienz und Energieverbrauch
Der Test hat ergeben, dass drei der sechs Geräte eine gute Energieeffizienz aufweisen. Diese Pumpen nutzen bis zu 75% Umweltwärme und nur 25% elektrischen Strom, um den Heizbedarf zu decken. Die anderen drei Modelle zeigten eine mittelmäßige Effizienz. Besonders hervorzuheben ist, dass die Modelle von Viessmann und Wolf, die beide Propan als umweltfreundliches Kältemittel nutzen, als die effizientesten Geräte im Test hervorgingen. Beide erhielten das Urteil „gut“, wobei Viessmann als Testsieger gekrönt wurde.
| Modell | Ergebnisse |
|---|---|
| Mitsubishi | Preis: 9.050 € Energieeffizienzklasse: A++ (laut Anbieter) Kritik: Verwendung des Kältemittels R32 |
| STIEBEL ELTRON | Preis: 19.700 € Höchste Energieeffizienzklasse: A3+ Verspricht hohe Stromeffizienz |
| Viessmann | Preis: 18.700 € Energieeffizienz: Sehr hoch (Testsieger) Kältemittel: Umweltfreundliches Propan |
Kritikpunkte und Umweltbewusstsein
Ein häufiger Kritikpunkt bei Wärmepumpen ist der Geräuschpegel, jedoch bemühen sich die Hersteller, diese Geräusche zunehmend zu reduzieren. Ein weiteres wichtiges Thema ist das verwendete Kältemittel. Während Viessmann, Wolf und Vaillant auf umweltfreundliches Propangas setzen, verwenden Daikin und Mitsubishi noch das klimaschädigende R32, was zu Punktabzügen führte.
Fazit: Geräuschlos ist nicht alles!
Gute Wärmepumpen zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz und relative Geräuscharmut aus. Allerdings sind die Anschaffungs- und Installationskosten recht hoch. Vor einer Investition sollten Sie daher genau prüfen, welche Anlage am besten zu Ihrem Haus und Ihren Bedürfnissen passt. Bedenken Sie dabei auch die langfristigen Einsparungen bei den Energiekosten, die eine effiziente Wärmepumpe bieten kann.
Die Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme ist ein wichtiger Schritt zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Förderung einer nachhaltigen Energieversorgung. Eine sorgfältige Auswahl und Planung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass diese Technologie effektiv und effizient in Ihrem Zuhause genutzt wird.
Test: Aktuelle Doku von BR24
So funktioniert die Wärmepumpe
So funktioniert eine Wärmepumpe:

Wärmepumpe 2026: Funktion, Kosten, Vorteile
Diese verschiedenen Arten von Wärmepumpen bieten eine breite Auswahl an Möglichkeiten, um die Wärmequelle an die spezifischen Anforderungen einer Immobilie anzupassen. Die Wahl der richtigen Wärmepumpe hängt von Faktoren wie der Verfügbarkeit und Eignung der Wärmequelle, der Größe des Gebäudes und dem Wärmebedarf ab. Eine sorgfältige Planung und Beratung durch Fachleute ist daher entscheidend, um die effizienteste und wirtschaftlichste Lösung zu finden.
Funktion, Kosten, Vorteile, alles im Überblick:
Wärmepumpen Test: Die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich
Wer eine Wärmepumpe kaufen möchte, stößt schnell auf Abkürzungen wie COP, SCOP oder Schallpegel-Angaben in dB(A). Diese Kennzahlen sind entscheidend für die Wahl der richtigen Anlage — und oft ausschlaggebend für Heizkosten und Förderung.
COP (Coefficient of Performance) gibt an, wie viel Wärme die Pumpe pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt. Ein COP von 4 bedeutet: 1 kWh Strom erzeugt 4 kWh Wärme. Der COP wird unter Normbedingungen gemessen und schwankt im realen Betrieb je nach Außentemperatur.
SCOP (Seasonal COP) ist die entscheidendere Kennzahl: Sie bildet die saisonale Jahresarbeitszahl über eine ganze Heizperiode ab — also unter realistischen Bedingungen mit wechselnden Außentemperaturen.
| Kennzahl | Guter Wert | Sehr guter Wert | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| COP (Normwert) | > 3,0 | > 4,0 | Momentane Effizienz bei Normtemperatur |
| SCOP (Jahreswert) | > 4,0 | > 5,0 | Saisonale Effizienz — wichtigste Kennzahl |
| Schallpegel | < 50 dB(A) | < 40 dB(A) | Relevanz: Abstandsregelungen zu Nachbarn |
| Leistungsaufnahme | Passt zur Heizlast | Modulierend (variabel) | Überdimensionierung vermeiden |
Schallpegel-Hinweis: Die TA Lärm legt fest, dass Wärmepumpen an der Grundstücksgrenze tagsüber maximal 50 dB(A) und nachts maximal 35 dB(A) erzeugen dürfen. Moderne Inverter-Geräte liegen im Teillastbetrieb deutlich darunter.
Wärmepumpen Typen: Welche passt zu meinem Haus?
Die drei Haupttypen von Wärmepumpen unterscheiden sich grundlegend in ihrer Wärmequelle, der erzielbaren Effizienz und den Installationskosten. Die richtige Wahl hängt von Grundstück, Geology und Budget ab.
| Typ | Wärmequelle | SCOP | Installationskosten | Voraussetzungen |
|---|---|---|---|---|
| Luft-Wasser-WP | Außenluft | 3,0 – 4,5 | günstig (1.500–4.000 €) | Außenaufstellung, kein Erdeingriff |
| Sole-Wasser (Erdwärme) | Erdreich via Kollektor oder Sonde | 4,0 – 6,0 | hoch (8.000–20.000 € Bohrung) | Baugenehmigung, Grundstücksfläche oder Tiefbohrrecht |
| Wasser-Wasser | Grundwasser | 5,0 – 6,5 | mittel–hoch | Grundwasserzulassung, 2 Brunnen nötig, selten genehmigt |
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind der häufigste Typ in Deutschland: niedrige Installationskosten, flexibler Standort, aber geringerer SCOP als Erdwärme. Ideal für Neubau und Sanierung mit Flächenheizung.
Erdwärmepumpen (Sole-Wasser) bieten die höchste Effizienz, da das Erdreich konstante Temperaturen von 10–15 °C hält. Nachteil: Tiefbohrungen benötigen eine wasserrechtliche Genehmigung und kosten je Bohrmeter 50–80 €.
Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen Grundwasser als Wärmequelle und erzielen exzellente Werte, sind aber wegen behördlicher Anforderungen (Brunnen, Einleitung) selten realisierbar.
Marken im Vergleich: Mitsubishi, Stiebel Eltron, Viessmann & Co.
Der Markt für Wärmepumpen ist in Deutschland von sechs großen Herstellern geprägt. Alle bieten technisch ausgereifte Systeme — die Unterschiede liegen in SCOP-Werten, Servicenetz, Kompatibilität mit Smart-Home-Systemen und dem Preis-Leistungs-Verhältnis.
| Marke | Serie | SCOP (max.) | Stärken | Positionierung |
|---|---|---|---|---|
| Mitsubishi Electric | Ecodan | bis 4,4 | Zuverlässigkeit bei Kälte, sehr leise, robuste Inverter-Technik | Premium, gut für raue Klimazonen |
| Stiebel Eltron | WPL-Serie | bis 4,8 | Warmwasser-Kombigeräte, Made in Germany, breites Servicenetz | Premium, Qualitätshersteller |
| Viessmann | Vitocal 200-A/250-A | bis 5,1 | Smart Grid fähig, Vitoconnect, hohe Systemintegration | Premium, Smart-Home-Fokus |
| Vaillant | aroTHERM plus | bis 5,2 | Sehr kompakt, A+++ zertifiziert, leise Vario-Speed-Inverter | Premium, städtische Anwendungen |
| Bosch | Compress 7400i AW | bis 4,6 | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Ifttt-kompatibel | Mittelklasse–Premium |
| Daikin | Altherma 3 | bis 5,07 | Großes Servicenetz, Klimaanlage-Kombi möglich, bewährte Kältemitteltechnik | Premium, breite Verfügbarkeit |
Fazit Markenvergleich: Für Hocheffizienz mit Smart-Grid-Funktion empfehlen sich Viessmann Vitocal und Vaillant aroTHERM plus. Wer ein breites Werkstattnetz und Made-in-Germany-Qualität bevorzugt, greift zu Stiebel Eltron. Mitsubishi und Daikin punkten in Regionen mit strengen Wintern durch bewährte Inverter-Technologie aus der Klimaanlagen-Entwicklung.
