Gaspreis-Erhöhung im Herbst: Das können Vermieter tun!

Gaspreis-Erhöhung – Ab Oktober kommen mehr Gas-Kosten auf die Menschen in Deutschland zu. Egal, ob Sie Ihre Immobilie vermieten oder selber bewohnen, es wird mit mehreren hundert Euro Aufpreis pro Haushalt gerechnet. Welche Kompromisse Sie mit Ihren Mietern finden können, das erfahren Sie hier.

Gas-Umlage ab Oktober: Was ist passiert?

Durch die weiterhin anhaltende Kriegssituation zwischen Russland und der Ukraine wird das Gas in Deutschland knapp. Ab Oktober können die Preise pro Haushalt um mehrere hundert Euro jährlich steigen. Dabei dürfen die Kosten gesetzlich auf die Gas-Nutzer umgelegt werden, da dadurch die Versorgung gewährleistet bleiben soll. Wenn die Menschen, die das Gas beschaffen mehr Geld verdienen, sich euch weiterhin sichergestellt, dass sie die Ressource liefern.

Die Faktenlage einmal in der Übersicht:

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  • Gas in Deutschland knapp durch Krieg in Europa
  • Höhere Kosten werden auf Verbraucher umgelegt

Aber wie beeinflusst das Sie jetzt?

Nun bis etwa März 2024 soll diese Gas-Umlage gelten. Dabei würden bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr, voraussichtlich zwischen 200 und 476 Euro anfallen. Nach Angaben der dpa wird die genaue Preissteigung Mitte oder Ende August bekannt gegeben.

Diese Daten sollten sie im Hinterkopf behalten:

  • Gilt bis vermutlich Mitte März 2024
  • Jährlich zwischen 200-476 Euro mehr
  • Genauer Preis: Mitte / Ende August

Aber keine Panik, vorerst können Sie sich noch auf die Mehrkosten einstellen und sich vorbereiten. Zum Beispiel mit diesen Tipps:

Viermieten mit Gas-Knappheit: Das dürfen Sie!

Laut dem Immobilienmagazin Haufe.de wird bei immer mehr Vermietern der Wunsch laut, dass die Zentralheizungen nachts abgeschaltet werden, um Gas zu sparen. In einigen Fällen betrifft das auch das Warmwasser. Dieses ist dann nur zu den Hauptnutzungszeiten Morgens, Mittags und Abends verfügbar. Allerdings sei diese Maßnahme laut Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) rechtswidrig. Der Deutsche Mieterbund merkt an, dass dies ein vertragliches Problem sein kann, dementsprechend müsse zu jeder Zeit warmes Wasser bereitstehen.

Das sind die aktuellen Ideen:

  • Gas / Warmwasser nachts abstellen
  • ABER: das kann rechtswidrig sein

Was können Sie aber nun tun, um mit Ihrer vermieteten Immobilie Gas zu sparen?

Wenn jeder Mieter in der Immobilie zustimmt, wäre es möglich das Gas abzustellen. Dafür muss allerdings ein individuelles Gespräch erfolgen. Ein Aushang würde beispielsweise nicht reichen. Eine solche Maßnahme wäre also durchaus möglich, wenn alle Beteiligten zustimmen. Hier ist Zusammenarbeit gefragt! Gas zu sparen ist für alle ein Vorteil. Daher lohnt es sich schon im Vorfeld das Gespräch zu suchen.

Eine mögliche Lösung:

  • Situation mit dem Mietern besprechen
  • Bei aller Zustimmung: Gas abschalten
  • Weniger Gasverbrauch = Vorteil für alle

Mehr zur Rechtslage beim Runterfahren der Heizung finden Sie hier:

Mehr als nur Gas: Ratgeber Vermietung

Wenn sie noch mehr zum Thema Vermieten lesen möchten, werden Sie hier fündig. Hier lernen Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen und erhalten weitere Tipps zu den Mietpreisen, Kostenaufteilung und Nebenkosten.