Crash oder Boom: Was kommt auf die Immobilieneigentümer & -käufer zu?

Crash oder Boom – Seit Anfang 2022 steigen die Zinsen und Materialkosten. Ja nach Höhe des Kreditrahmens sind das momentan 3,2% bis 3,5%. Das führt zu Verunsicherungen bei Immobilien Eigentümern und zukünftigen Käufern. Allerdings kann man zur jetzigen Zeit noch keine Vorhersagen über die zukünftige Lage treffen. Trotzdem gibt es zwei mögliche Szenarien. Diese beiden Szenarien sollten Sie in der Immobilien Branche kennen.

Crash: Wenig Nachfrage, Hohe Zinsen

Durch die aktuell höheren Bauzinsen können weniger Vorhaben umgesetzt werden. Durch die höheren Kosten außerhalb des Immobilienmarktes durch die Inflation steht vielen Menschen weniger Grundkapital zur Verfügung. Dadurch werden Kredite schneller abgelehnt, da der Bank die nötigen Sicherheiten fehlen.

Weil die Möglichkeit dann zurückgeht, sich eine Immobile leisten zu können, nimmt auch die Nachfrage nach Immobilien ab. Jemand, der mit der Hoffnung auf steigende Preise eine Immobile gekauft hat, könnte zum Panik-Verkauf greifen. So würde dann erhebliche Folgen haben. Dementsprechend gibt es dann mehr zu verkaufende Immobilien, längere Wartezeiten bis sich ein passender Käufer findet und mehr Andrang beim Miet-Markt.

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Das macht den Crash aus:

  • Weniger Bauvorhaben durch hohe Zinsen
  • Hohe Alltagskosten = weniger Grundkapital
  • Wenig Kapital (Sicherheit) = weniger Kredite
  • Weniger Kredite = Weniger Nachfrage
  • Wenige Nachfrage = Sinkende Preise
  • Sinkende Preise = mögliche Panik-Verkäufe

Davon könnten die Folgen sein:

  • Mehr zu verkaufende Immobilie
  • Längere Wartezeiten für Verkauf
  • Mehr Andrang beim Miet-Markt

Allerdings zeigt eine Beobachtung, so der Focus Online, dass nachträgliche Verhandlungen über den Preis zunehmen und der Kauf wieder attraktiver wird. Dann kommt es zum Boom-Szenario.

Boom: Wenig Angebot, Hohe Preise

Andere Experten vermuten, dass der Preis nun wieder ansteigen wird und gerade nur eine Pause herrscht. Dabei herrscht hohe Nachfrage, da der Bedarf an Wohnraum im Moment sehr hoch ist. Zusätzlich wird der Bau von neuen Immobilien wahrscheinlich abnehmen, da die Materialkosten steigen. Dementsprechend versuchen mehr Menschen eine Immobilie zu kaufen und die Preise würden steigen. Sollten inflationsbedingt die Löhne weiter steigen, dann können auch höhere Kreditraten abbezahlt werden.

Nach dieser Analyse, soll es sich also um einen zeitlich begrenzten Preisrückgang handeln. Danach könnten sich die Preise wieder stabilisieren und sogar steigen.

Das macht das Boom-Szenario aus:

  • Preise bald (gerade: zeitlich begrenzter Preisrückgang)
  • Weniger Immobilienbau, da Materialkosten steigen
  • Dementsprechend: Hohe Nachfrage, weil mehr Bedarf
  • Wenn Löhne durch Inflation steigen, dann höhere Raten
  • Konsequenz: Prise stabilisieren sich & steigen wieder

Beide Szenarien haben Ihre Kritiker und Befürworter. Demnach ist es gerade sehr schwer festzumachen, was die Zukunft bereit hält.

Kredit aufnehmen während der Inflation

Möchten Sie also gerade eine Immobilie erwerben, lohnt es sich, das so schnell, wie möglich zu tun. Hier lernen Sie, wie Sie trotz steigender Inflation Ihren Kredit nutzen können: