Passivhaus kaufen: Nebenkosten, Vergleich, Quadratmeterpreis, Vor & Nachteile

Passivhaus kaufen – Sie möchten ein Haus kaufen oder sind auf der Suche nach der richtigen Investment-Immobilie? Bungalow, Mehrfamilienhaus, Fachwerkhaus & Co. Sie sollten sich vor einem Kauf immer über die jeweilige Immobilienart informieren. In diesem Artikel wird der Haustyp Passivhaus definiert, es wird auf Vor- und Nachteile aufmerksam gemacht, und die verschiedenen Energieklassen vorgestellt. Außerdem werden wichtige Anhaltspunkte aufgelistet, welche Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen sollen! Hier gelangen Sie zurück zur Übersicht über die unterschiedlichen Hausarten.

Was ist ein Passivhaus? Definition & Merkmale

Speziell die Konzeption des Passivhauses kann auf zwei Namen zurückgeführt werden: Bo Adamson und Wolfgang Feist. Inspiriert waren die beiden von den versuchen amerikanischer Bauleiter in den siebziger Jahren, welche möglichst energieeffiziente Häuser bauten, um die landeseigene Ölknappheit zu überwinden und weniger abhängig von importierten Rohstoffen zu sein.

Um dies zu erreichen, richteten sie Häuser mehr in Richtung der Sonne aus, installierten große, dicke Fenster und taten alles, um die Wärme im Haus zu halten. An dieser Idee knüpften Feist und Adamson mit ihrer Idee von Passivhäusern an. 1990 wurden die ersten Passivhäuser nach dem neuen Konzept in Darmstadt errichtet. Also unterliegen gerade Passivhäuser strengen Standards, die sie erfüllen müssen, um als solches zu gelten.

Diese Standards unterscheiden das Passivhaus von anderen energieeffizienten Wohnformen:

  • Heiz- und Kühlenergieverbrauch: < 15 kWh/m2
  • Primärenergieverbrauch: < 60 kWh/m2
  • Luftverlust: 0.6x das Hausvolumen pro Stunde

Vorteile & Nachteile

Ausrichtung, Lüftung und mehr werden im Namen der energetischen Nachhaltigkeit genauestens kalkuliert und auch die Fläche muss eingeschränkt werden, um das Haus zu optimieren. Was alles auf Sie zukommt, wenn Sie sich für ein Haus ohne Energieverbrauch entschieden, erfahren hier.

Vorteile: Niedrige Kosten & viel Tageslicht

Natürlich wird bei den nachhaltigen Bauformen weiterhin auf Qualität geachtet. Zudem bringen sie von Natur aus Vorteile mit sich, die das Leben in den Häusern angenehmer gestalten. Die Fenster, welche das Ziel haben Sonnenwärme in das Haus zu lassen, helfen gleichzeitig dabei die Wohnräume mit Licht zu durchfluten.

Vorteile eines Passivhauses:

  • Tageslicht
  • niedrige Nebenkosten
  • optimale Nutzung der Sonneneinstrahlung
  • kompakte Wohnfläche

Nachteile: Schimmelgefahr,

So gut die Häuser auch klingen, bringen sie leider auch Einschränkungen mit sich, an die sich neue Bewohner sich erst noch gewöhnen müssen. Denn das Leben in einem Nullenergie- oder Passivhaus ist etwas anders, als in einem gewöhnlichen Eigenheim. Wer zum Beispiel gerne regelmäßig die Fenster aufmacht, um frische Luft hereinzulassen, wird von Niedrigenergiehäusern enttäuscht sein. Die meisten Nachteile ergeben sich aber vor allem dann, wenn die Wartung der Einrichtungen des Hauses vernachlässigt wird.

Nachteile einer Passivhauses:

  • permanent geschlossene Fenster
  • Lüftungsanlage mit Wartungsbedarf
  • bei fehlerhafter Lüftungsanlage: Schimmelgefahr

Haustypen: Fertighaus, Villa, Einfamilienhaus & Co.

Die Auswahlmöglichkeiten an Wohnungen und Häusern sind heutzutage sehr groß und vielseitig. Gerade beim Kauf einer Immobilie sind viele Faktoren zu berücksichtigen und die Wahl des richtigen Haustypen ist essentiell, für die Rendite (Vermietung) und Wertsteigerung (Investment). Welche Hausformen es gibt und was diese jeweils ausmacht, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Erfahren Sie mehr über die Merkmale und Besonderheiten der einzelnen Hausformen und lassen sich Vor- und Nachteile aufzeigen. Mit der Hilfe dieses Ratgebers soll Ihnen die Wahl der Immobilie leichter fallen. Verschaffen Sie sich einen Überblick und lernen die Welt rund um Bungalow, Reihenhaus und Villa kennen!

Niedrigenergiehaus kaufen

Energieeffizierte Häuser werden auf dem Immobilienmarkt immer beliebter. Ihr Energieverbrauch liegt im Vergleich zu gewöhnlichen Massivhäusern oder Fertighäuser weit unter dem Durchschnitt und senken somit die anfallenden Nebenkosten. Niedrigenergiehäuser haben einen Energieverbrauch von normalerweise 2 €/(m²a) im Jahr. Bei Standardhäusern geht man von einer Klasse C aus, also 4 €/(m²a). Erfahren Sie hier mehr zum Haustypen Niedrigenergiehaus:

Nullenergiehaus kaufen

Das Nullenergiehaus und auch das Passivhaus können dabei als eine Art Meisterklasse des Wohnens betrachtet werden. Diese Hausformen besitzen nämlich den Anspruch eine Energiebilanz von 0 zu haben. Das bedeutet der ohnehin schon extrem reduzierte Energieverbrauch wird zusätzlich von den hausinternen Installationen zur Generierung erneuerbarer Energien gedeckt. Erfahren Sie hier mehr zum Nullenergiehaus: