Arten von Mietkautionen: Konten, Bürgschaften & Versicherungen – Übersicht

Mietkautionsarten – Als Mieter haben Sie die Möglichkeit Ihre Mietkaution auf verschiedene Arten zu zahlen. Für welche Sie sich entscheiden sollten Sie abhängig von Ihrer finanziellen Situation machen. Außerdem sollten Sie bei Ihrer Entscheidung im Kontakt mit dem Vermieter bleiben. Auch der Vermieter muss mit Ihrer Auswahl einverstanden sein. Vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter in unserem Mietkaution Anbietervergleich. Welche Arten es gibt und welche Vorteile sie Ihnen geben im folgenden Beitrag.

Welcher Arten der Mietkaution gibt es?

Die Mietkaution ist eine Absicherungszahlung, die der Vermieter vom Mieter zum Beginn eines Mietvertrags erhält. Generell haben Sie als Mieter bzw. als Vermieter die Möglichkeit auf verschiedene Arten von Mietkautionen zurückzugreifen.

Die Arten im Überblick:

  • Treuhandkonto
  • Sparbuch
  • Bausparvertrag
  • Mietkautionsdepot
  • Tagesanleihe
  • Private Mietbürgschaft
  • Mietkautionsversicherung
  • Bankbürgschaft

Mietkaution Vergleich: Anbieter, Kosten & Bürgschaft

Da es viele verschiedene Arten von Mietkautionen gibt lohnt es sich diese mit dem Mietkautionsrechner zu vergleichen.

Werfen wir nun einen Blick auf die verschiedenen Art im Detail.

Barkaution: Auszahlung, Höhe & Zinsen

Die bekannteste und herkömmlichste Kautionsart ist die Barkaution. Bei dieser Art wird der vorher vereinbarte Betrag dem Vermieter bar ausgezahlt oder auf sein Konto überwiesen. Der Vermieter hat die gesetzliche Verpflichtung die Kaution auf ein separates Konto anlegen, und die Zinsen an den Mieter weitergeben. Als Mieter haben Sie dabei das Recht darauf die Kaution in drei gleichhohen Monatsraten zu zahlen. Die Höhe darf dabei höchstens drei Kaltmieten betragen.

Mietkautionskonto:

Das Konto auf dem der Vermieter die Kaution anlegt ist im Normalfall das Mietkautionskonto.

Bankbürgschaft:

Eine andere Art von Mietkaution ist die Kaution in Form einer Bankbürgschaft. Bei diesem Verfahren erhält der Vermieter eine Garantie vom Kreditinstitut des Mieters, dass die Kaution jederzeit für die Bezahlung der Miete zur Verfügung steht. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Mieter über ausreichende finanzielle Mittel verfügt. 

Mietkautionsversicherung:

Eine Kautionsversicherung ist eine Versicherung, die den Mieter vor dem Risiko schützt, seine Mietkaution nicht zurückerhalten zu können. Die Kautionsversicherung übernimmt in diesem Fall die Zahlung der Kaution an den Vermieter. Die Kautionsversicherung ist jedoch keine Pflichtversicherung und muss vom Mieter selbst abgeschlossen werden.

Die Kautionsversicherung ist für Mieter geeignet, die ihre Mietkaution nicht in bar hinterlegen möchten oder können. Auch für Mieter, die ihre Kaution nicht rechtzeitig zurückbekommen, kann eine Kautionsversicherung sinnvoll sein. Allerdings sollten Mieter bedenken, dass eine Kautionsversicherung in der Regel mit monatlichen Beiträgen verbunden ist und dass sie im Schadensfall nicht immer die volle Kaution erstattet bekommen.

Tagesanleihe:

Eine Tagesanleihe ist eine sogenannte kurzfristige Anleihe, die nur für einen Tag ausgegeben und wieder eingelöst wird. Die meisten Tagesanleihen haben eine Laufzeit von nur wenigen Wochen oder Monaten. Da die meisten Tagesanleihen sehr kurzfristig sind, fallen die Zinsen für diese Anlageform in der Regel geringer aus, als bei langfristigen Anleihen.

Tagesanleihen sind für Anleger geeignet, die ihr Kapital kurzfristig anlegen möchten und bereit sind, dafür geringere Zinsen in Kauf zu nehmen. Auch für die Finanzierung von Immobilienkäufen kann eine Tagesanleihe genutzt werden. Die Käufer müssen dafür aber in der Regel einen höheren Zinssatz zahlen, da die Bank das Risiko berücksichtigen muss, dass die Immobilie nicht verkauft wird und die Anleihe nicht zurückgezahlt werden kann.

Optionen für Studenten & Azubis: Welche gibt es?

Studierende und Azubis können bei der Einrichtung einer Mietkaution auch mehrere Optionen in Betracht ziehen. Es gibt also einige verschiedene Optionen, aus denen Studierende und Azubis wählen können, wenn sie ihre Mietkaution absichern möchten. Wichtig ist es hierbei zu bedenken, dass jede Methode Vor- und Nachteile hat und es letztlich vom jeweiligen Finanzierungsbedarf abhängig ist, welche am besten geeignet ist.

Bankbürgschaften:

Zum einen können sie eine Bankbürgschaft beantragen, um die Kaution für den Vermieter zu garantieren. Diese Art der Bürgschaft wird jedoch normalerweise nur von Personen mit einem guten Kreditprofil akzeptiert. Daher ist es für Studierende und Azubis möglicherweise schwieriger, diese Art der Bürgschaft zu erhalten.

Mietkautionsdarlehen:

Eine weitere Option ist die Verwendung eines Mietkautiondarlehens. Dies ist eine Art Kredit, mit dem die Kaution vom Vermieter als Sicherheit hinterlegt werden kann. Bei dieser Methode müssen Studierende und Azubis normalerweise keine Bonitätsprüfung durchlaufen, da der Kreditgeber den Risikofaktor übernimmt. Im Gegenzug erheben manche Kreditgeber jedoch Zinsen für das Darlehen.

Mietkautionsversicherung

Schließlich können Studierende und Azubis auch einen Mietkautionsversicherer in Anspruch nehmen, um ihre Kaution abzusichern. Bei dieser Methode bezahlen sie einen monatlichen Beitrag an den Versicherer, der im Falle einer Nichtzahlung des Mieters an den Vermieter weitergeleitet wird. Dies ist oft die beste Option für Personen mit schlechtem Kredit oder ohne finanzielles Polster, da sie keine Bonitätsprüfung benötigen und das Risiko des Versicherers tragen. Allerdings sollten sich Interessenten vor Abschluss des Vertrags über die Details informieren, da manche Versicherer unterschiedliche Bedingungen haben können.