Wärmepumpe Kosten: Anschaffung, Installation, Betrieb
Die Gesamtkosten einer Wärmepumpe setzen sich aus drei Blöcken zusammen: Gerätekauf, Installation und laufende Betriebskosten. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist der SCOP in Kombination mit dem lokalen Strompreis.
| Kostenblock | Luft-Wasser-WP | Erdwärme-WP | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Gerätekosten | 8.000 – 18.000 € | 12.000 – 22.000 € | Je nach Leistungsklasse (6–16 kW) |
| Installation | 1.500 – 4.000 € | 8.000 – 20.000 € (inkl. Bohrung) | Erdbohrung: 50–80 €/Meter, 80–150 m Tiefe |
| Pufferspeicher / Warmwasserspeicher | 1.000 – 3.000 € | 1.000 – 3.000 € | Oft nötig für Warmwasserbereitung |
| Gesamtinvestition | ca. 12.000 – 25.000 € | ca. 22.000 – 45.000 € | Vor BEG-Förderung |
Betriebskosten-Rechenbeispiel: Ein typisches Einfamilienhaus benötigt ca. 15.000 kWh Wärme pro Jahr. Bei einem SCOP von 4,0 verbraucht die Wärmepumpe 3.750 kWh Strom. Mit einem Wärmepumpenstrom-Tarif von 0,28 €/kWh ergeben sich Jahreskosten von ca. 1.050 €. Zum Vergleich: Eine Gasheizung mit 7 ct/kWh Gaskosten und 85% Wirkungsgrad kostet bei gleicher Wärmelieferung ca. 1.235 €.
Wärmepumpenstromtarif: Netzbetreiber bieten häufig günstigere Tarife für steuerbare Wärmepumpen an (§14a EnWG). Die Wärmepumpe wird dabei kurzzeitig gedrosselt, im Gegenzug gibt es Rabatte von 1–3 ct/kWh.
BEG-Förderung für Wärmepumpen
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM — Einzelmaßnahmen) macht Wärmepumpen deutlich günstiger. Seit der Reform ist die Förderstruktur modular aufgebaut und kann bis zu 70 % der förderfähigen Kosten abdecken.
| Förderkomponente | Satz | Bedingung |
|---|---|---|
| Grundförderung | 30 % | Wärmepumpe als Heiztechnik, BAFA-Antrag vor Auftragsvergabe |
| Klimageschwindigkeitsbonus | + 20 % | Ersatz einer funktionstüchtigen Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung |
| Einkommensbonus | + 30 % | Zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr |
| Maximum | 70 % | Auf max. 30.000 € förderfähige Kosten (Erstanlage Einfamilienhaus) |
Wichtig: Antrag VOR Auftragsvergabe! Der BAFA-Antrag muss zwingend gestellt werden, bevor ein Auftrag an den Fachbetrieb erteilt wird. Rückwirkende Förderung ist nicht möglich.
GEG-Pflicht §71: Das Gebäudeenergiegesetz schreibt vor, dass beim Heizungsaustausch die neue Heizung zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Wärmepumpen erfüllen diese Anforderung automatisch — sofern der COP-Grenzwert der Effizienzpflicht eingehalten wird.
Steuerliche Alternative: Wer keine BAFA-Förderung beantragt, kann alternativ 20 % der Investitionskosten (max. 40.000 € Bemessungsgrundlage) über drei Jahre von der Einkommensteuer abziehen (§35c EStG). BAFA und Steuerbonus lassen sich nicht kombinieren.
Wärmepumpe: Geeignet für Altbau oder nur Neubau?
Das häufigste Missverständnis: Wärmepumpen funktionieren nur im Neubau. Falsch — aber die Voraussetzungen müssen stimmen. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, die das Heizsystem benötigt.
Vorlauftemperatur als Schlüsselgröße: Wärmepumpen sind am effizientesten bei Vorlauftemperaturen unter 45 °C. Fußbodenheizungen arbeiten meist mit 35–40 °C, moderne Plattenheizkörper mit 45–55 °C. Alte Gussheizkörper aus den 1970er Jahren benötigen oft 70–80 °C — hier ist der Einsatz unwirtschaftlich, es sei denn, die Heizkörper werden ersetzt oder eine Hochtemperatur-Wärmepumpe (HT-WP) kommt zum Einsatz.
