Massivhaus Definition: Baustoffe, Vor- & Nachteile, Kosten

Massivhaus – Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich bei einem Massivhaus um ein Haus nach massiver Bauweise. Die Wände von Massivhäusern bestehen meist aus Kalksandsteinen, Leichtbetonsteinen, Betonsteinen, Porenbetonsteinen oder Ziegeln. Massivhaus ist ein Begriff aus dem Bauwesen, der häufig in der Immobilienbranche benutzt wird. Somit kann auch ein Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus oder ein Landhaus ein Massivhaus sein. Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer eines Massivhauses ca. 100-120 Jahre. Damit  ist es langlebiger als ein Fertighaus. Der Quadratmeterpreis eines Neubaus liegt bei durchschnittlich 1.300 Euro für die Baukosten exklusive des Grundstückes. Ein oberes Limit für die Preisgrenze gibt es nicht.

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Vorteile & Nachteile

80% der heutigen Bauherren entscheiden sich trotz der Alternative des kostengünstigeren Fertighaus immer noch für ein Architektenhaus in der Massivbauweise. Ein Massivhaus bietet viel Platz, kann einen Garten haben und zeigt sich in vielen Formen und Farben. Allerdings liegt zum Beispiel ein massives Landhaus in Randgebieten oder Dörfern und Sie ist auf ein Auto angewiesen.

Vorteile: Bausubstanz, langlebig, individuell

Aufgrund der Bausubstanz sind Massivhäuser sehr langlebig und stabil im Wert. Zudem speichert die Bausubstanz Wärme gut, wodurch die Nebenkosten niedrig bleiben und ein Schallschutz gegeben ist. Die massiven Materialien wie Beton oder Stein sorgen für ein gutes Raumklima und verbessern die Luft- und Feuchtigkeitszirkulation im Inneren des Raumes. 100 bis 120 Jahre beträgt die Lebensdauer eines Massivhauses, somit können drei Generationen in dem Haus leben. Im Gegenzug zu einem Fertighaus, ist das Massivhaus auch beständiger gegen Umwelteinflüsse, wie Überschwemmungen oder Starkregen. Die lange Lebensdauer und die Massivität des Hauses ermöglichen auch die Erzielung eines höheren Verkaufspreises.

Vorteile eines Massivhauses:

  • Individualität
  • Wertstabilität und Langlebigkeit
  • hoher Schallschutz
  • stabile Bausubstanz
  • beständig gegen Umwelteinflüsse
  • hoher Verkaufspreis
  • gute Wärmespeicherung

Nachteile: Kosten, Bauzeit, Optimierung

Die Nachteile eines Massivhauses sind übersichtlich. Wenn Sie sich dazu entscheiden ein Massivhaus zu bauen, statt zu kaufen, müssen Sie sich auf eine längere Bauzeit als bei eine Fertighaus einstellen. Wenn das Haus fertig ist und nach einigen Jahren Renovierungsarbeiten anstehen, wird es schwieriger diese umzusetzen. Technische Optimierungen lassen sich nur schwer in die Tat umsetzten. Der Bau eines Massivhauses benötigt die Zusammenarbeit mehrerer Gewerke. Für den Bau braucht es die Unterstützung von Maurern, Dachdeckern, Malern und Fliesenlegern. Schwierig kann sich demnach auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Handwerkern gestalten. Wenn die Kommunikation misslingt, kann es ebenfalls zu Verzögerungen oder gar baulichen Fehlern kommen.

Nachteile eines Massivhauses:

  • lange Bauzeit
  • Kosten
  • schwierige Optimierung der technischen Ausrüstung

Massivhaus im Überblick

  • massive Baumaterialien: Beton, Ziegel, Stein, etc.
  • langlebiger als Fertighaus
  • unterschiedliche Haustypen können Massivhaus sein

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