| Situation | Vorlauftemp. | Eignung | Maßnahmen |
|---|---|---|---|
| Neubau mit Fußbodenheizung | 30 – 40 °C | Sehr gut | Keine Zusatzmaßnahmen nötig |
| Sanierter Altbau, neue Heizkörper | 45 – 55 °C | Gut | Evtl. HT-WP oder niedrigere Vorlauftemp. testen |
| Altbau mit alten Heizkörpern | 60 – 70 °C | Bedingt | Heizkörper hydraulisch abgleichen, Dämmung prüfen |
| Unrenovierter Altbau, Gussheizkörper | > 70 °C | Schlecht | Sanierung nötig oder Hybridheizung (WP + Gas) |
Altbau-Checkliste vor der Wärmepumpen-Entscheidung:
- Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 erstellen lassen
- Heizkurve der bestehenden Anlage ablesen (zeigt aktuelle Vorlauftemperatur)
- Dämmung von Dach, Außenwänden und Keller prüfen
- Heizkörpergröße bewerten — reicht die Fläche für 45 °C Vorlauf?
- Hydraulischen Abgleich durchführen (Pflicht bei BEG-Förderung)
- Wärmepumpen-Berater (Energieberatungsunternehmen) beauftragen
Wärmepumpe kaufen: Checkliste in 6 Schritten
Der Weg zur richtigen Wärmepumpe ist in sechs klaren Schritten planbar. Ein strukturiertes Vorgehen schützt vor teuren Fehlinvestitionen und sichert die volle Förderung.
- Heizlastberechnung beauftragen (DIN EN 12831): Sie zeigt, wie viel Heizleistung das Gebäude wirklich benötigt. Überdimensionierung senkt die Effizienz (Taktbetrieb). Kosten: 300–800 € beim Energieberater.
- Wärmepumpentyp festlegen: Luft-Wasser für die meisten Fälle geeignet; Erdwärme wenn Grundstück und Budget es erlauben; Wasser-Wasser nur bei gesicherter Grundwasserqualität und behördlicher Genehmigung.
- BAFA-Förderantrag stellen — VOR Auftragsvergabe: Ohne Antrag vor dem Auftrag keine Förderung. Portal: bafa.de/beg. Grundförderung 30 % + Boni bis 70 %.
- Mindestens 3 Angebote einholen: Preise für Gerät, Installation und Speicher getrennt vergleichen. Auf Qualifikation des Betriebs achten (BAFA-zugelassen, SHK-Fachbetrieb).
- BAFA-zertifizierten Fachbetrieb wählen: Nur Betriebe auf der BAFA-Fachunternehmer-Liste dürfen förderfähige Anlagen installieren. Liste unter bafa.de einsehbar.
- Installation, hydraulischer Abgleich, Abnahme: Hydraulischer Abgleich ist Pflicht für BEG-Förderung. Übergabeprotokoll und Inbetriebnahmeprotokoll des Fachbetriebs aufbewahren — nötig für BAFA-Verwendungsnachweis.
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FAQ: Wärmepumpen Test
Welche Wärmepumpe ist die beste für ein Einfamilienhaus?
Für Neubauten und sanierte Altbauten mit Vorlauftemperaturen unter 55 °C ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe (z.B. Vaillant aroTHERM plus, Viessmann Vitocal 200-A) die wirtschaftlichste Wahl. Höchste Effizienz bei größerem Budget: Erdwärmepumpe (Sole-Wasser). Die „beste“ Wärmepumpe hängt immer von Gebäude, Heizlast und lokalem Servicenetz ab.
Was kostet eine Wärmepumpe inklusive Einbau?
Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten inklusive Installation ca. 12.000–25.000 € (Brutto, vor Förderung). Mit maximaler BEG-Förderung (70 % auf 30.000 € förderfähige Kosten) sinkt der Eigenanteil auf unter 9.000 €. Erdwärmepumpen mit Tiefbohrung kommen auf 25.000–45.000 €.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Ja — wenn die Vorlauftemperatur unter 55 °C liegt oder gesenkt werden kann (neue Heizkörper, hydraulischer Abgleich, Dämmung). Eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 zeigt die Eignung. Im unrenovierten Altbau mit Hochtemperaturheizkörpern ist eine Hybridlösung (Wärmepumpe + Gas-Brennwert) oft wirtschaftlicher.
Wie lange hält eine Wärmepumpe?
Gut gewartete Wärmepumpen halten 15–25 Jahre. Der Verdichter (teuerste Komponente) hat eine Lebensdauer von 15–20 Jahren. Jährliche Wartung durch Fachbetrieb ist Pflicht für Gewährleistung und Effizienzerhalt. Kältemittelanlagen müssen gemäß ChemKlimaschutzV regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden.


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